Meiner Meinung nach braucht es für drei Tiere keine drei Höhlen. Es ist nicht für jedes Tier eine einzelne Höhle nötig. Die Hauptsache ist, dass sie sich, wenn erwünscht, aus dem Weg gehen können. Und da du viele Pflanzen hast, ist auch das gegeben. Da wird auch mal der eine oder andere draußen chillen. Oder aber du wirst feststellen, so wie ich, dass sich gerne mal zwei oder auch drei Tiere in eine Höhle quetschen. Weil sie es gerne so wollen und nach meinem Empfinden doch auch sozial sind. Die zwei großen Höhlen reichen, meiner Meinung nach!
Tonhöhlen zu stapeln ohne sie zu befestigen... bloß nicht! Viel zu groß wäre mir die Gefahr, dass die obere den Abgang macht und ein Tier unter sich begräbt. Der Stress ist auch gar nicht nötig.
Beiträge von Abby94
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Die Welse saugen nicht an den Lottis und diese wiederum lassen die Welse komplett in Ruhe. Ich hoffe, es bleibt so entspannt wie in den letzten Monaten.
Liebe Michaela, das Thema mit den Welsen hatten wir hier schon x Mal und ich kann die Haltung "Bis jetzt war alles gut." nicht nachvollziehen. Das ist wie wenn man 99 Mal unangeschnallt Auto fährt und es dann beim 100. Mal kracht und man durch die Windschutzscheibe fliegt... "Ging ja sonst immer gut." Das ist doch keine Haltung, wenn man weiß, was den Axolotln passieren kann, wenn die Welse doch mal die Wirbelsäule nackig raspeln. Sorry, aber so süß wie deine Tiere auch sind, muss man hier eindeutig sagen, dass Welse und Axolotl nicht zusammengehören und du wissentlich deine Tiere gefährdest, auch um andere User zu warnen.
Aber da das hier die Vorstellung ist, natürlich trotzdem herzlich willkommen. -
Ich denke, an dieser Stelle sind Fotos hilfreich. Sonst ist es blindes Raten, was du evtl. meinen könntest. Genauso wie Wasserwerte, Filterart usw. -
Bei 22 Grad Wassertemperatur bist du für die Axolotl aber zu hoch! Beim Einfahren ist es okay, um es den Pflanzen einfacher zu machen, aber hast du an eine Kühlung gedacht, wenn die Tiere einziehen?
Wenn du jetzt schon Probleme damit hast, dass dir die Pflanzen nach dem Desinfizieren absterben, warne ich dich vor den ganzen Kraut-Pflanzen. Wenn du das im Becken als Müll rumliegen hast, haben die Algen wieder neues Futter. Ich habe mich von diesen Pflanzen verabschiedet, diese ganze Gefussel ist einfach eine Qual. Valisnerien sind gut, bei mir geht auch Kirschblatt und Indischer Wasserfreund als schnellwachsende Pflanzen richtig gut. Aber das kommt dann darauf an, ob das bei dir gut wächst oder nicht.
Ich benutze die Fluval ganz normal mit der eigenen Halterung und habe den Rest des Beckens offen. Das hilft im Sommer beim Abkühlen und wir profitieren alle von dem natürlichen Luftbefeuchter. Es gäbe durchaus die Möglichkeit, mit Holzlatten und z.B. Hasendraht eine Katzenabdeckung zu bauen und die Lampe auszulassen. Es gibt hier im Forum einige Axolotlhalter mit Stubentigern, die es mit einer Abdeckung gut hinkriegen.
Die Nature-Röhre hat tatsächlich ein besseres, angepasstes Spektrum für den Pflanzenwuchs, wenn du es damit probieren willst. Allerdings ist es auch normal, das vorne mehr Algen wachsen, wenn das Becken an der Wand steht. Vorne kommt einfach auch mehr natürliches Tageslicht an als an der Wand und verschärft die Situiation nur. Auch der Standort ist manchmal entscheidend, wenn das Becken genau gegenüber von einem Fenster steht, zum Beispiel. -
Ich bin mit den Original-Juwel-Röhren nicht glücklich geworden. Da kannste auch gefühlt einen 1kW-Strahler über das Becken hängen. Die Dinger sind sowas von hell, wenn du da nicht ordentlich gegen anpflanzt, freuen sich die Algen. Dein Becken ist wirklich noch weit entfernt von einer ausreichenden Bepflanzung.Und glaub mir, ich hab das am Anfang auch durch mit den Algen. Seit 3 Jahren habe ich Ruhe, bis auf ein paar Kieselalgenbelege ab und an. Ich habe sehr früh auf die Fluval Aqua Sky umgerüstet... ich weiß, das Geld hat nicht jeder, aber auch eine andere steuerbare Beleuchtung wäre nach meinem Ermessen glücklicher als diese Bahnhofsbeleuchtung.
