Beiträge von Forenmoderation

    Liebe User,

    aus gegebenem Anlass (oder eher diversen Zwischenfällen) müssen wir Euch auf Folgendes hinweisen: Die Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneimittel ist nur Ärzten oder Apothekern erlaubt. Die Abgabe bzw. der Handel durch nichtsachkundige Personen ist verboten.

    Leider haben wir aber den Eindruck, dass genau das mit Antibiotika zurzeit gehäuft passiert. Auch Antibiotika zur Behandlung erkrankter Tiere sind verschreibungspflichtige Arzneimittel, die Euch entweder direkt vom Tierarzt oder mit einem entsprechenden Rezept in der Apotheke ausgehändigt werden. Das bedeutet auch, dass Ihr etwaige Reste aus einer Behandlung nicht an andere User weitergeben dürft!

    Das Weitergeben verschreibungspflichtiger Arzneimittel ist strafbar und fällt unter § 48 AMG, §95 AMG und §96 AMG! Dies kann sogar mit Freiheitsstrafen von 1 bis 5 Jahren geahndet werden.

    Allein im Hinblick auf die zunehmenden Resistenzen vieler Keime ist der verantwortungsvolle Umgang mit Antibiotika wichtig. Nur wenn der Tierarzt eine Indikation sieht sollte eine Anwendung von Antibiotika erfolgen. Dieser gibt Euch auch Hinweise zur korrekten Anwendung (Dauer, Dosierung, Art der Applikation) der Medikamente. Bei falscher Anwendung bleibt nicht nur der Therapieerfolg im schlimmsten Falle aus, es wird zudem mit einer zu geringen Dosierung oder zu kurzen Anwendung die Bildung weiterer Resistenzen der Keime gefördert. Das heißt, dass das Tier ggf. an der Infektion verstirbt, weil das Antibiotikum nicht wirkt. Sollten sich darüber hinaus weitere Tiere angesteckt haben, können diese dann nicht mehr mit dem Antibiotikum behandelt werden, weil die Keime nicht mehr sensitiv auf den Wirkstoff reagieren. Überdosierungen dagegen führen zu massiven Organschäden bei den behandelten Tieren, welche ebenfalls letal (tödlich) sein können!

    Ein Antibiotikum muss immer genaustens dosiert werden damit es wirkt, aber die Organe nicht unnötig in Mitleidenschaft gezogen werden. Darüber hinaus verträgt nicht jede Tierart jeden Wirkstoff. Auch hilft es nicht die Erkrankung/Auffälligkeit seines Tieres mit anderen zu vergleichen. Krankheitsbilder können sich je nach Verfassung des erkrankten Tieres trotz gleichen Keims stark unterscheiden, ebenso können unterschiedliche Keime gleiche Symptome verursachen. Daher ist eine fundierte Diagnostik beim Tierarzt inklusive einer Keimdifferenzierung und eines Resistenztests unbedingt nötig.

    Die zunehmende Resistenz von Keimen ist seit einigen Jahren auch ein großes Problem bei Infektionen des Menschen geworden (Stichwort Krankenhauskeime, MRSA, ORSA, etc.). Es gibt mittlerweile viele Keime, die nicht mehr mit Antibiotika behandelt werden können, tausende Menschen sterben allein in Deutschland jedes Jahr daran! Dies liegt auch an dem oft recht sorgenlosen Umgang mit Antibiotika bei Mensch und Tier. Jeder Tierhalter kann durch den verantwortungsvollen Umgang mit diesen Wirkstoffen einen wichtigen Beitrag leisten, damit sich diese Situation nicht weiter verschlimmert. Dazu gehört neben der korrekten Anwendung auch eine ordentliche Entsorgung übriggebliebener Antibiotikareste. Diese gehören nicht in den Hausmüll! Bitte gebt die Medikamente in der Apotheke ab, damit sie der Sondermüllentsorgung zugeführt werden können.

    Die Abgabe durch den Tierarzt oder Apotheker garantiert Euch auch, dass das Medikament vorher optimal gelagert und noch haltbar ist, also wirklich noch wirksam ist. Außerdem könnt Ihr Euch so sicher sein, dass auch wirklich der Wirkstoff enthalten ist.

    All diese Hinweise kommen nicht nur der Gesundheit Eurer Tiere, sondern letztlich auch Euch selbst zu Gute.

    Sollten der Moderation des AOF in Zukunft illegale Abgaben/Weitergaben von Arzneimitteln durch ein Mitglied des Axolotlforums bekannt werden, wird dieses Mitglied unwiderruflich mit dem Ausschluß aus dem Forum sanktioniert.

    Liebe Foris.

