B. Orientalis frisst schlecht

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    • B. Orientalis frisst schlecht

      Hallo zusammen,

      vorab: habe meine Chin. Rotbauchunken kürzlich gegen pathogene Flagellaten behandelt - dazu gibt es hier auch einen Thread (weiß nicht, wie ich den verlinken kann).

      Die Behandlung meiner Truppe hatte auch gut angeschlagen und in der danach untersuchten Kotprobe waren keine Parasiten nachzuweisen. Hatte alle noch eine Weile in Quarantäne, zwei hatten nach der Behandlung etwas Fressunlust gezeigt. Nach Rücksprache mit einem sehr erfahrenen Halter der Gattung Bombina lag das aber an der Medikation und sollte wieder besser werden.

      Das tat es auch, alle Tiere sind wieder in das neu aufbereitete Becken gezogen und waren gut drauf und sonst unauffällig.

      Eine der Unken frisst aber immer noch nicht so gut. Würmer werden gänzlich verweigert, Heimchen gingen eigentlich immer - wenn auch nicht so viele - aber die letzten beiden Fütterungen hab ich in die kleine Unke nichts hereinbekommen... im Vergleich zu den anderen Tieren im Becken ist sie auch ziemlich dünn.

      Ich habe versucht, einen Termin beim Tierarzt zu bekommen, der die Parasiten (über Ferne) behandelt hat, damit er das Tier auch einmal sieht und jetzt - nachdem Parasiten ausgeschlossen werden können - nochmal zu schauen, welches andere Problem sich dahinter verbergen könnte. Da gibt’s aber schon länger keine Rückmeldung zu und telefonisch ist die Praxis nicht zu erreichen. (Ich wohne übrigens in Wuppertal und der Tierarzt wäre in Düsseldorf)

      Dann habe ich in einer Tierklinik (Düsseldorf) angerufen, die sind auch auf Reptilien spezialisiert. Als ich erklärt habe, dass ich mit meinen Amphibien nach einem fachkundigen TA suche, war die Reaktion eher „verwirrt“ - irgendwie kein so gutes Zeichen?! Da könnte ich zwar am Montag vorbeikommen, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das hilfreich wäre (in Anbedacht der Reaktion auf mein Haustier. Die kannten B. Orientalis nicht einmal...) Daher wollte ich hier einmal nachfragen, ob jemand hier vielleicht noch eine Idee hat, an wen ich mich von Wuppertal aus wenden kann? Oder wen ich sonst ansprechen kann? Oder ob ich irgendwelche Untersuchungen sonst auch mit Anleitung beim Fellnasen-Doc durchführen lassen kann, die aufschlussreich sein könnten? ...

      Falls sich hier jemand damit den Tieren auskennt, kann ich gerne auch Fotos machen und beantworte gerne alle Fragen, die hier zielführend sein könnten. BD wurde im August/September getestet und war negativ.

      Ich freue mich sehr, falls hier jemand unterstützen kann und einen guten Ratschlag für mich hat, was amphibienkundige Tierärzte in der Umgebung um 42289 angeht.

      Danke vorab!
    • Hallo, leider habe ich keinen Tierarzt ausfindig machen können, der sich mit den Tieren oder anderen Froschlurchen auskennt. Von dem einen, der möglicherweise hier in Frage kommt, habe ich leider immer noch keine Rückmeldung.

      Ich stand aber mit Exomed im Kontakt und wir versuchen jetzt nochmal ein paar Tests, ich hab nochmal eine Kotprobe eingeschickt (sicher ist sicher) und einen Abstrich für eine Bakteriologie, in der Hoffnung, dass wir da vielleicht fündig werden und behandeln können.

      Ansonsten versuche ich natürlich weiterhin die Unke zum Fressen zu animieren. Weil sie so dünn ist, versuche ich es mit einem Rhytmus von zwei Tagen. Die frisst aber nur so alle 4-6 Tage mal 1,2 Heimchen. Würmer werden weiterhin verweigert. Ich würde heute nochmal versuchen Lebendfutter kaufen zu gehen, habe an Eintagsfliegen gedacht und vielleicht Asseln? Für etwas Abwechslung. Frisch geschlüpfte Mehlwürmer wären zwar super zum Päppeln, aber sobald die älter werden und unverdaulich werden, habe ich keine Verwendung mehr für sie, sodass ich das denke ich nicht versuchen werde. Gibt es sonst noch etwas, was ich versuchen könnte?