Einrichtung Eheim 180 - jetzt wird es ernst

  • Für eine Beckenbehandlung gibt es noch nichts sicheres. Es wurde mal versucht laufende Becken mit Itraconazol zu behandeln aber der Filter filtert viel Wirkstoff raus und es kommt auch nicht überall hin. Zb nicht in tieferen Schichten vom Bodengrund. Ich schätze daran wird sich so schnell auch nichts ändern.

    Deine " Leute" handeln fahrlässig. Denn so können sie die Umwelt infizieren. Aber denen ist es egal solange sie selber keine Probleme haben.

  • Es ist ein spannendes sowie heikles Thema , kann man schon abschätzen ob bereits Heilmittel für das gesamte Aquarium gegen BD in Arbeit ist oder bereits aktiv versuche hierzu durchgeführt werden ?

    ...

    Ich denke es gäbe schon längst von Sera und Co. ein Mittel dagegen wenn die Axolotlhaltung viele Haushalte haben würden wir Fische eben.

    Zum 1. Abschnitt... keine Ahnung!
    Aber ich denke wenn dann läuft mehr Forschung mit Blick auf unsere heimischen Amphibien.
    Ob dann was für Axolotl brauchbares abfällt bleibt abzuwarten.
    Und das das eine Impfung wird halte ich für eher unwahrscheinlich.

    Zum 2. Abschnitt... So lange der Aquaristikhandel BD leugnet bzw verharmlost wird da nix passieren!

    Und zu deinen "Erfahrungen" mit anderen Axolotlhaltern... nun, es gibt solche und solche...
    es gibt auch genug Menschen die Axos in kahlen Glasbecken halten und denen die Wassertemperatur völlig egal ist! Die kümmert aber auch nicht wenn ein Tier krank ist. Die lassen es eben eingehen und holen sich ein neues... gibt ja genug "Massenzüchter" die ihre Tiere zu Spottpreisen auf den Markt werfen oder gar verschenken!

    Aber von solchen Vermehrern und gewissenlosen Haltern distanziert sich dieses Forum deutlich!

    Unsere Forenleitung handelt nach neuesten wissenschaftlichen Erknntnissen und im Sinne einer artgerechten Tierhaltung!

    LG Michaela

    Laß` dir von keinem imponieren, der dir erzählt:
    "Lieber Freund, das mache ich schon seit zwanzig Jahren so!"
    - man kann eine Sache auch zwanzig Jahre lang falsch machen.
    Kurt Tucholsky

    Einmal editiert, zuletzt von MichaM. (14. Mai 2026 um 22:09)

  • Ich habe nochmal eine etwas andere Frage.

    Wir gehen jetzt mal davon aus, dass ein Aquarium und dessen Tiere BD haben.

    Wäre es rein theoretisch möglich die Tiere im Hauptbecken mit Itrakonazol-Kapseln zu behandeln?

    Würde das Medikament anschlagen und eine Besserung bei den Tieren eintreten?

  • Christina hat weiter oben schon was zur Behandlung im Becken geschrieben

    Für eine Beckenbehandlung gibt es noch nichts sicheres. Es wurde mal versucht laufende Becken mit Itraconazol zu behandeln aber der Filter filtert viel Wirkstoff raus und es kommt auch nicht überall hin. Zb nicht in tieferen Schichten vom Bodengrund. Ich schätze daran wird sich so schnell auch nichts ändern.

    Deine " Leute" handeln fahrlässig. Denn so können sie die Umwelt infizieren. Aber denen ist es egal solange sie selber keine Probleme haben.

    Der Filter, der an sich genau das tut was er soll, ist unter anderem das Problem bei der Behandlung.

    Bedenke auch das die benötigte Konzentration an Wirkstoff in einem 200 l Becken schwer erreichbar sein wird. Dann: nach der Behandlung muss der Wirkstoff aber auch wieder raus aus dem Becken.

    Im Fall das der Wirkstoff und das Bad jeden Tag neu angesetzt werden soll, müsste jeden Tag das komplette Wasser gewechselt werden.

    Mal ganz abgesehen davon dass sich der Wirkstoff, welcher auch immer, sicher im Boden und in der Einrichtung anreichern würde.

    Und ob es die Pflanzen überleben?

    Zusammengefasst: wie TomtesKeks schon schreibt: Behandlungen immer in der Box, ohne irgendwelche Einrichtungen.

  • Wäre es rein theoretisch möglich die Tiere im Hauptbecken mit Itrakonazol-Kapseln zu behandeln?

    Würde das Medikament anschlagen und eine Besserung bei den Tieren eintreten?

    Sag mal... liest du was dir geschrieben wurde?
    Ich zitiere mal Christina:

    Für eine Beckenbehandlung gibt es noch nichts sicheres. Es wurde mal versucht laufende Becken mit Itraconazol zu behandeln aber der Filter filtert viel Wirkstoff raus und es kommt auch nicht überall hin.

    Alles klar?

    LG Michaela

    Laß` dir von keinem imponieren, der dir erzählt:
    "Lieber Freund, das mache ich schon seit zwanzig Jahren so!"
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    Kurt Tucholsky

  • Sag mal... liest du was dir geschrieben wurde?
    Ich zitiere mal Christina:

    Alles klar?

