Beiträge von Elke

    In der Natur bekommen die Axos auch kein Reismehl und so ein Zeugs... Probiotika || was soll das denn.... :rolleyes:

    Bisher haben hier alle Axolotl gelernt die normalen Pellets zu futtern, es sei denn sie sind noch satt. Sind sie anderes Futter gewohnt, dauert es, bis sie genug Hunger haben und an anderes gehen. Ist genauso wenn sie ihre gelegten Eier fressen sollen, irgendwann ist der Hunger so groß, daß sie auf Suche gehen... müssen sie also auch erst mal lernen und werden nicht mehr gefüttert. So ist es bei jeder Umstellung und man muß hart bleiben, die verhungern schon nicht und letztlich treibt der Hunger es rein. Es gibt einfach kein besseres Futter als Axobalance, denn es wurde speziell nach den Bedürfnnissen der Tiere ausgearbeitet vor vielen Jahren. Und zwar auf Anregung von unserem Forenchef mit kompetenten Leuten.

    Und wenn dort so komische Sachen angeboten werden für Axolotl, dann haben die keine Ahnung von Bedürfnissen und was absolutes Tabu ist für die Tiere weil sie davon erkranken. Wenn ich die Zusammensetzung oben lese, würden meine Tier so ein Futter nicht bekommen.

    Mineralstoffmischung, Chlorella, Präbiotika... völliger Unsinn und dann noch Reismehl und Krill aus Salzwasser - was ja schon zurecht bemängelt wurde - , für mich einfach ein no go in dieser Zusammensetzung und kein ausgewogenes Axolotlfutter.

    Tut mir leid aber da können wir nur ganz ehrlich bleiben und antworten....

    Keine Angst, die erschrecken nicht, sie gewöhnen sich dran. Nur weil sie mal gefüttert wurden und Kot abgesetzt haben, verändern sich nicht so schnell die Wasserwerte, das Becken ist ja eingefahren, da sollte das klapen. Minimale Schwankungen kann es immer mal geben. Auch wenn die Beckepflege eingehalten wird.

    Ich war am letzten Wochenende auf einem Event mit einem Vortrag von einem Aqua-Spezialisten (Florian Neumann, 2019 Europameister/ Aquascaping) der natürlich auch zwangsweise sich gut mit Pflanzenwachstum,Bedürfnisse und Beleuchtung sich auskennt. Die LEd Beleuchtung ist/war insbesondere in Bezug auf die Farbeinstellung für Meerwasser ausgelegt, damit die Farben gut herauskommen. Aber natürlich ganz andere Bedingungen als in unseren Aquarien. Also mehr fürs Auge und bei falscher Einstellung frohlocken die Algen.

    Liebe Pia,

    Du schreibst ohne Satzzeichen in Deinen Beiträgen. Hier im Forum schreiben wir mit Punkt und Komma und werden angehalten uns allgemein an die Rechtschreibung zu halten.

    Bitte berücksichtige das, so steht es in unseren Forenregeln, die jeder bei der Registrierung akzeptieren muß.

    Wäre lieb, wenn Du das auch berücksichtigen würdest. Vielen Dank....

    Das ist sehr interessant, da sollten wir uns mal genauer schlau machen, bzw, wer einen Mattenfilter betreiben möchte. Ist die Frage ob da ein einziger Anschluß nur für unter die Matte käme. Ich bin da eher für zwei Möglichkeiten wie bei den 2 Lh´s über die Breite. Aber ev. kann man das auch "zweigen", Pumpe muß halt darauf ausgerichtet werden, um genügend Power zu bringen. Frank wäre da wohl die 1. Ansprechstelle... Wäre ja wirklich super , danke für den Hinweis Micha :thumbup:

    Ich hatte jahrelang mehrere Becken im Untergeschoß ohne Heizung laufen, ging runter in sehr kalten Winterzeiten bis auf Wassertemperatur von ca. um die 8°, den Tieren hats nichts ausgemacht, sie haben sogar fast normal weitergefressen, allerhöchstens vereinzelt etwas weniger. Den Pflanzen hats aber was ausgemacht, da mußte ich im Frühjahr regelmäßig wieder gut aufforsten, der einzige Nachteil, den ich feststellen konnte.

    ... von wegen die verfallen in Starre und fressen nicht mehr bei so niedrigen Temps - so hat man das derzeit im Internet gefunden, ich kann das nicht bestätigen. Ob das heute noch so dargestellt wird, keine Ahnung, vielleicht mal Googlen ^^ Auf jeden Fall kein Problem für die Tiere....