    Wie uns bekannt wurde, gibt es eine Andersoni-Züchterin in Österreich, welche Tiere mit einem Gendefekt abgibt. Höchstwahrscheinlich liegt ein Defekt des Vit. A Rezeptor's (RAR) vor. Dies wird vererbt und die Tiere bekommen - ohne vorherige Bissverletzungen - auch später immer mehr Beine und Hautlappen.

    Ein paar Tiere wurden bereits tierärztlich in Österreich untersucht und dort wurde auch auf einen Gendefekt hingewiesen. Die MH-Hannover hat es heute mit RAR definiert und rät dazu, dass man auf keinen Fall mit diesen Tieren züchten soll. Nicht nur, dass sie immer mehr Gliedmaßen bekommen, man weiß auch nicht wie sich die Organe bei einem solchem Gendefekt entwickeln. Es muss vermieden werden, dass diese Tiere ihren Gendefekt weiter verbreiten.

    Die Züchterin selber ist nicht im Forum! Allerdings haben ein paar Leute aus unserem Forum von ihr Andersoni gekauft, die nun immer mehr Beine bekommen, was beim Kauf nicht ersichtlich war.

    Die Forenmoderation

    Liebe Forenuser,
    aus gegebenen Anlass möchten wir Euch darum bitten, künftig darauf zu verzichten, Axolotlhalter in Facebook und Co. bei Krankheitsfällen an das Forum zu verweisen, oder gar in den sog. "Gruppenregeln" dazu aufzurufen, sich an uns zu wenden. Bitte verweist in Zukunft auf amphibienkundige Tierärzte (die Liste findet Ihr auch auf der Seite der DGHT).

    Eure Hilfestellungen in allen Ehren! Wir finden es prima, wenn Ihr auch anderen Axolotlhaltern helfen möchtet! Aber aufgrund gewisser Vorkommnisse, die sich in letzter Zeit gehäuft haben, sehen wir uns nicht in der Lage, mehr Haltern unter die Arme zu greifen, als denen, die allein den Weg hier in das Forum gefunden haben.

    Wie Ihr alle wisst, verbringen die Damen der Krankheitsecke einen Großteil ihrer Freizeit damit, unentgeltlich Tipps und Hilfestellungen zu geben. Dies findet auch nicht nur in dem Bereich statt, den Ihr nachverfolgen könnt. Ihr müsst Euch vorstellen, dass Christina, Manuela und Silvia täglich mit massig PNs konfrontiert werden. Dazu kommen in sehr dringenden Fällen Telefongespräche mit Haltern und auch Gespräche und Email-Verkehr mit Tierärzten. Hinter den Kulissen spielt sich also auch noch eine Menge ab, von der Ihr gar nichts mitbekommt. Auch die Krankheitsboardbetreuerinnen haben nur einen 24 Stundentag und auch einen Job und ein Privatleben außerhalb des Forums ;)

    Aus diesen Gründen wollen wir betonen, dass die Krankheitsecke ein "Service" für unsere Foris ist und keine Dienstleistung, derer man sich beliebig bedienen kann. Bitte nehmt Rücksicht darauf.

    Wir können leider nicht allen Axolotl helfen, dafür reichen unsere Kapazitäten einfach nicht aus. Ihr könnt Euren Beitrag leisten, in dem Ihr weiterhin gute Haltungs-, Vergesellschaftungs- und Fütterungsempfehlungen weitergebt. Bereits damit können sicherlich viele Krankheitsfälle verhindert werden! Ansonsten verweist bitte die Halter kranker Tiere, wie oben schon geschrieben, an einen Tierarzt.

    Wir hoffen, dass Ihr dafür Verständnis habt.

    Viele Grüße,
    die Forenmoderation

    Liebe Forenmitglieder,

    noch immer erfreut sich das Forum von http://www.axolotl-online.de/ (AOF) einer stetig wachsenden Forengemeinde und der Zustrom ist bis Heute ungebrochen. Es ist erfreulich, dass wir mit dem heutigen Tage das 5.000ste Mitglied in unseren Reihen begrüßen dürfen. Eine wirklich tolle Entwicklung, welche wir letztlich unserer tollen Forengemeinschaft und den Mitgliedern zuzuschreiben haben.