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Dann war es die 15-cm-Marke, bei der ich umgestellt habe, nicht die 10 cm. Ist schon so lange her
aber definitiv nicht mehrmals täglich in der Größe... -
Was meinst du mit "Boxen draußen stehenlassen"?
Mit 10 cm würde ich noch zwei- bis maximal dreimal die Woche füttern so viel wie sie mögen, aber auf keinen Fall mehrmals täglich, das gibt Bauchweh! Wenn sie immer wieder neues Futter aufnehmen, kriegen sie Probleme mit der Verdauung. Da sie aber noch gut wachsen, geht es noch mehrmals die Woche, solange sie alles ins Wachstum stecken können. Einfach die Pellets in der Box verteilen und sie suchen lassen, der Rest geht von alleine. Nach 30 Minuten am besten den Boxenwechsel machen. -
Keinerlei Wasserzusätze ins Wasser bei Axolotln. Das bezieht sich auf alles, was man ins Wasser kippt, Algenmittel, Starterbakterien, Wasseraufbereiter. Um dir bei Algenbefall zu helfen, brauchen wir mehr Infos. Ein Beckenbild am besten, wie lange läuft das Becken, was für Beleuchtung nutzt du, um welche Algen geht es überhaupt, wie oft mulmst du und führst Wasserwechsel durch, wie sind die Wasserwerte mit Tröpfchentests usw. Alles andere ist nur blindes Raten. Es gibt auch schon sehr viele Threads zum Thema Algenbefall, du kannst von der Startseite aus suchen.
Aber: Auf keinen Fall was ins Wasser kippen, auch wenn da noch so ausführlich steht, dass es biologisch, für die Gesundheit der Tiere, extra für Axolotl oder nicht schädlich sei. Axolotl sind keine Fische, sie nehmen Stoffe über die Schleimhäute auf und alles macht die Tiere früher oder später krank. -
An die kalte Temperatur vom frischen Wasser gewöhnen musst du die Tiere nicht, die sind da ziemlich unbeeindruckt. Es gibt mehrere Methoden, die Temperatur in den Boxen gut zu halten. Auf jeden Fall brauchst du aber Kühlpacks. Du kannst die Boxen mit den Tieren in etwas größere Boxen stellen und die Kühlpacks zwischen die Boxenwände schieben. Das ist aber eine ziemliche Boxenwirtschaft bei mehreren Tieren, ist eher was für Einzelhaft, wenn mal ein einzelnes Tier separiert wird. Ich klemme die dicken Kühlpacks meist einfach an den Seitenwänden zwischen die Boxen. Wichtig: Die Kühlpacks nicht unter die Box packen, das kann zu Erfrierungen an den Füßchen führen. Auch das Wechselwasser vorkühlen, im Kühlschrank oder auf dem Balkon, ist eine Möglichkeit. Auch wichtig: nicht nur Wasser wechseln, sondern die Boxen mit einem sauberen Schwamm gut schrubben, bei mir muss das immer quietschen

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Direkt neben den Pflanzen und dazwischen mulme ich nicht. Rupft dir, wie du richtig sagst, nur die Wurzeln raus und bei dichter Bepflanzung ist da eh nicht viel Spielraum. Der Mulm ist gutes Futter für die Pflanzen. Wichtig sind die freien Flächen, da wo gefuttert wird und unter den Höhlen. Zwischen den Pflanzen sauge ich nur Pflanzenreste ab.
Für den HMF nehme ich mir ab und an einfach einen Schlauch und sauge den Mock da raus, geht aber auch mit dem Mulmsauger. Vorher eben die Pumpe rausheben, falls du nicht vorbeikommst. Dann das Wieder-Anschließen nicht vergessen -
Schneckchen sind auch eine super Hygiene-Polizei. Meine Blasenschnecken-Population, auch durch Pflanzen eingeschleppt, hat sich vergrößert und versteckt sich seit einem Jahr schlau in den langen Valisnerien-Blättern an der Oberfläche

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Wie schon geschrieben, im Becken die Dendrobenas besser nicht füttern. Die buddeln sich schneller im Bodengrund ein, als du gucken kannst. Dort verenden sie und gammeln. Das wiederum fördert die Keimbildung und belastet das Wasser. Ich mache es auch nur dann, wenn ich sie in Boxen habe - aus welchem Grund auch immer. Die machen sich auch ergänzend zu Behandlungen ganz gut, da sie scheinbar leichter verdaulich sind. Das dann aber nur in Absprache mit dem Krankenboard.