    Tja, hier ist nicht einfach keine Antwort gekommen, Christel hatte mich per PN angeschrieben, ich war aber einige Tage nicht im Forum unterwegs wegen Ferien-Besuch daheim und nur mal kurz hier reingeschaut.

    Danach habe ich dann die PN wie folgt beantwortet bezüglich der Bodenmatte, Filterung etc:

    ...... wenn Du unten auf meine Links klickst, da gibts genaue Tutorials dafür, dort findest Du alles was Du brauchst an Infos. Das im einzelnen noch mal aufzudröseln extra, fehlt mir die Zeit wegen meinem Familienbesuch. Ist nicht schwer, halt bissle Arbeit aber wenn Du eh so ne Basteltante bist, dann klappt das schon. Leider geht eine Bodenmatte nicht mit Kreiselpumpe, man muß recht starke Luftheber nehmen und das zwei, wie gezeigt. Entscheidend ist da auch die Luftpumpe, unbedingt regelbar und mit mindestens zwei Anschlüssen. Meine Matten haben viele viele Jahre gut funktioniert, nichts war veralgt oder was sonst andere für irgendwelche Probleme mal aufzeigten. Bissle mühselig die ganzen Pflanzen unterzubringen, die Löcher muß man halt vorher machen und das was man rausschneidet am besten aufheben, kann man mal wieder reinstopfen falls man was ändert später. Ich hab immer für einiges an Schwimmpflanzen gesorgt, zumeist Wasserpest. Mit Hornkraut lief es nicht so gut, das geht bei vielen leider nicht und fusselt dann das ganze Becken voll. Reste von der Matte die man abschneidet auch nicht wegwerfen, mit geschnittenen Streifen die Pflanzen umwickeln, dann halten die gut, nur nicht erwürgen :D

    Übrigens, ich brauchte nie unter den Matten irgend was absaugen. Läuft das Becken gut mit regelmäßiger Pflege, arbeiten die Bakterien gut und halten den "Schmodder" unter der Matte gut im Zaum. Jahrzehnte liefen die Matten bei mir so ohne ein Problem. Läßt sich auch gut absaugen, wenn zu viele Pflanzenbestandteile mal herumliegen. Gut einlaufen lassen ist wichtig und bei der regelmäßigen Pflege hab ich immer die Höhlen hoch genommen und drunter die Matte gut abgesaugt, da sie die zumeist als Klo benutzen :D denn auch eine Matte kann sich bei schlechter Pflege irgendwo verdichten. Ich schau mal ob die Tutorials noch ok sind, da es inzwischen wieder Updates gegeben hat. Leider war uns da in der Vergangenheit schon das eine oder andere verloren gegangen uns selbst schaut man ja sonst nicht laufend drauf :) Ich versuche zwischendurch mal rein zu schauen falls Zeit.

    ... die Verlinkungen unten sind noch ok :thumbup: leider kam es in der Vergangenheit mal bei Softwareumstellungen/Updates... dazu daß was verschwunden war an Bildern und ersetzt werden mußte. Gottseidank gings danach aber immer gut, so daß alles noch funktioniert.

    Wichtig ist zu unterscheiden ob ohne oder mit Kühler die Filterung vonstatten gehen soll.

    Mit Kühler gehts nur mir Kreiselpumpe, die paßt aber nicht unter eine Matte, da würde ich einen Eck-HMF empfehlen.

    Bei einer Bodenmatte brauchts zwei leistungsfähige Luftheber, wie auch im Tutorial zu sehen ist. Einer alleine reicht mir da auch bei einem 80er Becken nicht, da letztlich durch eine leistungsfähig angemessene Membranpumpe (die sollte zu regeln sein !) mit mindestens 2 Ausgängen., ein Zusammenspiel erfolgt,

    Die angegebene Leistung der einzelnen Luftheber könnt ihr erst mal vergessen, da die so nicht auf Bodenmatten ausgelegt sind (ich halte die eh für übertrieben bei LHs mit dem kleinen Schwämmchen ;) ...), und alles ein Zusammenspiel hat mit der Membranpumpe, die auch mehr hergeben sollte als Liter im Becken sind und zu regeln ist, dann wird *ausgelitert um die richtige Einstellung für das eigene Becken zu ermitteln. Immerhin sollte mindestens 2X/Std. der Durchlauf der vorhandenen Wassermenge funktionieren.