    Wir können auch mit Stolz davon ausgehen, das wirklich größte und aktivste deutschsprachige Spezialforum zum Axolotl zu sein, evtl. auch europaweit. Wir gehen davon aus, dass das Interesse am Axolotl auch in den kommenden Jahren stetig wachsen wird. Die immer häufiger zu sehenden Berichte in den Medien wie Zeitung und Fernsehen zeigen dieses sehr anschaulich. Daher freuen wir uns sehr, die Anmeldung des 5.000sten Mitgliedes zu verkünden, ebenfalls freuen wir uns auf die Herausforderungen, die eine solch stark wachsende Gemeinschaft mit sich bringt, gemeinsam werden wir es in jedem Fall schaffen :sup:

    Das 5.000ste Mitglied Beate begrüßen wir sehr herzlich und freuen uns, ihr einen kleinen Einkaufsgutschein im Forenshop zu übermitteln.

    Eure Forenmoderation

    Liebe Forenmitglieder,

    immer wieder kommt es zu Diskussionen über bestimmte Haltungsparameter.
    Als Forenteam möchten wir hier für Euch, insbesondere für alle Neueinsteiger mit Axolotl, die Sachlage zusammenfassen und möglichst einfache Empfehlungen für die Punkte Nitrit/Nitrat und Temperatur aussprechen.

    Die nachfolgenden Empfehlungen sind als Sicherheitswerte anzusehen. Die Einhaltung dieser Werte dient dazu, unnötige gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Abweichende Werte führen nicht immer und nicht unbedingt sofort zu Erkrankungen - so wie Rauchen nicht sofort und nicht bei allen Rauchern zu Lungenkrebs führt. Langfristige und/oder starke Abweichungen erhöhen aber das Erkrankungsrisiko. Abweichungen in mehreren Werten oder sehr starke Abweichungen können auch sehr schnell zu ernsthaften Problemen führen. Daher würden wir Euch empfehlen, die u. g. Sicherheitswerte ernst zu nehmen. Nur weil bei Abweichungen noch nichts passiert ist, bedeutet das nicht, dass die Bedingungen den Tieren gut tun. Und wir wollen ja letztendlich unseren Tieren optimale Bedingungen bieten.

    1. Nitrit und Nitrat

    Wenn man heute verschiedene Internetseiten und Fachbücher befragt, wird man erstaunt sein, welche Bandbreiten und Werte angegeben werden, ab wann Nitrit und Nitrat schädlich bzw. tödlich sind. Das liegt u. a. daran, dass Nitrit und Nitrat chemisch mit anderen Wasserbestandteilen oder abhängig vom pH reagieren - ihre Wirkung ist letztendlich von der Gesamtheit aller Wasserparameter abhängig. Auch die tierartspezifische und individuelle Sensibilität von Tieren kann beeinflussen, wie schnell welche Symptome auftreten.

    Generell sind Nitrit und Nitrat giftig (Nitrit stärker als Nitrat). Abhängig vom pH kann sogar Ammoniak entstehen, der i. A. nicht direkt gemessen wird, aber extrem toxisch wirkt. Bei deutlich zu hohen Nitrit/Nitrat/Ammoniakkonzentrationen kommt es zu akuten Vergiftungen, z. B. mit Beeinträchtigung der Nervenfunktion. Akute Vergiftungen können in kurzer Zeit tödlich enden.

    Moderat erhöhte Werte führen neben Zellschädigungen über Stunden/Tage oder auch längere Zeiträume durch eine Beeinträchtigung der Sauerstoffversorgung zu Stress beim Tier. (Wird über die Kiemen zu wenig Sauerstoff aufgenommen, versucht das Herz des Tieres diese Minderversorgung durch eine höhere Schlagfrequenz auszugleichen. Meist versucht das Tier zusätzlich mit vermehrtem Luftschnappen dem Sauerstoffmangel entgegen zu wirken, was nochmals zu einem erhöhten Stresspegel führt.)

    Stress führt - besonders langfristig - zu einer Herabsetzung der Immunabwehr. Im Becken bereits vorhandene Keime (die eigentlich harmlos sind) können sich aufgrund der geschwächten Abwehr vermehren und Infektionen auslösen. Besonders dramatisch ist der Effekt, wenn andere Haltungsparameter (z. B. die Temperatur) ungünstig sind und zusätzlich Infektionen begünstigen. Ebenso können latente Infektionen, bei denen der Erreger bislang noch vom Immunsystem in Schach gehalten wurde, bei Herabsetzung der Abwehrkraft ausbrechen und es kommt plötzlich zu ernsten Erkrankungen.

    In den Empfehlungen der AG Urodela zu Haltungsbedingungen für bedrohte Amphibien werden - basierend auf vorhandenen wissenschaftlichen Publikationen und langjährigen Erfahrungen - für Axolotl eine Obergrenze für Nitrit von 0,5 mg/l angegeben. Diese Obergrenze sollte eingehalten werden!
    Da Nitrit und Nitrat in Verbindung stehen, sollte auch der Nitratwert beobachtet werden. Nitratwerte bis 30 mg/l sind i. A. unbedenklich. Ab 50 mg/l sollte unbedingt Nitrit und der pH beobachtet werden. Außerdem lohnt es sich in solchen Fällen, das Leitungswasser zu untersuchen - i.d.R. ist dort Nitrit nicht nachzuweisen, die erlaubte Grenze liegt bei 0,5 mg/l.

