Unser Wildling heißt auch Ohnezahn. ![]()
Beiträge von Artemisia
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Bei meinen Tieren ist der Goldling deutlich am lichtscheusten, der Wildling und der Keks liegen nicht in den Höhlen, dafür aber ständig aufeinander. Das scheinen sie irgendwie zu mögen, obwohl das für mich furchtbar unbequem aussieht. Aber ich bin ja auch kein Axolotl.
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Hallo und schöne Endjahresgrüße!
Das Schulaxolotlaquarium hatte im Dezember einen schönen Peak und Nitrit war in der Woche vor Weihnachten wieder schön stabil auf 0. Auch die anderen Werte waren super. Also habe ich die drei Axolotl wieder ins Aquarium gesetzt. Als ich nach zwei Tagen nach ihnen geguckt habe, war der Nitritwert wieder auf 0,2. Da das Heiligabend war und mir insgesamt zu heikel, habe ich sie über die Feiertage mit nach Hause genommen und im Keller in ihre Boxen gesetzt.
Heute wieder gemessen: Alles wieder super, Nitrit 0.Meine Frage ist: Ist das normal? Sind das normale Schwankungen?
Ich habe mir das so erklärt, dass durch den (Wieder-)Einsatz der Axolotl (und deren Ausscheidungen) ja neue Stickstoffverbindungen in das Wasser gekommen sind und die Werte deshalb zeitversetzt reagiert haben. Und dass sich das wieder einspielt. Oder kann dann ein neuer Peak kommen?
Hat jemand Erfahrung mit leicht schwankenden Werten nach Einsatz der Tiere _nach_ dem Peak? -
Mein Reden. Werde ich genau so weitergeben.
Danke! -
Neues Update und gleich noch eine Frage:
Im Moment wohnen die drei wieder in ihren Boxen bei uns im Keller, weil am Wochenende der Nitritpeak begann. Mittlerweile liegt der Nitritwerk im Aquarium bei über 1 mg/ml. Ich habe jetzt hier aus allen Beiträgen herausgelesen, dass man einfach abwarten soll, oder? Mein Aquarianer-Helfer und die Gebrauchsanweisung des Nitrittests raten aber zu einem Teilwasserwechsel.
Ich würde jetzt einfach warten. Oder gibt es doch einen Grund für einen Teilwasserwechsel? -
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Danke!
Die Tiere zeigen mit jeden Tag ein neues Verhalten. Es ist wirklich spannend und bestimmt bin ich bald ein bisschen entspannter. Im Moment mache ich mir noch ein bisschen viele Gedanken.
Gestern war Keks ungeheuer agil, kam sofort angeschwommen, als ich kam, schwamm quer durch`s Becken, zeigte sehr viel Interesse an der Futterzange etc. Fast "quirlig". Dabei ein bemerkenswerter Appetit.
Heute habe ich wieder Wasserwerte gemessen (alles super Werte), da ist der Goldene gar nicht aus seiner Höhle gekommen und der Wildling Ohnezahn und Keks lagen übereinander an die Wand gequetscht.
Mir ist schon aufgefallen, dass diese Ecke ungemein beliebt ist. Etwa drei bis vier Zentimenter von der Rückwand des Aquariums entfernt hab ich ein relativ großes Einblatt eingebuddelt. Genau zwischen Einblatt und Scheibe liegen die ganz gerne und heute sogar übereinander. Durch das Anstellen des Lichts kam ein bisschen Bewegung in die beiden, die wollten aber echt nicht von dieser Stelle weg, sondern haben sich in einer Tour übereinandergeschoben. Kaum lag der eine an der Stelle, quetschte sich der andere darunter.
Ich find`s irgendwie merkwürdig, aber sie würden es ja wohl nicht machen, wenn es ihnen schaden würde, hoffe ich.Die Außenkiemen bleiben so. Die stehen nach oben und auch ein bisschen nach vorne. Vielleicht ist das normal.