    *Auslitern heißt: für einige Minuten das Wasser auffangen was der/die Luftheber ausspucken und dann hochrechnen auf eine Stunde. Bei zwei Lhs halt beide auslitern und zusammenrechnen auf die gesamte Summe, dann hochrechnen wie angegeben und man hat den Gesamtumsatz.

    Bei Lufthebern immer darauf achten, daß diese auch mal nachlassen, weil sich innen kleinste Partikel ansetzen können und nach und nach verstopfen könnten Das Obere Teil was aus der Matte kommt muß auseinander gebaut werden - kein Akt, geht flott - und mit einem passenden Bürstchen durchschrubben. Gerade beim unteren Ansatz für den kleinen Schlauch verstopft dieses winzige Loch gerne als erstes mit der Zeit. Also diesen kleinen "Nippel" unbedingt abnehmen, ist nur reingesetzt ohne Gewinde und gut durchpusten zusätzlich. Danach laufen sie wieder wie "geschmiert" und mit voller Leistung. Würde ich machen, wenn man meint, daß die LH weniger Durchfluß zeigten, denn zeitlich kann man das nicht benennen, man muß halt beobachten. Bei mir liefen sie im Grunde immer Wochen, manchmal auch paar Monate ohne langsames Zusetzen. Natürlich kann man auch zwischendurch mal "durchpusten".

    Das geht prima mittels einer sog.Blasenspritze - es reicht auch eine aber da die drei den gleichen Preis hatten, hab ich die natürlich genommen., brauchte eh auch noch eine fürs Vereinsbecken.... 100ml sollten sie mindestens haben.

    Man nimmt den Schlauch von der Membranpumpe ab, den Kolben der Spritze ganz heraus ziehen, Schlauch aufstecken und mit "Schmackes" wieder reindrücken, also nur mit Luft... . Nur langsam funktioniert das nicht, die Luft muss schon mit Druck dadurch.

    Das Rohrende unter der Matte kann drin bleiben bei dieser Wartung, wird einfach wieder darauf aufgesteckt der Luftheber.

    Kreiselpumpen haben den Vorteil, daß sie wartungsarm sind...

    Aquaterratec - oben verlinkt unter "Forenshop" hat alles was man braucht für eine Bodenmatte - und vieles mehr...

    Wenn Ihr den Shop kontaktiert und Euren Usernamen angibt, werdet Ihr Prozente bekommen auf Eure Bestellung soweit sie rabattierbar sind in dem Rahmen.

    Und wenn jetzt jemand denkt, Mist-Reklame.... diese Plattform mit laufender Bereitstellung/Wartung etc wird von unserem Forenbetreiber Frank Ambrock getragen und ist kostenlos, alle Helfer hier machen das in ihrer Freizeit ehrenamtlich und privat ohne Entgelt, einfach um Usern zu helfen und somit auch unseren Axolotln, damit es ihnen gut geht..... warum nicht etwas unterstützen mit einem Einkauf dort....

    Aber das ist jetzt meine persönliche Meinung, wir werden nicht dazu angehalten :glup:

    Danke Anna, daß Du es nicht als Kritik auffasst, manchmal bedarf es halt mal eine genauere Erklärung als kurze Sätze und ich stell mir dann vor, daß es auch andere User lesen, die hier auf Infojagt sind, egal ob jetzt oder in der Zukunft. Geht ja nix verloren hier...

    Ja, ich würde es mal so probieren, Deine Pflanzenwelt wirds Dir danken auf lange Sicht. Ist ja kein Prozess der von heute auf morgen greift - vor allem weil auch immer mehrere Abläufe im Aqua zusammenspielen. Licht ist halt für die Bepflanzung das A und O sozusagen, neben den benötigten Nährstoffen. Das gesamte Spektrum der Nährstoffe ist halt im Axo-Aqua auf Dauer etwas "mau", da wir nicht düngen dürfen und somit das Angebot etwas einseitig ist für unsere Pflanzen gegenüber einem Fischbecken, wo so etwas kein Problem darstellen würde.

    Gerade zu Anfang, bis es nach längerer Zeit nach und nach richtig eingelaufen ist, da reicht nicht alleine der durchlaufene Peak wie viele meinen. Ein Gleichgewicht zwischen Besatz, Nährstoffangebot durch die Tierausscheidungen, Lichtangebot/-dauer, Bepflanzungsmenge und letztlich unser eigener umfänglicher Pflegeintervall vom gesamten Becken - ohne es zu über- oder untertreiben - letztlich auch die richtige und ausreichende Filterung.

