Was machen mit Futterresten am Boden?

  • Guten Tag,

    seit einigen Tagen nun haben wir zwei Axolotl. Beide aus einer Zoohandlung aus einem Becken und knapp unter 10 cm groß. In der Zoohandlung hieß es, sie werfen das Futter rein und die Axolotl kümmern sich selber darum. Wir füttern mit roten Mückenlarven. Die legen wir mit einer Pinzette ein bisschen vor die Axolotl und die fressen auch einzelne Mückenlarven, die aus dem gefrorenen Block abfallen. Dann nehmen wir den Block bevor er völlig zerfällt und legen ihn auf eine Stelle am Boden. Die Axolotl fressen etwas, aber es bleibt immer einiges am Boden zurück.

    Was macht man mit diesen Resten? Einfach liegen lassen oder als "Müll" einen Tag später aufsammeln. Wir füttern einmal am Tag morgens, die Mückenlarven Blöcke sind ca. 1x1x1 cm groß. Sollte man das noch halbieren? Es scheint immer recht viel übrig zu bleiben.

    Woran merkt man, ob die Tiere Hunger haben oder nicht? Ich meine damit, wenn man mal zwei Tage nicht füttert, machen die sich bemerkbar mit ihrem Verhalten, dass sie Hunger haben?

    Vielen Dank!

  • Oh je aus der Zoohandlung ohne Quarantäne direkt ins Becken. Und auch noch Mückenlarven.

    Ich würde die Tiere in Quarantäne in Boxen nehmen und dort in Ruhe an Pellets ( bitte geeignete) gewöhnen.

    Dein Becken war eingelaufen und die Wasserwerte sind stabil? Eingelaufen ohne Starterbakterien und ohne Aufbereitet?

    Hast Du ein Beckenbild und Bild der Tiere?

  • Dein Becken war eingelaufen und die Wasserwerte sind stabil?

    Ich fürchte nein.... Link

    LG Michaela

    Laß` dir von keinem imponieren, der dir erzählt:
    "Lieber Freund, das mache ich schon seit zwanzig Jahren so!"
    - man kann eine Sache auch zwanzig Jahre lang falsch machen.
    Kurt Tucholsky

  • Wir füttern mit roten Mückenlarven.

    Eine gute Übersicht welches Futter für welches Stadium geeignet ist, findest du HIER

    Es ist die Größe des Tieres ausschlaggebend! Darum die cm Angabe

    LG Michaela

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    Kurt Tucholsky

  • Was ist das für ein Netz ganz links?

    Netze sind nicht so geeignet, weil sich die Tiere mit ihren Füßen drin verfangen können. Dadurch kommt es zu Mikroverletzungen, die entweder in Verpilzung enden, oder zusätzlich noch das Wachstum hemmen durch die Heilung.

    Pflanzen können da auch noch ordentlich rein. Ca 70% der Bodenfläche sollte bepflanzt sein. Mit einer Rennstrecke außen herum frei

  • Beratung zum Becken bitte weiter in diesen Thread.

    Sonst wird's unübersichtlich.

    Danke

    LG Michaela

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    Kurt Tucholsky

  • Hallo,

    da ich Fragen zum Thema Futter habe, poste ich das hier. Der Auszug der Tiere aus der Quarantäne nähert sich, Wasserwerte sind weiterhin gleichbleibend stabil.

    Beide Tiere sind ca. 10 cm groß. Bisher habe ich sie mit roten Mückenlarven gefüttert. Das kam gut an und war in den Boxen einfach, da sie selbstständig die Mückenlarven aus dem Block oder vom Boden gegessen haben.

    Nun heißt es hier, ich soll sie an Pellets gewöhnen. Dafür möchte die noch andauernde Quarantäne nutzen. Ich habe Pellets gekauft, ich füge Bilder bei.

    Zunächst einmal hoffe ich, dass das die richigen sind. Ich habe schon etwas getestet, mit der Pinzette präsentiert essen beide Tiere die Pellets mit Begeisterung. Allerdings nicht, wenn sie einfach nur in das Becken geworfen werden. Bzw. ich habe zwei Flache Steine, die ich als Futterablagestelle nutzen möchte. Heißt, ich möchte die Pellets dort plazieren und es wäre schön, wenn sie die selbstständig fressen.

    Das negative an den gefrorenen Mückenlarven ist, wenn ich die einfach in das Aquarium werfe, lösen die sich auf, verteilen sich überall auf dem Boden und ich weiß nicht, ob die beiden dann genug davon fressen, oder ob damit nicht zuviel Biomasse entsteht, weil Reste nicht gefressen werden, die wiederrum das Algenwachstum fördert.

    Das Füttern macht auch Spaß (ich beabsichtige, zehn Pellets an jeden, einmal am Tag zu füttern, ist das okay? Reicht das?) aber in wenigen Wochen bin ich im Urlaub und eine Bekannte kommt alle zwei Tage vorbei und schaut nach den beiden und füttert sie. Es wäre natürlich viel einfacher, wenn sie einfach nur Futter ins Becken werfen muss bzw. an die Futterplätze und dann ist das gut.

    Habe ich eine Möglichkeit, den Tieren das anzutrainieren, selbstständig die Pellets zu fressen? Oder ist das aussichtslos bzw. in der Kürze der Zeit nicht machbar? Natürlich kann ich auch füttern und wenn mal keine oder wenig Zeit da ist oder ein Fremder das macht, dann wird auf rote Mückenlarven zurückgegriffen. Ist das eine Variante oder bleibt man bei einem Futter oder ist Abwechselung grundsätzlich gut?