Wenn, dann bis zu zwei Würmer pro Tier, von der Länge her sollten sie den Axolotl max. vom Kopf bis zur Kloake reichen. Sonst lieber in Stücke teilen. Ich gebe meist zwei ganze Würmer oder vier Stücken. Alles darüber wird meist wieder ausgespuckt. Ich stelle mir dann auch immer das Gewusel im Magen vor, da würde mir auch schlecht werden

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Beim Tierarzt musst du sichergehen, dass es keiner "nur" für Fellnasen ist, da diese meistens die Proben in nicht geeignete Labore schicken. Am besten holst du dir das exomed BD-Testkit für Amphibien und schickst es dann auch dorthin zur Analyse. https://exomed-shop.de/products/amphi…m-dendrobatidis
Geld sollte für solche Tests, egal ob regelmäßig BD oder im Krankheitsfall für Bakteriologie immer vorhanden sein, das gehört einfach zur Verantwortung für die Tierhaltung dazu. Aber das ist nur meine Einstellung.
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Ich hatte damals auch Angst vor dem Umzug, aber gut vorbereitet ging das ganz gut. Ich habe mich um das Becken gekümmert, während die Jungs die anderen Zimmer leergeräumt haben.
Ich habe die Pflanzen vorsichtig abgesammelt und gut nass in einer Box mit Deckel gelagert. Ich finde, der Transport in ganz viel Wasser verkompliziert die Sache, gut nass sollten sie das auch so aushalten. Der Gravel kam in mehrere reißfeste Säcke. Den HMF-Reaktor habe ich in einen extra großen Fischbeutel mit frischem Wasser getan und dreifach eingepackt. Stehend im Eimer transportiert (Fahrzeit ca. 5 Minuten) ging das super. Um das leere Becken hat sich bei mir das Umzugsunternehmen gekümmert. Die Lütten ebenfalls für die kurze Zeit in einen Beutel und halbwegs schüttelarm per Auto ins neue Domizil.
Ich hatte ein bisschen Schiss wegen der Bakterien im Gravel. Auch wegen der Säcke, man weiß ja immer nicht, was da so dran ist. Den habe ich vorher mehrfach gut ausgespült und dann erst wieder ins Becken gegeben. Der Reaktor war so lange in frischem Wasser in einem Eimer gut versorgt. Nach 2 Wochen Karenzzeit kamen die Lütten dann auch wieder ins Becken. Da wollte ich auf superduper Nummer sicher gehen
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Ich finde auch die auf der Seite eingebauten Links zu irgendwelchen "Axolotl-Produkten" sehr unpassend. Da sind Wasseraufbereiter und irgendwelche Schleimhautschutze dabei, die sogar sehr schädlich sind für die Tiere und unter keinen Umständen verwendet werden sollten. Nur weil "Axolotl" draufsteht, ist es noch lange nicht auch wirklich für sie geeignet. Viel Geldmacherei, mit der man den Tieren eher schadet. Muss jeder selber wissen, ob er sowas bewerben will oder nicht...
"Sanfter Filter" wäre mir auch zu ungenau und kann missverstanden werden. Hier muss man bei den Tieren auf viel achten. Vielleicht beließt du dich hierzu auch noch.
Auch die Punkte zum Futter sind ziemlich ungenau. Ja, Mückenlarven und Bachflohkrebse gehen, das aber nur im juvenilen Alter. Die passenden Pellets sind keine Ergänzung, sondern die Hauptnahrung.
Du hast viele Punkte auf deinem Beitrag gut formuliert, aber es wirkt alles ein wenig schlecht recherchiert und auch oberflächlich. Das Foto finde ich auch sehr unpassend. Axolotl drapiert man für schöne Fotos nicht so. Sie sind keine Katzen oder Hunde, die man streicheln kann. Und wenn du das selbst so schreibst, sollte das Foto nicht das Gegenteil widerspiegeln. -
Garnelen und Schnecken "ab und an mal welche als Snack" reicht auch einfach nicht. Adulte Axolotl sollten einmal die Woche ordentliches Futter in Form der Axobalance-Pellets bekommen, jüngere Tiere dann entspr. etwas häufiger. Alles andere ist eben ein Snack und nicht die Hauptnahrung.