    Da kein Becken wie das andere ist, muß jeder Halter schauen wie sich das eigene Becken entwickelt und zu handhaben ist, das dauert bis hin zu Monaten und eine aufmerksame Beobachtung. Die Tipps die hier gegeben werden sind halt allgemeine Erfahrungen von vielen Usern und wir müssen schauen ob und wie sie beim eigenen Becken zutreffend, nötig oder umzusetzen sind. Hier ist auch ein gewisses eigenes Feingefühl angebracht bei der Umsetzung. Wobei natürlich auch immer gerne nachgefragt werden darf :knuddel

    Unstrittig ist, genügend Bepflanzung direkt von Anfang an, nicht nur von langsam wachsenden Pflanzen, die sich zumeist besser/länger halten - wie Anubia z.B. oder Topfpflanzen wie Einblatt, dabei sind schnellwachsende Pflanzen immer das Optimalste - wenn sie dann mal in die Gänge kommen, was auch etwas Geduld und öfters mal Nachpflanzen erfordert, bis man weiß welche Pflanzen sich im eigenen Becken am wohlsten fühlen. Beim neuen Pflanzen spielt auch immer mit wie sie aufgezogen wurden, deshalb müssen sie sich auch erst einmal umstellen und eingewöhnen. Klingt so erklärt schwierig, ist es aber nicht, erfordert halt etwas Aufmerksamkeit/Geduld bis es zu unserer Zufriedenheit läuft - und leider erfordert es auch immer mal wieder einen Griff in den Geldbeutel wegen Pflanzen-Nachkauf. Genau deshalb würde ich nicht auf Vielfalt und Schönheit achten, sondern eher auf Robustheit und erforderliche Temperatur. Später kann man dann immer mal die eine oder andere Pflanze testen ob sie was fürs eigene Aqua ist. So ein Vorgehen ist eher geldbeutelverträglich ^^

    Liebe Marie, in den ganzen vielen Jahren haben wir hier sooo viel erlebt was Aufzuchten betrifft, deshalb reagieren wir auch so sensibel darauf wenn jemand mehr Tiere aufzieht. Naja, mehr ist definitiv.... Aber glaube uns, egal ob Freunde, Bekannte oder andere Dir jetzt zusagen, wieviel Tiere sie haben möchten... es dauert Monate, bis Du sie abgeben kannst und viele meinem: och Aquarium aufstellen und rein mit den Tieren, ist ja frisches Wasser drin.

    Nennt sich jemand Aquarianer, hat er/sie in der Regel bis zu dem Zeitpunkt Fische gehalten und wenn sich dann nicht genauestens mit Axolotln auseinander gesetzt wird, ist das Desaster vorprogrammiert. Denn sie handeln als würden sie Fische beherbergen, falsches Futter, es werden oftmals Fische dazu gesetzt, die den Axos Stress bereiten weil sie ihnen an den Kiemenästen herumzuppeln, einfach weil sie neugierig sind, was da so herumwackelt ^^ oder ganz schlimm, wenn Welse eingesetzt werden - da haben wir schon richtige Desaster mit erlebt, denn Axos sitzen da und lassen die an sich herumlutschen - das gibt ganz böse Verletzungen weil die empfindliche Haut der Axos großflächig abgeraspelt wird, auf die sich dann oft auch noch Bakterien drauf setzen, Entzündungen entstehen, Pilze drauf setzen auf die Wunden etc.

    Oder die Größe von dazu gesetzten Fischen ist so, daß die den Axos im Schlund stecken bleiben, dann sind meist beide Tiere verloren und sterben. Axolotl sind Lauerjäger und fressen alles was ins Maul paßt und das ist groß wenn sie das aufreißen. Aber dann gehts nicht weiter.... oder es dauert mega lange über viele Tage bis so ein Fisch mal "verschwunden ist", falls der Axo es schafft den zu schlucken und zu verdauen. Vor langer Zeit hatten wir hier so einen Fall, der Schwanz guckte noch lange raus und hinten sah man die Augen von dem armen gefressenen Tier, das war allerdings ein Axolotl der geschluckt wurde, weil zu den Großen zu kleine Tiere eingesetzt wurden - sie sind keine Kannibalen aber fressen halt was ins Maul paßt, auch die eigene Gattung. Da können sie nicht unterscheiden

    Das hat jetzt alles nichts mir Dir zu tun aber solche Dinge passieren leider, weil sich Menschen ohne viel Überlegung ein Aquarium bestücken und zu wenig informieren - oft auch nichts sagen lassen, dann heißt es "hat Jahre funktioniert" ja, Glück gehabt.