    Probleme mit Nitrit/Nitrat treten meist bei neuen Becken (Stichwort Nitritpeak), Filterausfall, Beeinträchtigung der Filterbakterien u. ä. auf. Daher bei neuen Becken und Störungen die Werte bestimmen (Tropftest - Teststreifen sind oft ungenau) oder überprüfen lassen (viele Läden mit Aquaristikabteilung machen das kostenlos).

    Merke: Maximalwerte Nitrit/Nitrat

    Nitrit max. 0,5 mg/l
    Nitrat max. 30-50 mg/l


    2. Haltungstemperaturen

    Auch hier kann man im Internet die verschiedensten Angaben dazu finden, welche Temperaturen denn nun für Axolotl ideal sind und welche kurzfristig (sehr dehnbarer Begriff) toleriert werden. Damit wir das ganze eingrenzen können, wollen wir mal die Temperaturen im ursprünglichen Habitat, dem Xochimilcosee einfließen lassen. Dort wurden Temperaturen von 17,8 – 21,2 Grad Celsius und ein Mittelwert von 19,6 Grad Celsius gemessen.

    Schaut man sich dazu wieder die gesundheitliche Seite an, so spielt zum einen wieder allgemein die stressbedingte Beeinträchtigung des Immunsystems eine Rolle. Zum anderen sind sog. antimikrobielle Peptide wichtig. Diese kommen auf der Haut von Amphibien vor und spielen eine entscheidende Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern. Bei Temperaturen über 20 Grad Celsius kommt es zu einer verminderten Wirksamkeit dieser Peptide. Dadurch haben krank machende Keime die Gelegenheit sich auf der Haut zu vermehren und in den Körper eindringen zu können.
    Zudem beschreibt Dr. Mutschmann in seinem Buch „Erkrankungen bei Amphibien“ Bakterien und Parasiten, welche im Blut der Tiere vorhanden sind, ohne dass klinische Erscheinungen ausgeprägt sind. Bei Minderung der Abwehrkräfte durch negative Umwelteinflüsse, so Dr. Mutschmann, kann ein Krankheitsgeschehen mit nicht selten seuchenartigem Verlauf hervorgerufen werden. Dafür kann bereits die Erhöhung der Umgebungstemperatur auf über 20 Grad Celsius ausreichen.

    Bei noch höheren Temperaturen kommt es zusätzlich über die verminderte Lösung von Sauerstoff im Wasser zu Problemen.

    Für die Haltung ist ein Temperaturbereich von 12 - 20 Grad Celsius optimal. s. a. Haltungsempfehlungen

    Temperaturen über 20 Grad (wobei 23 Grad als Obergrenze anzusehen ist) dürfen nur für kurze Zeiträume bestehen.

    Temperaturen über 25°C können u. U. schnell zu lebensbedrohlichen Situationen führen. 

    Auch hier reagiert nicht jedes Tier gleich, es gibt zuverlässige Berichte, dass Axolotl höhere Temperaturen durchaus vertragen. ABER: Bei einer Überschreitung der 20 Grad-Marke steigt die Gefahr einer Erkrankung rapide an. Kommen mehrere Faktoren zusammen, können höhere Temperaturen sehr schnell schwere Erkrankungen ausbrechen lassen. Die Tiere sollten daher bei Temperaturen > 20°C besonders genau beobachtet werden. Treten Probleme auf, sollte in jedem Fall die Temperatur gesenkt werden und es muss eine erkrankungsspezifische Therapie eingeleitet werden.

    Zur Vermeidung von Problemen sollten 20°C nicht überschritten werden.


    Viel Spaß bei der Axolotlhaltung wünscht Euch

    Euer Forenteam

    Wir möchten Euch auf die Forenregeln

    2.10 aufmerksam machen, hier ganz besonders in Bezug auf Angebote im Flohmarkt:


    Der Forenbetreiber stellt mit einem Kleinanzeigen- und Flohmarktbereich eine Plattform für die private Vermittlung und Vergabe von Tieren, Pflanzen sowie Aquaristik- und Terraristikzubehör zu Verfügung.
    Hierbei sind insbesondere die Mindestanforderungen von 100 sinnvollen Beiträgen vor Einstellung eines Angebotes, egal in welcher Rubrik, zu beachten.

