Beiträge von Abby94

    Ich wüsste nicht, warum die Tiere hungern sollten, wenn sie seit vier Jahren jeden Sonntag mind. 10 Pellets pro Tier bekommen und ich darauf achte, dass jedes Tier seinen Anteil kriegt. Dann würde es ja auch mal ein anderes Tier treffen. Der Goldi war leider immer schon schmaler.

    Das Thema Krankheiten hatten wir damals schon durch und steht auch oben, wir haben beim TA mit Mikrobiologie und mikroskopischer Untersuchung Erreger ausschließen lassen. Der Verbissene hat auch keinerlei Krankheitszeichen, weder damals noch heute. Als sie getrennt waren, gab es ja auch null Probleme. Welche Infektion würde sich 9 Monate zurückhalten?

    Fotos kann ich machen, allerdings frage ich mich auch dann, warum es immer nur das eine Tier trifft, wenn die Mädels in etwa gleichgroß sind wie das verbissene Tier. Ich muss den Beißer rausfangen und bis ich zuhause bin, dauert es noch. Daher bitte etwas Geduld...

    Dann bleibt uns nichts anderes übrig, den Beißer zu vermitteln, denn ein zweites Becken wird es nicht geben.


    Hmm... hab was vergessen.. einen Tag nach dem Verbiss eierte das eine Mädel. Könnte jetzt einfach wieder ein richtig dummer Zufall sein, wenn es beim Balzen grob zuging.

    Ich mach euch Fotos und berichte dann.

    So, wie besprochen, aus zeitlichen Gründen leider erst vor zwei Wochen, Becken umgeräumt, Gitter raus, aufgeforstet. Habe euch mal ein Beckenbild drangehängt. Heute komme ich nach Hause und was sehe ich? Dritter Verbiss beim gleichen Tier, Schwanzspitze ausgefranst, Schwimmsaum eingerissen. Wundrand begradigt und DSB zur Pilzprophylaxe.

    Ich weiß nicht mehr weiter :keineAhnung: So viel Pech kann ein Tier alleine nicht haben...

    Bei zarten Blättern so gut wie unmöglich nach meiner Erfahrung, ohne sie zu zerrupfen. Da wirst du nicht drumherum kommen, die stark befallenen Blätter abzuschneiden. Starke Blätter wie von der Anubias kann man mit einer weichen Zahnbürste dagegen ganz gut von Algen befreien. Gilt zumindest für Kieselalgen. Fadenalgen kann man auf ein Holzstäbchen aufwickeln.

    Und die Durchflussmenge vom Filter ist denke ich interessant, hast du mal ausgelitert? Wasser am Auslassrohr über eine bestimmte Zeit auffangen und auf eine Stunde hochrechnen. Das Beckenvolumen sollte ca. 2x in der Stunde umgewälzt werden. Auch das kann bei unzureichender Durchmischung zu Algen beitragen.

    Ja, es braucht viiiiiiel mehr Pflanzen, die Algen haben überhaupt keine Konkurrenz bei dir im Becken. 70% der Bodenfläche kann man bei der Bepflanzung anpeilen. Dann hauptsächlich vor allem am Anfang schnellwachsende Pflanzen bevorzugen. Nur die machen den Algen bei den in unseren Kaltbecken eh schon schwierigen Bedingungen Konkurrenz.

    Ist auch eigentlich gar nicht nötig, wenn du dann irgendwann den Schacht doch rausschneiden möchtest, aus welchem Grund auch immer, kannst du den HMF-Reaktor ja weiterhin gut als Filter benutzen und es erübrigt sich, nochmal den Filter zu wechseln. Er steht auch ohne Schacht gut im Becken. Die Pumpe wie im Schacht dann einfach wieder einhängen und gut ist.

    Zu beachten ist nur, dass er, zumindest war es bei mir so, zum Betrieb mit Luftheber gebaut ist. Aber das Rohr zu entfernen und eine Kreiselpumpe einzuhängen, ist ein Klacks. Dann funktioniert es wie ein Eck-HMF, nur eben als Reaktor.

    Ich weiß ja nicht, wie alt das Becken ist, aber ich weise zu dem Thema darauf hin, dass der Hersteller des Beckens sehr pingelig mit der Garantie ist, wenn man an dem Becken was manipuliert. Solltest du dir überlegen, den Plastik-Filterschacht rauszuschneiden, wird Juwel jegliche Garantieansprüche von sich weisen. Man muss vorsichtig mit den umliegenden Silikondichtungen sein und darf diese nicht beschädigen. Kommt es dann zu Undichtigkeiten, liegt der Schaden ganz bei dir. Nur, damit man das im Hinterkopf hat! :licht_an:

    Ich habe hier schon häufiger meine Meinung zu dem HMF-Reaktor zum Einsetzen in den Schacht kundgetan. Er ist eine gute Alternative als HMF, wenn man die Garantieansprüche in der Anfangszeit nicht beschneiden will. Wenn er gut von allen Seiten umspült wird, ist die Oberfläche nicht kleiner als bei einem Eck-HMF. Aber er sollte regelmäßig auf Mulm und korrekten Durchlauf überprüft werden, da man ja nicht so einfach eine "Sichtprüfung" machen kann. Gerne fängt sich im Inneren dann auch Pflanzenabfall oder Mock, den sollte man ab und an auch absaugen.

