Beiträge von Hartmut

    Trenne die Nachzucht auf jeden Fall nach Größen und hier kannst du bei denen noch locker täglich füttern, bis ca. 14 cm. Sie sollen zwar nicht so gemästet werden, dass sie Organverfettungen bekommen, aber bei dieser Größe, und kleiner, bei halbwegs passendem Alter... da darf noch einiges rein.


    Trennen nach Größe. Warum?

    +++ Crowding effect, Crowding-Effekt, Crowd-

    Engl. „überfüllt“, Pferchschäden. Der Crowding-Effekt tritt bei hoher Dichte von Amphibienlarven (vor allem Kaulquappen) ein und führt zu Entwicklungsverzögerungen und -störungen eines Teils der Larven. Die ursächlichen Zusammenhänge erscheinen bislang nicht ausreichend geklärt. Nach einer Theorie sondern die Larven Substanzen ab, die hemmend auf andere wirken. Algenähnliche Zellen im Kot der Kaulquappen scheinen dabei eine wichtige Rolle zu spielen. Auch wird angenommen, daß Streß die Nahrungsaufnahme und -verwertung hemmt und, daß die Nahrungskonkurrenz eine Rolle spielt. Allgemein ist es angeraten, die Larven in den ersten Monaten nach dem Schlupf lfd. nach Größen zu sortieren. Dumm ist, dass die Larven, die die potenziell hemmenden Substanzen abgeben, ja auch in diesem Wasser sitzen. +++

    Mit 18 cm kann man es meistens bereits erkennen. Perfekt aufgezogene Tiere schaffen die Größe mit 6 Monaten, aber das ist nicht die Regel. Meist ist das Tier dann eher 8-9 Monate alt. 12 cm nach 6 Monaten ist viel zu klein. Da fehlt noch einiges an Futter, sofern das Tier ansich gesund ist.


    (Offiziell würde ich das nie schreiben, aber inoffiziell verwette ich einen Dauerlutscher drauf, dass das Tier ein Männchen ist. ^^ )

    Ich dachte eigentlich das es angegeben werden muss wenn Chlor hinzugefügt wird

    Wenn Gefahr im Verzug ist, muss - bei denen - gleich gehandelt werden. In manchen Wasseranalysen, die veröffentlicht werden, wird es am Ende zwar angegeben, aber das hat mit der eigentlichen Wasseranalyse nichts zu tun, das setzen die Stadtwerke da rein, aber auch nur, wenn vorsorglich dauerhaft minimalst gechlort werden muss. Die Hygieneinstitute, die die eigentlichen Wasseranalysen erstellen, testen das nie, da das völlig sinnbefreit wäre. Die testen nur 1 x im Jahr und das an der Entnahmestelle.

    Keine Chemie weiß ich .

    Das ist ganz leicht, aber da schreiben wir drüber, wenn du eine korrekte Auskunft von hoffentlich der richtigen Stelle für speziell dein Versorgungsgebiet hast.

    bei einem schlechten Chlor wert oder Zink kann ich die Lotl auch nicht reinsetzten

    Vergiss ersteres bis zu Vorlage der Auskunft und zweiteres komplett. Schritt für Schritt vorgehen, und das in aller Ruhe, macht am ehesten Sinn.

    Hab in einem anderen Forum von einem erfahrenden User gelesen, dass du das Kästchen für den Chlorgehalt unmittelbar nach dem Abschütteln ablesen solltest und nicht erst nach der Minute, dann kommt es einigermaßen hin.

    Es gibt kein anderes Forum, nur die FB-Gruppen. Wenn der erfahrene User etwas Ahnung hätte, würde er sowas nicht schreiben. Die Teststreifen reagieren bereits auf schlechten Atem oder Atem eines Rauchers usw. ... ist aber egal. Die Hersteller wissen selbst, dass die Streifen nicht viel taugen, aber es ist ein Geschäft, dass sie dennoch zwingt, möglichst exakte Anweisungen zu geben und das anzuwenden macht mehr Sinn. Wie oben schon gesagt, Stadtwerke anrufen und fragen ob überhaupt und wieviel ggf. gechlort wird. Wenn die das nicht zusätzlich und absichtlich dem Wassernetz zugeben, dann ist da null komma null Chlor drinnen, ob Streifen- oder Tropfentest. ;-)

    Habt Ihr einen Tip, oder ist das normal?

    Es ist nicht so gaaanz normal, aber egal. Der Geldbeutel ärgert sich aber schon. Treiben lassen wurde bereits erwähnt. Mit stabilen Blattpflanzen geschieht das eher seltenst.


    Deine Höhlenkonstruktion sieht klasse aus, aber öfter mal kurz hochheben oder insgesamt für etwas Strömung um sie herum sorgen...

    Meine Pflanzen sehen nicht mehr so frisch aus aber es geht noch , nur die Wasserpest hat einen komischen weißen Matsch an manchen Stellen an sich.

    Schlauer weise habe ich erst die Pflanzen sauber gemacht und dann den Beitrag erstellt

    Neben Problemen durch die notwendige Chytriddesinfektion mit Virkon S ... Pflanzen verlieren zu Beginn oft ihre Blätter, da sie meist emers (also außerhalb des Wasser) gezüchtet werden. Sie werfen dann im Becken die Landblätter ab und bilden neue submers geeignete Blätter. Man sollte in diesem Zeitrahmen nur Pflanzen bzw. Stängel wegwerfen, die definitiv "mausetot" sind. Pflanzen ernähren sich in einem Einlaufbecken sogar von Nitrit. Ist irgendwann der Nitritpeak überschritten bzw. der Wert wieder bei Null, stellen sie sich u.a. auf das Nitrat etc. um.

    Nebenbei. Fast alle Aquarienpflanzen benötigen ihre Wurzeln lediglich um sich "festzuhalten". Viele gehen schlicht und einfach ein weil ihre Wurzeln komplett "verbuddelt" wurden. Von daher sind 3 cm Bodengrund (auch aus anderen Gründen) völlig ausreichend. Ggf. kann man die Pflanzen z.b. mit kleinen Pflanzenringen beschweren oder z.B. mit etwas Anglerschnur an geeigneter Stelle befestigen.


    Speziell die Wasserpest... entweder sie wird wie Unkraut, oder sie wird gar nichts. Weißer Match, wir könnten spekulieren... aber es könnten schlichtweg nur eine kleine Baktgerienexplosion darauf sein. Einfach abwarten, aber ggf. vor dem nächsten Post fotoknippsen. ;-)

    Bei dem Wassertest heute kam mir der Chlorgehalt etwas erhöht vor ich teste mit Streifen, nur für Nitrit und Nitrat habe ich den Tröpfchen Test .

    Um dazu etwas genaues zu sagen, "MUSST" du deinen zuständigen Wasserversorger anrufen und falls der ja sagt, bitte den exakten Wert erfragen. Wenn dieser nicht explizit Chlor hinzugibt/gegeben hat, hast du kein Chlor im Wasser, egal was Teststreifen oder Tropfentests anzeigen.