    Meine Frage wurde nicht beantwortet... Bitte Lest meine Frage richtig bevor immer sofort einen unterstellt wird etwas nicht gelesen zu haben , würde eine Besserung der Tiere eintreten oder wäre diese Methode komplett Wirkungslos - da das AQ nicht mit Aktivkohle gefiltert wird?

    Das diese Methode ,,sinnfrei,, ist da sich die Tiere wieder anstecken, ist was anderes.

    Die Frage ist , wird eine Besserung des Gesundheitszustandes der Tiere eintreten, dies wurde nicht beantwortet nur das der Wirkstoff nicht überall hinkommt .

    Ich Versuche nur gerade was zu verstehen, was meine Tierärztin damit gemeint hat

    Einmal editiert, zuletzt von Christian8682 (17. Mai 2026 um 00:32)

  • Was deine TA meinte können wir dir nicht sagen. Das musst du sie selber fragen.

    Vermutlich geht sie davon aus, das man Lotl wie Fische behandeln kann. Das funktioniert aber nicht. Fische haben Schuppen, Lotl nicht. Fische vertragen viele Medikamente die Lotl nicht vertragen.

    Es bleibt nur die Behandlung in Quarantäneboxen. Alles andere funktioniert nicht.

  • Meine Meinung, und so interpretiere ich Christinas Post.

    Aber wichtig! ich bin kein Tierarzt:

    Der Wirkstoff kommt nicht in ausreichender Konzentration beim Tier an:

    Das Medikament kann nicht so im Wasser verteilt werden, ansetzen und anrühren der Lösung, das es sich in gleichmäßiger Konzentration im Wasser verteilt.

    Dazu kommt dass der Filter zu schnell zu viel des Medikaments aus dem Wasser holt, auch ohne Aktivkohle, die btw in Axolotl Becken nicht eingesetzt werden darf 😉.

    Das Medikament kann nicht in ausreichender Menge die im Grund und der Einrichtung sowie an den Pflanzen sitzenden Pilzsporen vernichten, sodass es permanent zu einer Reinfektion kommt. Deswegen auch keine Keimlastreduktion beim Tier.

    Von evtl. Resistenzen, wenn es die bei Pilzsporen überhaupt gibt, überhaupt nicht zu sprechen.

    Fazit: Es würde sich aber auch überhaupt nichts bessern!

    Frage doch mal deine Tierärztin wie sie das gemeint hat.

  • Ohne jetzt ne riesen Diskussion lostreten zu wollen, aber eventuell solltest du deine Fragen dann auch in einen entsprechenden Kontext setzen, wenn du sie so präzise beantwortet haben willst und dir das nicht selber herleiten kannst/willst. Ich glaube die meisten hier hätten die Frage mit Christinas Post als ausreichend beantwortet betrachtet.

  • Vor allem hat das ja langsam auch absolut nichts mehr mit der Ursprungsfrage zu tun...

    Daher bitte di Fragen ab jetzt sauber trennen und einzelne Beiträge dafür aufmachen. Das wird sonst zu unübersichtlich und die Suchfunktion findet das nie wieder...

  • Meine Frage wurde nicht beantwortet... Bitte Lest meine Frage richtig bevor immer sofort einen unterstellt wird etwas nicht gelesen zu haben , würde eine Besserung der Tiere eintreten oder wäre diese Methode komplett Wirkungslos -

    Doch sie wurde beantwortet.

    Es wurde mal versucht laufende Becken mit Itraconazol zu behandeln aber der Filter filtert viel Wirkstoff raus und es kommt auch nicht überall hin.

    Bitte lesen und verstehen!

    Wenn der Wirkstoff nicht überall hin kommt. Kann eine Behandlung niemals erfolgreich sein!

    Bei BD geht es nicht um eine "Besserung" BD muss man RICHTIG AUSHEILEN sonst ist es vergebene Liebesmüh!!! Und unnötige Belastung für die Tiere!

    Eine BD Behandlung ist sehr belastend für die Tiere. Manche Krampfen unter der Behandlung, manche tragen Schäden davon, und manchmal versterben geschwächte Tiere sogar!
    Da eine Behandlung im Becken zu versuchen, wo man den Wirkstoffgehalt nicht wirklich kontrollieren kann und das Tier nicht einmal die ganze Zeit beobachten kann halte ich für äußerst Fragwürdig bis Tierschutzrelevant!

    LG Michaela

    Laß` dir von keinem imponieren, der dir erzählt:
    "Lieber Freund, das mache ich schon seit zwanzig Jahren so!"
    - man kann eine Sache auch zwanzig Jahre lang falsch machen.
    Kurt Tucholsky

  • Ohne das ich genauer auf die Behandlung eingehen möchte, da zur Zeit irrelevant,

    Aktuelle erste Behandlungsempfehlung, da Verträglichkeit, Wirksamkeit und Folgezeit mit beachtet werden müssen, sowie neuere Studien- und Behandlungserkenntnisse, wäre in der Box und wahrscheinlich kein Dauerbad.

    Alles weitere und könnte, wäre, wenn aber.... ist reine Spekulation.

    Entscheiden über eine Behandlung muss man bei Infektion und dabei die aktuellen Erkenntnisse, Zustand der Tiere etc. berücksichtigen.

    Kein Tag hat genug Zeit, wenn wir uns nicht genug Zeit nehmen :cool:


    Viele Grüße aus der Oberlausitz

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