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Hallo Deniz, die Statur eines Tieres und auch der Gesundheitszustand lassen sich schlecht ohne Fotos beurteilen. Mache doch am besten mal Bilder von dem Tier in einer Box, von der Seite und von oben. Dann kann man den Zustand und vor allem die Statur besser beurteilen und dir Rat geben. Um es vollständig zu machen, liefere am besten noch ein Beckenbild dazu.
Wie häufig fütterst du?Was fütterst du? Also welche Pellets (Hersteller, Bezeichnung)? Was gibt es evtl. als Nebenfutter?
Wie alt und wie groß sind die Tiere?Bei Weibchen auch wichtig zu wissen: Ist bekannt, wann sie zuletzt geeiert hat? Gibt es Männchen mit im Becken?
Pinzettenfütterung ist eher kontraproduktiv, da sie zu Verletzungen führen kann.
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Ich habe jetzt alles aus Polyresin auch im hohen Bogen rausgeworfen. Ob es tatsächlich die Ursache für die Infektionen meiner Tiere war, lässt sich ja nicht 100%ig feststellen, aber es ist, wie Dracarys schreibt: Irgendwann fangen diese Teile an, sich zu verändern. Farbe geht ab, sie verfärben sich. Hohlräume noch und nöcher, wo sich Keime sammeln können und es früher oder später müffelt. Kanten musste ich auch schon abschleifen. Und teilweise haben die auch ein Relief auf der Oberseite, wo ich mir dann nach genauer Betrachtung und der Erfahrungen in letzter Zeit auch nicht sicher bin, ob sich da nicht Keime tümmeln können. Vor allem, wenn die Tiere dann drauf abhängen.
Ich habe mich auch bei nature2aqua neu bestückt, eine riiiiesige Auswahl toller Tonhöhlen in allen möglichen Größen und Formen, alles schön abgeschliffen und im Ofen abbackbar wenn nötig. Viiiele tolle Farben oder auch in grauer Steinoptik erhältlich. Kann ich nur empfehlen.
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Also, wenn ich das von meiner Kieselalgenplage damals richtig in Erinnerung habe, hatten wir da mal einen Thread, in dem ein User (ich meine es war Dirk) ziemlich gut erklärt hat, dass ein hoher Silikatwert allein nicht zu einer Algenplage führt. Auch Algen brauchen immer ein generelles Nährstoffangebot. Ein einziger erhöhter Wert führt nicht zum Algenwachstum. Den Wert zu kennen ist ganz nett, wird dir dann aber auch nicht weiterhelfen, da wir das Silikat nicht aus dem Wasser kriegen, wenn wir nichts reinkippen können. Ich denke, das ist hier dann auch nur ein einzelnes Puzzleteil in einem ganzen Gebilde. Was dann empfohlen wurde, waren etwas häufigere Wasserwechsel, um dem Wasser nochmal die Nährstoffe zuzuführen, die die Pflanzen zuerst verarbeiten. Denn alle Organismen nehmen erstmal das auf, was sie am einfachsten verarbeiten können.
Optimal läuft es auch bei mir noch nicht. ABER, mit Blasenschnecken, etwas häufigeren Wasserwechseln und einem ganzen Schwung neuer Valisnerien ist es auch mir gelungen, die Algen im Zaum zu halten. Aktuell muss ich vielleicht alle 6 Wochen mal schrubben, um den Braunstich wegzukriegen. Wir setzen immer wieder neues Grünzeug aus unserem Garnelencube dazu, weil es da wuchert. Alles ohne Dünger, nur mit viiiiel Licht.
Für den Anfang haben große Mutterpflanzen gut funktioniert. Das Anwachsen der Pflanzen braucht Zeit und Geduld. Zuerst kann das auch ganz schön "meh" im Becken aussehen. Aber wenn sie wachsen, verwerten sie Nährstoffe. Und meine Valisnerien kann ich mittlerweile auf Lockenwicklern aufwickeln

Zum Thema Schnecken: Warte vielleicht nochmal ein paar Wochen ab, es kann sein, dass ich dann was abgeben kann. Nur aktuell habe ich ein kränkelndes Tier und da bin ich dann vorsichtig

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Ältere Triebe sind nach meiner Erfahrung etwas robuster, aber wie alt die Pflanze tatsächlich ist, spielt da keine Rolle. Vor der alten Dame muss man ja schon Respekt haben