    Gibt es vielleicht anderes Sinkfutter, das gut für die Tiere ist und den Fütterungsprozess vereinfacht?

    Vielen Dank!

  • Pellets gibt es tatsächlich bessere als NovoLotl.

    1. Mückenlarven haben für die Größe nicht mehr genug Nährwert

    2. Füttert man die nicht gefroren. Da hast du bisher tierisch Glück das die Tiere noch fit sind und nicht mit Bauchweh reagiert haben!

    3. füttert man Mückenlarven nicht im Aquarium, was übrig bleibt gammelt dort nur vor sich hin.

    4. Hast du wertvolle Zeit verstreichen lassen.

    Man wirft die Pellets zusammen mit den lebenden Mückenlarven in die Box und dann nach und nach immer mehr Pellets und immer weniger Mückenlarven...

    Jetzt auf die schnelle wird das eine Herausforderung.

    Die Tiere bekommen in der Größe so viele Pellets wie sie mögen...

    Was übrig bleibt wird nach einer halben Stunde wieder raus genommen.

    Auf Steinen zu füttern wird eher nicht funktionieren, da beim Saugschnappen auch immer welche "weggepustet" werden und garantiert der nächsten über eine Portion drüber latscht...

    LG Michaela

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    Kurt Tucholsky

  • Heißt, ich taue die Mückenlarven zuerst auf, und lege sie dann zusammen mit den Pellets in das Becken? Und reduziere nach und nach die Mückenlarven. Etwas Zeit ist ja noch, dass kann ich so machen.

  • Okay, danke für die Hinweise. Ich werde das versuchen und verschiedenes ausprobieren.

    Aber vom praktischen her, die Pellets auch im Aquarium "einfach" an einer Stelle hineingeben und dann davon ausgehen, dass die beiden genug essen? Und nach einer halben Stunde die Reste rausholen?

  • ich fütter im Aquarium möglichst entlang der Scheiben. Für jedes Tier ein extra "Häufchen" in der Nähe des jeweiligen Tieres.

    Ich achte darauf das die Tiere nicht alle an der gleichen Stelle sitzen, sondern möglichst im Becken verteilt. So hat jeder Zeit in Ruhe zu Fressen und es kommt nicht so schnell zu einem Verbiss.

    Reste werden abgesaugt und bei der nächsten Fütterung die Futtermenge angepasst. Einmal die Woche für adulte Tiere reicht. Bei jüngeren Tieren häufiger.

  • Nimm zum Füttern ein Futterrohr. Einfach ein Plastikrohr ( wie das vorne beim Mulmsauger) oder ein großes dickes Schlauchende ( Schläuche zb vom Außenfilter) .

    Damit kannst du wunderbar die Pellets portionieren ohne ständig die Hände nass zu haben.

  • Danke.

    Bisher klappt es eigentlich recht gut. Beide fressen die Pellets sowohl aus der Pinzette, als auch wenn sie auf dem Boden liegen. Zumindest in den Quarantäneboxen. Im Aquarium werde ich dann sehen, wie es funktioniert.

    Allerdings frisst einer deutlich weniger als der andere. Ich taste mich noch an die Menge heran, habe 15 Pellets bei beiden reingetan. Einer hat seine 15 innerhalb kürzester Zeit weggeatmet, der andere, größere von beiden, hat fünf gegessen und den Rest liegen lassen. Größere Tiere brauchen ja nicht so oft Futter habe ich gelesen... aber er ist nur minimal größer, vielleicht einen Zentimeter und etwas kräftiger. Daher behandle ich beide futtertechnisch bisher gleich. Könnte es damit zu tun haben?

    Sowohl gestern wie auch heute war das so, dass er weniger gefressen hat. Muss ich mir Sorgen machen? Der größere hat auch noch keine Ausscheidung gehabt heute, gestern jedoch schon. Ich würde erstmal bis morgen abwarten und morgen früh schauen, ob er weiterhin so zaghaft frisst. Aber hat er vielleicht Verstopfung oder so? Oder kann das Fressverhalten so individuell sein?

    Bei den Mückenlarven habe beide ordentlich zugelangt und alles innerhalb kürzester Zeit gefressen.

  • DasFüttern mit Pinzette würde ich lassen. Das bitte zu große Verletzungsgefahren. Die Tiere schnappen zu und verletzen sich das Maul.

    Fressverhalten ist immer individuell. Du isst mit Sicherheit auch anders als ich ;) .

    Je älter die Tiere werden, desto langsamer wird der Stoffwechsel. Darum verlängert man ja auch mit zunehmenden Alter den Fütterrungsintervall.

  • Seitem unsere drei jetzt endlich ins Aquarium eingezogen sind, machen wir es auch so, dass wir die Pellets an der Seiten- und Frontscheibe entlang ins Wasser gleiten lassen. Allerdings sind sie, auch, wenn sie zu Beginn alle in unterschiedlichen Ecken waren, am Ende auf einem Haufen. Zu Verbissen ist es bisher zum Glück nicht gekommen und mal bekommt der Eine mehr, mal der Andere, aber scheint ganz gut zu klappen. Denke, wenn man wirklich Gewissheit haben will, welches Tier wie viel frisst, dann muss man zu einem Futterrohr greifen.

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