    Die Verantwortung beziehungsweise Haftung für einen möglichen Handel liegt aber ausschließlich bei den handelnden Partein und nicht beim Forenbetreiber. Streitfälle sind gemäß Forenregel 2.3 auf privater Ebene zu klären.


    Wir bitten, die Regeln bei aufkommenden Streitigkeiten zu beachten und die Angelegenheit untereinander in moderater Weise zu regeln....
    Eure Forenmoderation

    Hallo Ihr Lieben,
    leider werden in letzter Zeit die Regeln bezüglich der Signaturen gerne übersehen oder von Neumitglieder nicht eingesehen

    Hier also noch einmal eine Auffrischung

    Die Regeln für die Signatur im Original:
    Da wir in letzter Zeit immer häufiger Werbungen und Verlinkungen für irgendwelche dubiosen Seiten oder Gamerseiten in der Singantur wiederfinden, oder überdimensionierte Banner (Zwar sehr schön anzusehen, aber einfach zu groß) möchten wir zur Signatur weitere Regeln bekanntgeben. Im Punkt 2.7 der Forernregeln wurde eine Änderung eingesetzt.

    Bitte achtet darauf, daß Ihr in der Signatur und anderweitig in Beiträgen keine Fremdwerbung für irgendwelche zweifelhafte Webseiten oder auf klicks orientierte Seiten macht, auch nicht für Online-Spiele, da diese suchtgefährdend sind.

    wir wollen an dieser stelle nochmal darauf hinweisen, daß künftig nur noch
    - Banner in der Größe 468x60 Pixel akzeptiert werden
    - Schriftgröße 12
    - in augenfreundlicher Farbe
    - die Zeichenlänge ist auf 350 beschränkt (Inkl. Codes)
    Nachzucht-Angebote oder -Gesuche in der Signatur sind nicht erwünscht.

    Verlinkungen zur eigenen Homepage oder einem privaten Fotoalbum sind erlaubt, sofern sie den Forenregeln entsprechen. Die Signatur sollte möglichst kurz und knapp ausfallen, es heißt ja auch nicht umsonst Signatur! Ein nicht zu langer Spruch ist natürlich auch i.O.

    größere Bilder oder Banner, große dominierende Schriften oder lange Sprüche sind künftig unerwünscht, bitte reduziert ggf. eure Signaturen auf die oben angegebenen Größen und Längen in näherer Zeit, damit erspart Ihr der Moderation künfig viel Schreiberei.
    danke schon mal im voraus!

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Was auch immer wieder auffällt, sind die übergroßen Absätze, die wohl über die Nutzung von verschieden Browser her resultieren. 
    Bitte geht vor Abschicken Eurer Beiträge auf den Vorschaumodus um zu kontrollieren. Wenn hier im Editor auf "Quellcode" geschrieen wird, erscheinen keine größeren Zeilenabstände mit Betätigung der Entertaste :!: Zur Kontrolle kann leicht auf Einstellung "Editor" geklickt werden, auch hier ist eine kurze Kontrolle möglich.

    Wir werden gerne ein Opfer der Gewohnheiten: 2X die Entertaste gedrückt für einen normalen Absatz:


    ... und schon schreibt man nach so einem Abstand weiter, was die Beiträge sehr auseinander zieht und Leser müssen unnötig scrollen um ans Ende der Seite zu gelangen.
    Also

    • achtet bitte beim Schreiben darauf, daß die Beiträge nicht durch übrermäßige Zeilenabstände auseinander gezogen werden
    • und schaut Euch Eure Signatureinstellungen an: Keine Verlinkung von Fremdseiten die der Werbung dienen und die Schriftgrößen wenn nötig überarbeiten und ggf. auf "12" einstellen

    So wird uns viel Arbeit erspart in Sachen PN-Schreiben - Wir hoffen auf Euer Verständnis

    In alten Accounts können immer noch zu große Signaturen herumgeistern, die man nur zufällig findet da einges an Usern nicht mehr aktiv ist. Diese Beiträge tauchen dann in der Suchfunktion oder beim Stöbern auf - wäre nett, wenn Ihr diese zu großen Signaturen melden könntet, damit sie von den Admins geändert werden. Dazu einfach auf den Meldebutton klicken und mitteilen: zu große Signatur gefunden :thumbup: Wir wären sehr dankbar für diese Unterstützung
    Ordnung muß nunmal sein :tat:
    Eure Forenmoderation
    wünscht Euch einen schönen Tag