    Flüssige Desinfektion ist bei Stoffen/Gegenständen mit porösen Oberflächen einfach nicht das Mittel der Wahl! Die Gründe haben wir genannt. Zum Beispiel auch ein Grund, warum Nagellack in der Medizin in bestimmten Bereichen zurecht nicht gestattet ist! Es ist nicht vollständig desinfizierbar aufgrund der Poren und unregelmäßigen Oberfläche des Lacks.

    Das Risiko, dass Virkon in den Poren zurückbleibt, ist viel zu groß. Es kann Stellen geben, die nicht richtig mit Wasser durchdrungen werden, sodass der Stoff nicht ausgespült wird. Im besten Fall wird er nur stark verdünnt. Und so wie Micha schreibt, ist Virkon auch in kleinsten Konzentrationen noch reizend. Wenn dann noch weitere poröse Oberflächen im Kreislauf sind, Schläuche etc. kann es sich auch da wieder in Poren ablagern und man hat es ständig im System, wenn es richtig blöd läuft.

    Steine sind unregelmäßig und oft auf der Oberfläche offenporig, d.h. Virkon kann erstens nicht zuverlässig überall eindringen, wo sich Keime befinden können und zweitens auch nicht wieder zuverlässig ausgewaschen werden. Beides nicht gut für das Einsetzen in ein Aquairum, Keime oder Reste von Virkon bleiben über und gelangen ins Wasser. Da ist die thermische Desinfektion definitiv vorzuziehen. Gleiches gilt übrigens auch für Ton, auch das backt man ab, statt es zu desinfizieren.

    Jaaaa, ich habs letztens erst wieder selbst gesehen und war wieder völlig erschrocken! Axolotlmäuler sind Scheunentore! Da kannst du locker eine 2-Euro-Münze hochkant einklemmen. Schonmal einen Axolotl "gähnen" gesehen? (Oder wie man das nennt, was die da machen :D) 3 Zentimeter sind definitiv zu klein.

    Tansari Das Messen macht an dieser Stelle schon keinen Sinn mehr, weil das Becken eh neu gemacht werden muss, um den Wasseraufbereiter auszuspülen. Deshalb der Hinweis von Christina, das Becken vorzustellen, um dann Schritt für Schritt alles tiergerecht zu machen. Die Tröpfchentests werden dann erst später interessant. Jetzt ist es wichtig, die Tiere zu evakuieren und vor Schäden zu schützen.

    Unter 20 % ist wirklich zu wenig. Für deine Augen mag es hell erscheinen, aber es geht ja um die Menge des tatsächlichen Lichts, die bei den Pflanzen ankommt. Kommt natürlich auch ein bisschen drauf an, wieviel Tageslicht von Fenstern noch auf das Becken trifft. Das kann auch mal Algen begünstigen. Aber an Licht sparen sollte man nicht, nur weil es dem eigenen Auge guttut. Wir wollen ja im Prinzip die Bedingungen draußen nachahmen. Ich bin mit den Werten ähnlich/fast gleich wie Micha.

    Tansari Zwei, drei Wochen sind für eine aussagekräftige Änderung der Verhältniss bei Beleuchtungswechsel für mich noch zu wenig. Das kann echt lange dauern, bis sich da was zeigt, da braucht man Geduld. Aber die AquaSky hat auch mir geholfen, die Kieselalgen in Schach zu halten! Mulm und Beläge darfst du außerhalb der Einlaufphase natürlich ruhig entfernen, wenn du dabei aber zu viel an der Filtermatte hantierst und absaugst beachte, dass dabei auch immer FIlterbakterien mit flöten gehen. Wie sieht denn die Pflanzenmenge aktuell aus?

    Katzen sind keine Fische und Fische sind wiederum keine Axolotl. Die giftigen Calciumoxalat-Kristalle im Einblatt befinden sich zwar in allen Pflanzenteilen, landen aber bei Wasserbewohnern eher selten direkt im Magen. Anders sieht es aus, wenn eine Katze an der Pflanze knabbert und die giftigen Stoffe verstoffwechselt werden.
    Das Einblatt darf Eileen durchaus im Becken lassen, solange sie es schön findet und sie keine weiteren Nährstoffverwerter braucht. Sie hat eine sehr dichte Bepflanzung, sodass das Einblatt ruhig bleiben darf, wenn sie das möchte.

    Einblatt kann man durchaus auch für ein paar Monate im Aquarium halten, es ist aber kein guter Nährstoffverwerter. Dient eher zum Auffüllen und Schatten spenden und muss ausgewechselt werden, wenn es modert.

    Pellets würde ich WENN dann nur zerrieben ins Aquarium geben. Dadurch, dass sie nicht gefressen werden, wäre mir das Risiko zu hoch, dass sie schimmeln. Und das tun sie, wenn sie nicht ordenltich zerfallen. Kot aus den Boxen reicht an sich aber auch. Sonst musst du eben Geduld beweisen, das Einlaufen lässt sich nicht so einfach beschleunigen. Regelmäßig messen und dokumentieren, damit du den Verlauf gut erkennen kannst. 4 bis 6 Wochen Einlaufzeit sind aber ein Muss!

    Gut, ich nehme dich beim Wort! :D Ich betrachte das dann mal nicht ganz so verkopft und probiere es aus!

    Ich habe zwei große Höhlen mit je drei Eingängen drin, Pflanzen werde ich nochmal aufforsten, da hat auch durch das Gitter jetzt einiges gelitten. Ich werde berichten, ob wir wieder Frieden stiften konnten. Danke TomtesKeks :thumbup: