Beiträge von Hamburger Axolotl

    Also, erstmal tief Luft holen. ;)

    Und dann ...

    Sofern das Tier noch im Becken sitzt, erstmal dringend in eine geeignete (lebensmittelechte) Box umsetzen.


    Wie ist denn der aktuelle Nitritwert?

    Ein Wert von 0,3 ist für Axolotl schon grenzwertig.

    Und wie misst Du? Tropfentest oder Teststreifen?


    Wenn das Tier raus ist, das Becken erstmal vollkommen in Ruhe lassen.

    Ein Aquarium ist ein eigenes Biotop, das sich erstmal einstellen muss.

    Das ist die Zeit des Einlaufens und geht nicht in 2 Wochen.

    In dieser Zeit wird gar nichts am Becken gemacht. Lediglich verdunstetes Wasser nachfüllen.


    Nach dem Peak, wenn Nitrit nicht nachweisbar ist, kann das Tier eingesetzt werden. In den ersten Tagen danach muss der Wert tgl. kontrolliert werden, er könnte wg. der hinzugekommen Biolast nochmal ansteigen.

    Falls ein Anstieg kommt, ab 0,3 noch mal für ein paar Tage in die Box.

    Ist der Wert wieder Null, sollte der Spuk vorbei sein.


    Selbstverständlich wird ein Axolotlbecken gereinigt. ;)

    In der Regel alle 3 Wochen 1/3 Wasserwechsel. Der Boden sollte gut gemulmt und regelmäßig aufgelockert werden.


    Soviel erstmal zu Deinen Fragen in Kurzform.


    Da Du im Laden beraten wurdest stellt sich mir zwangsweise die Frage, ob Du Starterbakterien o.ä. zugefügt hast.

    Und was für einen Bodengrund hast Du?


    Je mehr Du hier mitteilst, um so präziser kann Dir geholfen werden.


    Bitte stelle doch ein Foto vom Becken ein, so läßt sich ein besseres Bild machen.


    Aber, das Wichtigste ist - sofern noch nicht geschehen - das Tier erstmal umzusetzen.

    Boxenwasser tgl. wechseln, Box gründlich mit einem sauberen Schwamm reinigen.

    Am besten immer eine Box mehr, als Tiere vorhanden sind. So ist immer eine Wechselbox frei.


    Es ist alles kein Hexenwerk und es lässt sich auch alles wieder gerade biegen.

    Nur die Ruhe bewahren. :)

    So. gestern war der große Tag.

    Die Wels-Kids sind ausgezogen. (;(:) )


    Vor dem "Eintüten" stand natürlich erstmal das Einfangen. 8)

    Und bevor ich damit anfangen konnte, musste ich erstmal fast das gesamte Becken leerräumen.

    Wurzel und nahezu alle Pflanzen raus.

    Kaum war das geschehen, waren plötzlich ALLE Welse weg .... ? ...

    Es gab ja keine wirkliche Deckung mehr, also: alle ab in die Ecken. :D


    Nunja, dass es nicht einfach wird, dachte ich mir ja schon, aber das das Einfangen über 1 Std. dauert, hätte ich nicht gedacht. Ganz schön flink die Kleinen ...

    Letztlich konnte ich aber erfolgreich 11 kleine Racker rausfischen und erstmal in einer kleinen Box zwischenparken.



    Es sind jetzt noch immer 4 Kleine im Becken, die aber noch viel zu klein sind.

    Und wenn ich es gestern richtig gesehen habe (nur ganz kurz) saust schon wieder eine klitzekleine Larve umher ... räusper ...


    Irgendwie denke ich ja, so 2 bis max. 3 könnte ich behalten. Die wachsen auch alle gut heran. Und dann? - tauchen immer wieder neue Winzlinge auf. 🙄


    Auch wenn mir das Becken jetzt so "leer" vorkommt, freue ich mich für die Kleinen, dass sie ein schönes Zuhause mit viel mehr Platz gefunden haben. :)

    Danke für die Info. Grundsätzlich kann man bei einem Salzbad auch nicht wirklich etwas falsch machen.

    Bei einem DSB wird eine Dosierung von 1 TL auf 8 Liter angeraten.

    Es könnte allerdings passieren, dass das Tier im Salz nicht frisst, manche mögen dann nicht.

    Wenn, also kein Grund zur Sorge.

    Für diesen Fall, würde ich das Tier zur Fütterung kurz in reines Wasser umsetzen.

    Erstmal würde es mich interessieren, warum das Tier ins Salzbad soll und in welcher Dosierung - mal neugierig angefragt -.


    Speisesalz enthält auch oft eine Rieselhilfe. Ich würde das eher nicht nehmen.

    Falls Du Spülmaschinensalz hast, kannst Du das verwenden. Muss nur vollständig aufgelöst sein.


    Das Salz aus dem Forenshop ist super.

    Damit bist Du nicht nur auf der sicheren Seite, es löst sich auch im Handumdrehen auf.

    Also, heute das Becken gemacht.

    Und was habe ich gefunden?


    ... und das ist nur ein Teil davon.

    Unter einem anderen Blatt nochmal das Gleiche.

    Da die Eier schon etwas bräunlich sind, ist das Gelege mindestens 1Tag, eher 2 Tage alt.

    Ich habe sie jetzt herausgenommen (klebrig, wie Kaugummi und seeehr stabil) und lasse die Eier erstmal austrocknen.


    Und damit nicht genug.

    Nicht nur, dass ich zu den bewußt aufgezogen Kleinen vor einiger Zeit auch noch einen Mini und zwei weitere Mini-Minis entdeckt habe - nein vorhin sogar noch eine ganz junge Larve! =O

    Alles Pandas.

    Wenn das so weitergeht, kann ich bald die halbe Welt mit Pandawelsen versorgen - oder ich schmeiß das Männchen raus. :droh:


    Geplant war, die 3 Jüngsten zu behalten, sie sind auch schon recht gut gewachsen, aber mehr gehen wirklich nicht.

    Und jetzt noch eine neue Larve ...

    Hoffentlich hab ich heute alle Eier gefunden. :konf:

    Schau doch mal in Deine Police. ;)

    Hab ich damals auch gemacht.

    Grundsätzlich sollten AQ bis 500 Ltr. standardmäßig in der Hausrat mitversichert sein.

    Das bezieht sich auch auf Schäden am Gebäude.


    Zugegeben, hatte ich mich allerdings auch noch mal telefonisch abgesichert, ob das auch wirklich so ist.

    Sollte aber, wie gesagt, Standard sein.

    Ja, das mit dem "wieder rausfallen" kenne ich.

    Damit mir der aufgesammelte "Müll" nicht wieder ins Becken zurückfällt, halte ich vor dem Ausschalten einen Kescher unter den Ansaugstutzen. ;)

    Wenn Du mit der Pinzette fütterst, kannst Du die Pellets auch aus einer "sicheren" Höhe auf die Nase fallen lassen. Das löst den Schnappreflex aus und Du umgehst die Gefahr, dass das Tier in die Pinzette beißt.


    Ich hab auch ein dickliches, weil ausgesprochen gefrässiges, Mädel im Becken. Gleichzeitig aber auch ein Männchen, der die Pellets zwar sucht, sich dabei viel zuviel Zeit lässt und dann so gut wie nichts mehr abbekommt.

    Diesen füttere ich zu Beginn auch etwas gezielter mit der Pinzette, lasse die Pellets dabei aber auf sein Näschen fallen.

    Was dann daneben geht, holt sich später der "Staubsauger". ;)

    Was die Bepflanzung betrifft, hilft einfach nur ausprobieren. Das ist in jedem Becken anders.

    Erstmal aufrüsten, schauen, was geht und davon ggfs. nachkaufen.


    Ja, so ein Durchlaufkühler kostet in der Anschaffung viel, ist im Endeffekt aber auch ein Ruhekissen.


    Die Lüfterkühlung schafft max. 3-4 Grad. Im Sommer bei hoher Luftfeuchtigkeit steigt der Lüfter ab 50% Luftfeuchte aus, da dieser mit dem Verdunstungsprinzip kühlt, was dann nicht mehr funktioniert.


    Letztlich ist die Frage der Kühlung auch immer davon abhängig, wie warm es in dem Raum wird, wo das Becken steht.