    Das Einstellen von Tier-Angeboten, egal welcher Rubrik, ist erst ab einer Postinganzahl von 50 gestattet. Bei angebotenen Tieren muss es sich um die eigenen Tiere oder Nachzuchten handeln. Das Einstellen im Auftrag von einer weiteren Person ist nicht gestattet. Es dürfen nur gesunde oder weitestgehend nachregenerierte Tiere, ohne frische Wunden abgegeben werden. Das Handeln oder Verkaufen von Eiern im Forum oder über das Forum ist ebenfalls nicht gestattet, eine ausnahmsweise und unentgeltliche Weitergabe an "erfahrene" oder gut informierte Personen hingegen wird geduldet. Die Moderatoren sind gegenüber den Forenbesuchern nicht rechenschaftspflichtig. Preisnennungen sind nicht erwünscht und müssen per PN oder Mail geklärt werden.

    Abgabe von Nachzuchten im Forum:

    Eines der Ziele des Axolotlforums ist es, eine verantwortungsbewusste und möglichst artgerechte Nachzucht der Axolotl zu sichern und eine ebenso verantwortungsbewusste Vergabe der Nachzuchten zu fördern. Daher werden deutliche Warnungen vor Massenzucht und schlechten Aufzuchtbedingungen ausgesprochen. Nicht selten werden diese ignoriert und die Aufzucht größerer Mengen unter schlechtesten Bedingungen durchgeführt. Da die Abgabe der Nachzuchten schnell das größere Problem wird, werden die Axolotl in letzter Konsequenz sehr schlecht gehalten, nur unzureichend gefüttert und gepflegt. In dem dann entstehenden Engpass werden sie verschenkt oder regelrecht verschleudert, das kann nicht Sinn und Zweck einer verantwortungsbewussten Aufzucht sein. Eine verantwortungsbewusste und qualitativ hochwertige Aufzucht von Axolotllarven bis hin zur empfohlenen Abgabegröße von mindestens 10cm Länge erfordert vom Züchter eine sehr große Bereitschaft und großen Zeitaufwand und verursacht nicht unbeträchtliche Kosten seitens der Futterbeschaffung und Aquarien- bzw. Wasserpflege. Diesbezüglich erwarten wir von
    Mitgliedern, die ihre Nachzuchten hier im Forum zur Vergabe anbieten, sollten diese zumindest für eine angemessene Aufwandsentschädigung pro cm Länge weiterzugeben. Preise sind allerdings im Inserat nicht zu nennen, diese sollen per PN geklärt werden. Da sich gezeigt hat, dass sich häufig Personen der verschenkten Tiere angenommen haben, welche die Axolotlhaltung eher spontan und ohne weitere Hintergrundkenntnisse zu besitzen begonnen haben, endete dieses nicht selten in regelrechter Tierquälerei. Weil das Tier nichts gekostet hat, war es offensichtlich auch nichts wert. Andernfalls wurden diese Tiere durch Personen abgenommen, welche sie hinterher nicht artgerecht unterbrachten und sie nur zum Verkauf abgenommen haben. Zu diesem Anlass wurden im Forum mehrere Accounts eingerichtet: unter dem einen wurden Larven gesucht und Aufgenommen, unter einem anderen Account wurden sie hinterher teuer verkauft. Gerade weil wir solchen Geschäftemachereien keine Plattform
    bieten wollen, noch den verantwortungslosen Umgang mit Axolotllarven fördern werden, müssen wir auf diese Tendenz reagieren. Des weiteren
    wollen wir diejenigen Personen stützen, welche die Nachzucht der Axolotl ernsthaft, artgerecht und verantwortungsbewusst durchführen.

    Eure Forenmoderation

    Liebe Forenmitglieder,

    noch immer erfreut sich das Forum von http://www.axolotl-online.de/ (AOF) einer stetig wachsenden Forengemeinde und der Zustrom ist bis Heute ungebrochen. Es ist erfreulich, dass wir mit dem heutigen Tage das 2000ste Mitglied in unseren Reihen begrüßen dürfen. Eine wirklich tolle Entwicklung, welche wir letztlich unserer tollen Forengemeinschaft und den Mitgliedern zuzuschreiben haben. Mit derzeit täglich rund 350 neuen Beiträgen können wir wohl auch mit etwas Stolz so langsam davon ausgehen, das wirklich größte und aktivste deutschsprachige Spezialforum zum Axolotl zu sein, sicherlich im deutschspachigen Raum, evtl. auch europaweit.Wir gehen davon aus, dass das Interesse am Axolotl auch in den kommenden Jahren stetig wachsen wird. Die immer häufiger zu sehenden Berichte in den Medien wie Zeitung und Fernsehen zeigen dieses sehr anschaulich.Wir freuen uns daher sehr, die Anmeldung des 2000 Mitgliedes zu verkünden, ebenfalls freuen wir uns auf die Herausforderungen, die eine solch stark wachsende Gemeinschaft mit sich bringt, gemeinsam werden wir es in jedem Fall schaffen :sup:

    Eure Forenmoderation

    Liebe User des Axolotlforums von Axolotl-online,

    in den letzten Wochen war festzustellen, dass vermehrt Hybriden (also Kreuzungen) zwischen Axolotln (Ambystoma mexicanum) und Ambystoma andersonii als Jungtiere zum Kauf angeboten wurden. Im Kreise der Moderatoren haben wir uns Gedanken dazu gemacht und wollen Euch hier das Ergebnis unserer Diskussionen vorstellen.
    Dies ist gleichzeitig der offizielle Standpunkt des Axolotl-online Forums zu diesem Thema.

    1) Wir wissen nicht, ob die Hybridisierung für die Hybriden selbst negative Auswirkungen haben wird. Man kann sich allerdings keine positiven Auswirkungen vorstellen - somit liegt kein gesundheitlich- positives Züchtungsziel vor.

    2) Phänotypisch (äußerlich) dürften sich Hybriden irgendwo zwischen Axolotl und Andersonii bewegen. Sie werden die intensive Farbzeichnung der Andersonii wohl nicht übertreffen. Wer das Aussehen der Andersonii mag, sollte artreine Andersonii halten. Dank der Erfahrungen von Christina und Hartmut ist mittlerweile bekannt, dass die anfänglich höhere Metamorphoserate bei Andersonii durch low protein - Fütterung und Verzicht auf Regenwürmer deutlich reduziert werden kann. Somit besteht kein zwingender Grund, die Hybridisierung züchterisch vorzunehmen, um den Landgängeranteil zu senken. Daher sollte sich, wer neotene Amphibien halten möchte, die wie Andersonii aussehen, mit deren Bedürfnissen auseinandersetzen und reine Andersonii halten.

    3) Hybridisierung mit dem Ziel, neue Farbvarianten zu erzeugen:
    Man muß zwischen geschichtlichen Ereignissen und aktuellem Geschehen unterscheiden. Bei der Entstehung der Albinos war eine wissenschaftliche Fragestellung mit im Spiel und sie wurde wissenschaftlich durchgeführt, dokumentiert und publiziert (Humphrey). Das ganze geschah in den 60er Jahren im Rahmen von Kreuzungsversuchen der klassischen Genetik (Humphrey, 1967; Hennen, 1977) zur Vererbung der Pigmentierung und gilt auch für die Goldalbinos (Frost, 1989). Man mag dazu stehen, wie man will, es ist keine Begründung dafür, heutzutage mittels Hybridisierung Farbvarianten für den Hobbybereich zu züchten, um die Tiere "schicker" oder "interessanter" zu machen. Wir lehnen Hybridiserung mit dem Ziel, neue Farbvarianten zu erhalten, ab, da sie aus züchterischen Gesichtspunkten ausschliesslich der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse, nicht aber dem Wohl der Tiere oder deren Gesundheit dient. Amphibien sind in ihrer natürlichen Umwelt stark gefährdet - oberstes Zuchtziel sollte daher sein, die ursprünglichen Erscheinungsformen möglichst zu erhalten. Bereits vorhandene durch Hybridisierung entstandene Farbvarianten wie der Albino sind in der Privathaltung von Axolotln weit verbreitet und besitzen daher "Bestandsschutz". Sie sollten aber aus Populationen, die dem ursprünglichen Phänotyp entsprechen ("Urwildaxolotl") oder ausschliesslich aus Wildfängen hervorgegangen sind, herausgehalten werden.

    4) Private Zucht versus wissenschaftliche Kreuzungsexperimente:
    In wissenschaftlichen Experimenten werden alle Verpaarungen dokumentiert und eine größere Anzahl von Nachkommen genauestens beobachtet. Dabei sollte ein genauer Stammbaum der Tiere nachvollziehbar und gesichert sein, damit die Tiere nur mit diesen Hintergrundinformationen an Privathalter abgegeben werden. Im Gegensatz zur Haustierzucht, wo zumindest in der Rassezucht (Hund, Katze, Pferd) und bei landwirtschaftlichen Nutztieren (Rind, Schwein) gezielte Zucht mit Dokumentation des Stammbaums stattfindet, findet die private "Zucht" von Axolotln weitgehend unkontrolliert statt. Die meisten Halter haben keinen Stammbaum für ihre Tiere, es gibt keine zentralen Zuchtregister. Sollten nach mehreren Generationen negative Effekte in einzelnen Zuchtlinien auftreten, ist es unmöglich, die betroffenen Tiere quantitativ aus der Zucht zu nehmen bzw. den Ursprung ausfindig zu machen.