    Wie viele Züchter meinten schon, alle Tiere sind vergeben, Freundeskreis, Bekanntenkreis.... und dann war es so weit und aus irgend einem Grund paßte es dann zu dem Zeitpunkt nicht mehr für diese Leute. Deshalb unsere Warnung, nicht einfach glauben, lieber weniger aufziehen und später dann noch einmal als daß man selber drauf sitzen bleibt oder aus Platzmangel dann die Tiere zwingend loswerden muß. Den Stress möchte im Grunde keiner und macht dann auch keinen Spaß mehr.

    Ein großes Problem ist derzeit und auch weiterhin, daß die Tierversand-Unternehmen von Privat keine Tiere mehr annehmen zum Transport, seit einer Gesetzesänderung. Also kommt im Grunde auch kein Verkauf über eine Tierplattform mehr infrage, es sei denn man findet jemanden der abholen kommen kann. Da kann man aber nicht unbedingt drauf bauen, paßt selten. Das gleiche ist, wenn hier im Forum Tiere angeboten werden (wobei man die Forenregeln immer beachten muß, die meist keiner liest ;) obwohl bestätigt bei Anmeldung). Da ist das gleiche Problem gegenüber früherer Zeiten wo jeder versenden konnte. Also bleibt zumeist nur die nähere Umgebung oder wenn sich ein Käufer bereit erklärt auch eine längere Autofahrt in kauf zu nehmen. Ist also vieles zu bedenken bevor man aufzieht und vor allem wie viele Tiere. Das ist der Grund weshalb wir raten immer nur so viele Tiere wie man ev. selber noch unterbringen kann aufzuziehen.

    Jetzt verstehst Du sicher besser unsere Sorge und daß wir hier gleich "anspringen" wenn es aussieht, als wenn jemand zu viele Tiere hat schlüpfen lassen. Macht mega Spaß ihnen beim wachsen zu zu schauen und die Entwicklung zu beobachten.... es bleibt ein ABER....halt je nach Anzahl. Vertrauen ist gut, Skepsis schützt vor späteren Stress und Ärger wegen Abspringen von vermeintlich beteuerten festen Zusagen. Selbst im näheren Umkreis von Freunden/Verwandten. Immer wieder erlebt....

    ... langer Text :D aber sind halt Tatsachen und Vorgänge die man dringend bedenken muß. Ich drücke Dir fest die Daumen, daß die geplanten Abgaben auch klappen :tat: :knuddel Und dann mußt Du umfänglich aufklären... ;) und ich bitte wirklich um Dein Verständnis wegen der umfänglichen Warnung und Aufklärung :knuddel

    Eines ist mal Fakt, die Pflanzen brauchen um zu wachsen und ihrer Arbeit nach zu gehen helles Licht.

    Ich bin von daher kein Freund von diesen Lampen wo jeder sich das Spektrum einstellt wie er meint, daß es richtig ist oder für das eigene Gefühl einen "Tagesablauf" simuliert wird.

    Nur eine kurze Zeit Dämmerung, bevor es das ganze Lichtspektrum hergibt wird wäre ok, falls so was wie Dämmerung oder aufgehender Tag simuliert wird (Abend / morgens...) aber dann muß es mindestens 7- 8 Stunden helles Licht erzeugen, nur dann gehen die Pflanzen ihrer Arbeit nach. Auch zu wenig Licht trägt dazu bei, das letztlich ev. Pflanzen eingehen oder zu wenig Wachstum zeigen.

    Diese Farbeinstellungen sind was für unser Auge, fürs Aquarium - sorry wenn ich das so klar ausdrücke - einfach quatsch. Die Herstellerfirmen lassen sich da immer wieder was einfallen aber letztlich zielt das auf die Aquarienbetreiber ab, nicht auf die Funktion im Aquarium selber. Eine Verkaufsstrategie, denn je Nach Farbstellung sehen Fische und Pflanzen fürs menschliche Auge schöner aus und der Aquarianer freut sich - die Firma freut sich auch wenn der Verkauf gut läuft ^^

    Bitte nicht falsch verstehen, das ist keine Kritik in dem Sinne an Dir aber Du möchtest ja daß Deine Pflanzen gut wachsen bzw. anwachsen und sie vor allem die Nährstoffe rausfiltern, damit den Algen der Nährboden entzogen wird und darum gehts. Den Lottis ists egal was für eine Farbe gerade über ihnen an ist. Klar sie mögen Dämmerung aber sie leben in einem Aquarium und nicht in freier Natur, wo alles klar geregelt ist mit Tag und Nacht. Kann man halt nicht vergleichen. Bei Beleuchtung gehts halt um das Grünzeug...