Ich hab mal noch ein Bild vom Keks, das hänge ich mal an, da sieht man die Kiemen in derzeitigen Normalzustand ganz gut.Ach ja. Und als Ohnezahn so an die Scheibe gequetscht lag, habe ich unter seinen Bauch gucken können und zwischen den Hinterbeinen war ein weißer Fleck. Ist das wohl die Kloakenöffung? Sieht die bei Wildlingen weiß aus?
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Heute noch einmal geguckt. Wildling "Ohnezahn" (<- so haben ihn die Kinder getauft) weiterhin cool und entspannt, Goldi (Arbeitstitel) hatte die Kiemenäste heute eher normal. Der Keks saß im Laichkraut, als ich kam und bewegte sich lange nicht. Da hab ich schon einen Schrecken bekommen. Ich finde noch immer, dass er die Kiemenäste ganz schön nach vorne streckt, aber sonst macht er einen ganz aufgeräumten Eindruck. Kam ans Fenster geschwommen, als ich näher ans Aquarium kam und folgte meinem Gesicht, versuchte die Scheibe hochzuklettern, war also alles andere als teilnahmslos.
Ich beobachte weiter. Wasserwerte wie gestern. -
Ja, eben. Das Gerät, was ich da hatte, ist aber so ein Gerät aus einem Wassertest-Kasten für Schüler, den Evonic uns geschenkt hat, das definitiv in letzter Zeit nicht kalibriert worden ist. Da wir im Moment keine richtige Biologie-Vorbereitung haben, weil die Naturwissenschaften komplett umgebaut werden, müssen wir aus Kisten leben und arbeiten. Das normale, gut kalibrierte Gerät ist momentan nicht zugänglich. Irgendwo haben wir auch Tröpfchentests, das weiß ich ganz. Ich hab sie aber nicht gefunden. Ich gucke heute Nachmittag noch einmal die Kisten durch. Laut Wasserwerk ist der pH-Wert des Wasser bei 7,3.
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Danke für deine Antwort. Ich habe gestern Nach Ammoniak-Teststreifen bestellt, damit ich besser schlafen kann.
Denn der pH-Wert zeigte zwar bei allen Teststreifen 7 - 7,5 an, aber beim elektronischen Messgerät 8,3. Da ich mit verschiedenen Teststreifen aber nie 8,3 rausbekommen habe, vermute ich, dass das elektronische Gerät, das ja nun auch schon seit Jahren in einer Kiste liegt, nicht richtig justiert ist. Trotzdem hääte ich - um mich zu beruhigen - gerne den Ammonium-/Ammoniak-Wert unter Kontrolle. Nur für den Fall, dass der pH-Wert doch nicht in Ordnung sein sollte. Andererseits: Andere Leute verlassen sich ja auch auf die Teststreifen und ich habe mit drei verschiedenen von drei verschiedenen Firmen den gleichen Wert rausgekriegt. -
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Hallo liebe Experten!
Das Schulaxolotlaquarium steht nun seit einiger Zeit in der Schule. In den letzten Wochen lebten die Axolotl bei täglichem Wasserwechsel in meinem Keller, die Pflanzen wässerten (auch mit Wasserwechsel) und das Aquarium läuft ein. Erst haben wir Axogravel und co gewaschen, dann Wasser eingefüllt, ein paar Tage mit aktivem Filter stehen gelassen, dann Pflanzen und Höhlen eingesetzt, wieder zwei Wochen stehen gelassen. Zwischendurch noch eine Lüftung angebaut. Währenddessen immer Wasser kontrolliert. Alles ok.
Nun habe ich gestern die drei Axolotl mal reingesetzt und beobachtet. Auch, ob die sich verstehen. Im Transporteimer haben sie sich nämlich so gejagt, dass ich sie lieber einzeln transportiert habe. Gestern habe ich sie mehrere Stunden im Aquarium beobachtet, da machten sie einen ganz guten Eindruck. Klar vom Transport gestresst, aber haben sich nicht gejagt oder so. Der Goldene war ganz neugierig, hat gebuddelt (normal?) und hat auch gefressen. Der Wildling hat sich immer zwischen den Pflanzen durchgequetscht und wollte nichts fressen. Der Keks hat nur in deiner Ecke gesessen nd wollte auch nicht fressen.
Mein Plan ist, täglich Wasserwerte zu messen und die Tiere beim Nitritanstieg so lange rauszunehmen, bis der Peak vorbei ist.
Heute habe ich wieder nach ihnen geschaut, habe Wasserwerte gemessen (alles im grünen Bereich, ganz leicht Nitrat, kein Nitrit, pH-Wert 7,5, Härte 12°DH, Temperatur 18°C), aber der Keks und der Goldene hatten die Außenkiemen hochgestellt. Ich habe gelesen, wenn sie dir nach vorne knicken, zeigt das, dass sie sich unwohl fühlen. Sie stehen deutlich nach oben, teilweise auch leicht geknickt, aber nicht nicht stark nach vorne gebogen. Nun weiß ich nicht, ob das normal ist, dass die Außenkiemen auch mal hoch stellen oder ob sie sich wirklich unwohl fühlen. Der Wildling sah sehr entspannt aus und hallte die Kiemen nach hinten gelegt. "Wedelfrenquenz" war bei allen niedrig. Der Wildling und der Keks haben heute auch gefressen.
Es ist natürlich so, dass sie bei uns im Keller viel kälteres Wasser hatten (ca. 14-15 °C) und ständig Dämmerlicht. Außerdem bekommen wir hier zuhause Wasser aus einem anderen Wasserwerk als in der Schule. Demnach haben sie schon im Moment eine ziemlich Umbruchphase. Können sie deshalb gestresst sein und das legt sich wieder? Oder soll ich sie lieber wieder rausnehmen? Andererseits denke ich, dass die Nährstoffzufuhr ins Wasser für das Aquarium natürlich super ist und auch für die Pflanzen (die sich bislang toll halten) und die aktuelle Wasserqualität ja gut ist.
Das Einzige, was ich noch nicht gemessen habe, ist Ammoniak. Da habe ich Testreagenzien bestellt, um auf Nummer sicher zu gehen.Langer Rede kurzer Sinn: Kann es sein, dass es ihnen nicht gut geht und könnte das an etwas anderem als dem Umzug liegen, an das ich noch nicht gedacht habe?
Edit: Ich habe mal ein Foto gefunden, was ich gestern gemacht habe. So ungefähr sieht das aus. Beim Keks und beim Wilding -
Hallo Dora,
ich lese auch sehr interessiert, weil ich in meinen Einrichtungsbestrebungen ja nur wenige Wochen "hinter" dir bin. An der Liste der Pflanzen bin ich jedenfallss sehr interessiert.
LG! -
Ich dachte, ich gebe mal ein kleines Update:
Die drei Axolotl sitzen noch immer im Keller in ihren Boxen mit täglichem Wasserwechseln. Fressverhalten ist schon unterschiedlich. Es gibt den "Schlinger" und den "Schnöggel", der gerne auch mal die Pellets wieder ausspuckt. Regenwürmer finden sie alle super.
Letzte Woche haben wir endlich das Aquarium ans Laufen bekommen, d.h. Axogravel gewaschen und eingefüllt, Pflanzen eingesetzt, Filter fertig gemacht, Blumentopfhöhlen eingesetzt, Lampen drangemacht.
Ich habe bei der Chefin noch einen Luftkühler erbettelt, damit ich ruhiger schlafen kann. Das Geld war wohl noch in irgendeinem Topf über.
Den will ich morgen ans Laufen bringen. Im Moment liegt die Temperatur aber auch ohne Kühlung durchgehend bei 19°C, das finde ich schon ganz gut. Und das, obwohl das Aquarium in einem normalen (also auch normal beheizten), aber derzeit unbenutzten Klassenraum steht.
Auch ein paar Pflanzen muss ich noch einsetzen.
Die Schüler sind mit Begeisterung dabei. Vielleicht bringe ich morgen mal einen Lotl mit in die Schule, damit sie sich ihn anschauen können, aber ins Becken tu ich den lieber noch nicht. Im Moment fällt wegen der Bauarbeiten ständig der Strom aus..
Da werde ich mit denen lieber morgen den Umgang mit dem Aquarium üben: Wasserwerte messen (ich habe schon Freiwillige, die das jeden Tag tun wollen
), Umgang mit dem Mulmsauger etc. Ein Hintergrundbild sollen die noch malen/bekleben und sich das Lotlchen mal aus der Nähe angucken.
Soweit, so gut. Wenn das Becken komplett fertig ist, mache ich mal Bilder. -
Ja, das würde ihnen sicher gefallen!
Da es ja meistens dämmrig in ihrem Raum ist, habe ich nichts abgedeckt. Aber bei Goldenen scheint die halbe Abdeckung doch zum Wohlbefinden beizutragen.
Ich überlege, ob sich sie das Projekt über eine kleine Internetseite protokollieren lasse. Das ist sicher auch schön. Ich taste mich dabei gerade an die grundlegendsten Grundzüge von wordpress heran, indem ich mit einer anderen Klasse eine kleine Seite mit selbstgeschriebenen Geschichten aufbaue. Aber es gibt noch so viel zu lernen... -
Ich hab`s ja schon beschrieben und kann das auch weiter täglich beobachten: Der Goldene zeigt ein ziemlich lichtscheues Verhalten im Gegensatz zum Keks und zum Wildling. Die leben ja nun im Moment in Kunststoffboxen im Keller, wo es tagsüber dämmrig und nachts dunkel ist. So ist der Kontrast, wenn ich das Licht im Raum einschalte, schon sehr groß, da sie in ihren durchsichtigen Plastikwannen komplett beleuchtet werden.
Der Keks bleibt einfach in seiner Ecke sitzen, der Wildling treibt meistens in der Mitte der Wanne herum, der Goldene wird beim Einschalten des Lichts "nervös", bewegt sich mehr. Ich habe dann mal über seine Box einen Eimerdeckel gelegt, sodass Teil der Kiste beschattet werden. Seitdem flitzt er dorthin, wenn das Licht angeht. -
*seufz. Er hat es noch nicht geschafft. Außerdem liefert Hornbach das blöde Aquarium nicht, obwohl ich es vorletzte Woche bestellt habe.
Schlechter Tag für Axolotls heute. Ich wollte doch morgen mit dem Einrichten des Aquariums beginnen. Mist. -
Update: Ich habe sie dem Hausmeister übergeben, der war zuversichtlich, die Dinger durchzusägen. Morgen weiß ich mehr.

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Genau so hab ich mir das auch überlegt. Diese Woche fange ich an, das Aquarium einlaufen zu lassen. Es hat ja keine Eile.
Die drei noch namenlosen Lotl stehen bei uns bei perfekten Lichtverhältnissen und perfekter Temperatur im Keller und werden liebevoll täglich umgesetzt.Heute hatte ich kurz Angst, dass der Goldene irgendwas hat, weil er sich von Anfang an am wenigsten bewegt hat und heute seine Pellets nicht angerührt hat.
Da habe ich ihm mal einen Regenwurm ausgegraben, gewaschen und reingeworfen. 

So schnell konnte ich gar nicht gucken, wie sich das Tier bewegt hat. Den hat er mit einem Happs verschlungen. Also leidet er doch nicht an Appetitlosigkeit. Ein Glück.
Aber hier steht ja auch, dass die Quarantäne genau diesen Zweck hat: Die Unterschiede der Tiere im Verhalten kennenzulernen. Ich habe auch den Eindruck, dass er am wenigstens leiden kann, wenn ich abends das Licht im Keller anmache, um nach ihnen zu gucken. Ich habe überlegt, ob das an den Albinogenen liegt. Sicher ist er deshalb lichtempfindlicher.... -
Ja, das weiß ich. Heute hat er mit aber zu Starterbakterien für den Filter geraten.
Ich hab dann gesagt, dass davon abgeraten wird. Da meinte er, dann sollen wir einfach den neuen Filter für das Axolotl-Aquarium mit der Keramik aus dem seit einem Jahr in der Schule laufenden Fischaquarium impfen.
Aber ist da die Gefahr nicht groß, dass man sich einen Pilz reinholt?Wie kommen die Bakterien denn sonst in den neuen Filter? "Einfach so"? Indem man es ein paar Wochen nur mit Axogravel und Pflanzen laufen lässt?