    5) Hybridisierung Axolotl mit Tigrinum und "Gurken":
    Die erste Hybridisierung geschah vermutlich schon in der Population, die nach Europa gebracht wurde und in den 60er Jahren durch Humphrey. [Zitat aus "Developmental Biology of the axolotl" edited by J. B. Armstrong and G. M. Malacinski, Oxford University Press, 1989, S. 7: "...and from these 7 [axolotl] came the many thousands of axolotl sent all over Europe. .... Apparently the original stock received in Paris represented both the axolotl and its cryptic mimic, the black race of the tiger salamander; that would explain the the exceedingly common observance of transformation in the offspring of that stock."]
    Es ist somit anzunehmen, dass alle Axolotlbestände, ausgenommen derer, die ausschliesslich auf Wildfängen in jüngerer Zeit basieren, einen gewissen Anteil Tigerblut enthalten. Die Hybridisierung mit dem Tigersalamnder hat also bereits das "ursprüngliche" Axolotlgenom der meisten Axolotl verfälscht.
    Im Gegensatz dazu hatte die Hybridisierung aber keinen/kaum Einfluß auf den Genpool des Tigersalamnders. Hybriden zwischen Axolotl und Tigersalamander sind phänotypisch eindeutig zu erkennen und aufgrund der schwierigen Nachzucht von terrestrischen Tigersalamandern ist die Anzahl der Züchter geringer und diese sind wohl auch besser informiert.
    Bei Andersonii dagegen könnte die Hybridisierung mit Axolotln quasi unbemerkt in den Genpool einfliessen und der "ursprüngliche" Genotyp würde unwiederbringlich verfälscht. Da beide Arten aquatisch gehalten werden können und Gelege aus gemischten Becken undefiniert sind, sollten Andersonii in reinen Artbecken gehalten werden. Da die geringe Ausgangszahl von Tieren in der Zucht ohnehin einen genetischen Bottleneck (engl. Flaschenhals) darstellt, sollte die Reinerhaltung des Andersonii oberste Priorität haben.
    Hybridiserungen aus Andersonii-Axolotl können keinesfalls durch die Hybridisierung Tigersalamander-Axolotl in der Vergangenheit gerechtfertigt werden!

    Unser Fazit:
    Andersonii sollten in Artbecken gehalten werden! Eine Hybridisierung außerhalb gezielter wissenschaftlicher Experimente (inkl. Dokumentation und Publikation) an wissenschaftlichen Einrichtungen lehnen wir strikt ab.

    Die Forenmoderation

    Hallo liebe Forenteilnehmer,
    wir Moderatoren haben uns überlegt, eine Bildergalerie über verschiedene Farbschläge incl Genetik und auch ein paar Bilder über Besonderheiten von Axolotl einzurichten. Dafür benötigen wir Eure Hilfe.
    Es wäre klasse, wenn ihr uns Bilder in guter Qualität von Euren Tieren zukommen lassen würdet. Wir würden entsprechende Bilder für die einzelnden Farbschläge raussuchen und in eine neu einzurichtende Galerie hier im Forum einfügen. Timm schreibt dann die Gentik soweit möglich dazu. Das Copyright müßte in diesem Fall natürlich auf das Forum übergehen. Dafür benötigen wir dann ein (c) Übertragung. ;) .
    Toll wären auch Bilder von Besonderheiten wie Geschlechter (Abbildungen von Kloaken), schwarze Fingerspitzen bei angehender Geschlechtsbestimmbarkeit, Spermatophorenbilder, Kiemenbilder und Schwanzspitzenbilder (Stressanzeichen z.B.) und was Euch sonst noch so einfällt und gezeigt werden sollte.
    Die Bilder sollten dann zum Frank gemailt werden: Email siehe unter Axolotl-online.de ;)
    Es wäre Klasse wenn sich so vile wie möglich beteiligen würden. Die Namen der Fotografen werden neben den Bildern natürlich genannt.
    Einen Preis gibt es zwar nicht, aber wir denken, das diese Galerie das Forum deutlich aufwerten würde. Außerdem kann man dann direkt auf die Bilder verlinken, wenn mal wieder Fragen nach Keks, Gurke, Albino oder Geschlecht oder Stressanzeichen aufkommt.
    Aso Leute zückt Eure Kameras oder durchwühlt Eure Rechner, damit wir soviele schöne und aussagekräftige Bilder wie möglich bekommen.

    Vielen Dank schon mal im Voraus und Liebe Grüße von der Forenmoderation