    Lass diese dunklen Phasen und Orange etc. mal weg und beleuchte normal. Morgens und kurz bevor das Licht aus geht, kannst Du ja etwas dämmern lassen, bzw. "aufgehende Sonne", wie auch immer man es bezeichnen mag. Deine Pflanzen werden es Dir danken und die Algen sich ärgern :D

    Hallo Christel, ich habe Deine Schriftgröße angepaßt die war einfach zu groß, das zieht alles mega in die Länge...

    Kreiselpumpe geht nicht bei einer Bodenmatte, die müßte ja drunter und paßt so nicht, dann müßtest Du noch einen Eckmattenfilter zusätzlich einbauen, was eher unproduktiv wäre weil eher überfiltert wird. Die Bodenmatte muss gut durchflutet werden, sonst setzt sie sich mit der Zeit zu, da kann man nicht einfach nur reduzieren zugunsten eine weiteren Filters. Überfilterung läßt ein Becken nicht optimal laufen, geht auf Kosten der Bakterienpopulation

    MüLas aus der Tonne kannst Du gespült verfüttern, kein Problem

    Wegen der Beleuchtung werden sich noch andere melden, die sind mehr Spezialist als ich ^^

    ......sagte etwas von Meldebescheinigung der großen.

    Das ist Blödsinn, Axolotl fallen nicht darunter....

    Babys kann man noch nicht auf BD testen, die sind viel zu empfindlich. Erst wenn sie größer sind ist das sinnvoll und im übrigen sollten das vielleicht eher die Käufer übernehmen, bzw. die Tests sind ja nicht billig, dann sollte das mit berechnet werden.

    Du hast hoffentlich kein ganzes Gelege vor aufzuziehen ? ... liest sich so.... Das wäre Massenzucht, und die wirst sie nicht los. Denk dran, sie wachsen schnell und dann gibts ein mega Problem mit verbissen wenn man sie zusammen in großen Boxen hält. Verbisse verlangsamen dann die Entwicklung weil alle Kraft in die Regeneration geht und das Wachstum stockt. So muß sortiert werden nach Größe und die Boxen werden immer mehr. Außerdem muß täglich das Wasser gewechselt werden und Boxen gereinigt, eine Menge Arbeit täglich.

    Überlege gut was Du da ev, vor hast bzw. machst.

    Tiere in den offiziellen Verkauf zu geben, haben wir für uns immer abgelehnt. Die hängen da in Aquarien die mit der ganzen Anlage verbunden sind und so Dünger, Starterkram uns sonstiges was auch immer ab bekommen, das vertragen die Tiere nicht und nehmen nur Schaden, der sich erst später zeigt.

    Also keine Gute Idee, viele aufzuziehen, selbst privat ist der Verkauf inzwischen ein Problem, da nach Änderung der Gesetzeslage die Firmen von Privat keine Tiere mehr annehmen zum Versand !! Also überlege gut was Du da machst :(

    Im Sommer legen sie in der Regel auch keine Eier, die Zeit ist dann vorbei. Es sei denn sie würden mega kaltes Wasser auf einmal bekommen, das würde "Frühjahr" simulieren, wenn in der Heimat die Schneeschmelze beginnt, das ist für die (eher war...) Axolotl das Zeichen zur Vermehrung. Da sie bei uns zumeist gleichbleibende Temps haben, verwischen sich die Zeiten etwas. Oft im Winter/Frühjahr nach einem größeren kalten WW, so zwei bis drei Tage... Eine Garantie gibts da aber nicht...

    Eine "natürliche" Quelle für schwarzen Sand wäre der Vulkansand beispielsweise von Teneriffa... aber auch der ist wegen der Vulkanischen Einschlüsse (von denen er seine Farbe hat ;) ) und die sich ebenfalls im Verdauungstrakt teilweise aus dem Sand auslösen können für Axolotl nicht geeignet.

    Genau das :!:

    Hauptsächlich aus vulkanischer Aktivität, mineralreiches Gestein und Schwerminerale. Ilmenit (ein Eisen-Titanoxid), Magnetit, Rutil, Basalt, etc., sie geben dem Sand ihre dunkle Farbe.

    Und da muß nichts magnetisch sein.... Eisen-Titanoxid z.B. hat in kaltem Wasser Antiferromagnetische Eigenschaften. Das heißt die magnetische Ordnung hebt sich gegenseitig auf, vereinfacht ausgedrückt. Stellen wir mittels Magnet also nicht fest. und enthält für uns dann kein Eisen 8|

    Und das ist ja schon recht spezifisch was unsere Tiere betrifft und die Schäden stellen sich u.U. erst nach Jahren heraus.

    Wie schon gemeint: bei dem einen Tier früher, beim anderen später. Und da wird dann gesagt: jahrelang alles i.O., Wasserwerte ok -. die das ja nicht wiedergeben können. Erst wenn das Tier die ersten Symptome zeigt wird natürlich dann gehandelt. Aber ich denke, dann ist es bereits zu spät weil die Leber nicht mehr mitspielt, denn dort wird vieles abgelagert was nicht ausgeschieden werden kann.

    Wenn man sich das mal alles so richtig durch den Kopf gehen läßt, muß eigentlich jeder Halter begreifen, daß der Richtige Bodengrund quasi über Leben und Tod bei Axolotln entscheidet - ein langer Prozess aber letztlich verenden sie frühzeitig daran.

    Überlegt man mal weiter, die Tiere müssen ja zwangsweise noch vor einer akuten Phase schwächeln ab einem gewissen Zeitpunkt, dann sind sie anfälliger für andere Erkrankungen noch dazu =O

    Das Thema ist verdammt ernst zu nehmen :thumbup:

    Hab gerade nochmal die Verpackung überprüft, es sind definitiv keine Farbstoffe enthalten. Magnetisch ist er auch nicht, hab ich gerade getestet. Er wird gerade deshalb für sämtliche Bodenbewohner empfohlen, weil er vollständig natürlichen Ursprungs ist

    Sorry aber das hat mir jetzt keine Ruhe gelassen - Du hast Recht wenn es um die Deklaration geht. Und da gibts nicht wie bei Lebensmitteln zwingende Vorschriften. Sie verkaufen überall das gleiche Zeugs, mal fein, mal poliert, mal ummantelt u.s.w. Immer wieder andere Namen und Bezeichnungen. Das was drin ist geht sich aber kaum aus den Füßen wenn man mal tiefer gräbt. Nirgends ist ein Ursprungsort/Land etc. angegeben. Außer uns interessiert es auch wohl kaum jemanden ;)

    Es geht hier in erster Linie um Axolotl, mir liegt fern alle Verkäufer*innen über einen Kamm zu scheren, die im Verkauf arbeiten in Fachgeschäften. Durchaus gibt es da sehr engagierte Verkäufer die nicht nur den Profit fürs Geschäft im Kopf haben , ihren Beruf lieben und gut beraten, das habe ich selber auch schon erlebt. Aber bei Axolotl fielen sie dann doch mit der einen oder anderen festgefahrenen Meinung glatt durch. Ist aber auch dem geschuldet, daß unsere Tiere nun mal keine Fische sind und die uns bekannten Infos über Axolotl halt zu oft nicht mit ihren überein gehen.

    Niemand von den Fachkräften die "da draußen" in den Geschäften tätig sind kennen die Ergebnisse/Erkenntnisse, die nach und nach sich herausgestellt haben im Rahmen der Forschung über Axolotl mit der Zeit - und da haben wir nun mal hier den Finger am Puls sozusagen mit der Arbeit, die Christina und Sarah machen Im AMBC (Ambystoma Mexicanum Bioregenerations Center) in Hannover. Sie kennen die Tiere sozusagen von innen und außen. Das eine oder andere ist inzwischen mehr oder weniger nach draußen gedrungen, die Geschichte mit dem bunten Kies z.B., aber halt auch nur bedingt.

    Immer wieder wird Dünger empfohlen, absolutes no go... oder selbst Tierärzte würden die falschen Medikamente an Axohalter abgeben, Fische heilen sie damit, für Axolotl sind Stoffe drin, die den Tieren schaden oder sie sogar letztlich umbringen. Wenn auch nicht von heute auf morgen... vieles reichert sich in der Leber an und die Probleme treten erst Jahre später irgendwann auf, oftmals gehen die Tiere dann jämmerlich ein, weil niemand weiß warum und woher.. Wenn die Leber erst mal schlapp macht, hilft nix mehr. Das ist einfach mal Fakt, leider.... auch wenn sich schon einiges gebessert hat mit der Zeit. Die Ernsthaftigkeit wird oft einfach beiseite gewischt... "sie leben damit ja schon lange und es geht ihnen gut" , Aussage von vielen Axohaltern die hier mit Problemen ihrer Tiere aufschlugen- reingucken kann halt niemand und wenn Tiere Probleme bekommen, können sie es nicht mitteilen - sie schwimmen und laufen ja noch herum :) Schäden von unverträglichen Stoffen können nicht mehr regeneriert werden, sie gehen langsam ein, der eine früher, der andere hält es länger aus - wie bei der Menschheit eben ^^ was die einen wegstecken an industriell bearbeiteten Lebensmitteln, werden andere davon mit der Zeit erkranken oder vertragen sie einfach nicht.

    Und damit zu dem schwarzen Kies oder Sand der so angeboten wird. Ich hab mal herumgegogelt... Das meiste was man findet ist mit Epoxidharz beschichtet , oft noch zusätzlich nachgefärbt - oder es wird nicht angegeben was es überhaupt genau ist, oft findet man die Bezeichnung von Farb... mit eingebaut

    KI erzählt mir, daß schwarzer Kies/Sand hauptsächlich aus natürlich vorkommenden Gesteinen oder Mineralien, die eine dunkle Farbe haben, besteht. So weit so gut.... so wirds dann wiedergegeben wenn gefragt wird uns stimmt ja letztlich sogar. Es handelt sich oft um Basalt, Schiefer oder andere dunkle Gesteinsarten, die durch Verwitterungsprozesse oder durch künstliche Behandlung !! wie das Ummanteln mit Epoxidharz oder Farbstoffen ihre Farbe erhalten. Epoxidharz ist nicht das "Böse". aber mit der Zeit laufen Prozesse ab....)

    Hauptsächlich aus vulkanischer Aktivität, mineralreiches Gestein und Schwerminerale. Ilmenit (ein Eisen-Titanoxid), Magnetit, Rutil, Basalt, etc., sie geben dem Sand ihre dunkle Farbe.

    Und da muß nichts magnetisch sein.... Eisen-Titanoxid z.B. hat in kaltem Wasser Antiferromagnetische Eigenschaften. Das heißt die magnetische Ordnung hebt sich gegenseitig auf, vereinfacht ausgedrückt. Stellen wir mittels Magnet also nicht fest. und enthält für uns dann kein Eisen 8|

    Zusammengefaßt kann man also sagen: "nichts genaues weiß man"... beim Kauf, wird leider nur spärlich ausgewiesen woher es kommt und woraus der besteht.... schwarzer Kies (und auch Sand) besteht sowohl aus natürlichem Gestein , Mineralien, Schwermetalle etc.. als auch u.U. aus künstlich behandelten Materialen, die insgesamt ein tiefes Schwarz erzeugen.

    ... gelesen: Angepriesen als "schwarzer Sand mit brillianter Optik " :D u.s.w. Brilliant ist doch immer ein gutes Argument zum Verkauf :D

    Aber Ironie mal beiseite.... Ich persönlich würde das Zeugs aus reiner Vorsicht nicht in ein Axolotlbecken einbringen, es wäre mir einfach zu unsicher, was da sich mit der Zeit ev. entwickeln könnte bei den Tieren, dabei eher zum Nach- als zum Vorteil womöglich.

    Aber vielleicht wissen wir das in einigen Jahren auch mal ganz genau, jetzt halt erst mal eine Vage Erkenntnis einer Laien ;)

    Dieses Zeugs bleibt ein Unsicherheitsfaktor bei unseren Tieren - Fischen , Garnelen etc wirds nix ausmachen, die halten das aus :love:

    Entscheiden muß letztlich jede(r) selber ob er/sie ein Risiko eingehen möchte :knuddel


    Nachfragen in Geschäften hat sich in den meisten Fällen als unproduktiv herausgestellt. Auch wenn man mehrmals nachfragt, ändert das nichts an der Tatsache, daß es dort in 1. Linie um Verkauf geht, gut geschult bzw sozusagen von Fach.... heißt immer noch nicht, daß man sich mit Axolotl auskennt, auch wenn dort welche herumschwimmen oder behauptet wird, man halte selber welche und denen machts nix. Viele wichtige Komponenten in Bezug auf unsere Tiere, sind einfach außerhalb des Forums noch nicht durchdringend angekommen.