Grundaufbau, Meinungen zu meinem Start-Plan

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      Seit gestern steht das Becken. Und ich hab Mords-Spaß mit den ganzen Vorbereitungen, Tüfteleien (auf die Schnelle mit dem Material was ich so da hatte nen Schienensystem für die LED-Leiste gebastelt da es mir nicht gefiel sie an ne Scheibe zu klatschen -die Saugnäpfe machten eh was sie wollten- und ich so mal die eine, mal die andere Seite des Beckens beleuchten kann...entweder ich lasse es so, dann haben die Lotls immer ne eher düstere Ecke aber die Pflanzen verkümmern vielleicht nicht ganz *g*, oder ich lass mir noch was anderes einfallen..)

      Endlich mal meinen neuen Dremel zum Einsatz gebracht um die Höhlen von scharfen Kanten zu befreien (verstehe nun warum viele einfach Ton-Blumentöpfe oder Röhren nehmen, krass wie scharfkantig so manch Aquariuminventar ist...aber ich handwerke numal gern und find´s schön :D )

      Pflanzen *hust*: Zukünftig werde ich generell Zoohandlungen meiden..vielleicht hatte ich nur Pech, aber von "Beratung" keine Spur...als ich sagte für ein Axolotl-Becken war die einzige Reaktion: Nee keine Ahnung was für die giftig ist ?(
      Da es ne Spontan-Aktion war da das Becken früher als gedacht ankam trotzdem ein paar mitgenommen und mit Virkon S desinfiziert (Meine Bepflanzung ist also grad nur provisorisch...nein ich bin kein sehr geduldiger Mensch :whistling: .

      Mein in den Arbeitspausen selbst zusammengezimmerter Unterschrank macht was er soll -da ich statisch grundsätzlich lieber über´s Ziel hinausschieße könnte ich da aber auch problemlos 400 Kilo draufpacken-.
      Ersten Wasserwertetest gemacht, direkt noch was nachbestellt (weniger aus Bedarf, mehr aus Lust, wenn dann schon komplett, also kommen noch Nachfüller für GH und NH4 dazu 8) )

      Kontakt zu ner Verkäuferin von BD-Freien Posthornschnecken aufgenommen, will da so schnell wie möglich Schneckis drin haben.
      Mit der Suche nach den eigentlichen Bewohnern werde ich mir noch gemütlich Zeit nehmen -habe mich nach abwägen von pro und contra und weiterer Recherche und Gesprächen dazu entschieden daß mir bei Erstbesatz, aus -einer- Zucht kommend- wohler dabei ist die Tiere da unter Augenschein zu nehmen wo ich sie am meisten sehe: Im neuen Becken. Bis auf den Kotabsatz habe ich sie dort weitaus besser im Auge als in nebenan stehenden Boxen, und ich muß sie nicht täglich mit reinem Leitungswasser stressen. Also werden sie dann ein paar Tage langsam an ihr neues Becken-Wasser gewöhnt und dürfen dann direkt einziehen.
      Da hab ich also noch Zeit, aber bin mich schon am umschauen.
      Achja, die "Rückwandgestaltung" ist auch nur provisorisch, da lass ich mir noch was "natürlicheres" einfallen, doch das war erstmal besser als Raufaser im Hintergrund basis.jpgbasis2.jpglinks.jpgmittig.jpgschienensystem.jpg
      Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur
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      Auf die Quarantäne würde ich auf keinen Fall verzichten, den Link dazu hast du ja schon. Egal von wem ich bisher die Tiere hatte, kamen sie immer in Quarantäne, alleine schon wegen den immer mal wieder vorkommenden Erkrankungen durch die veränderten Verhältnisse und dem Stress den der Umzug bringt. Leitungswasser täglich gewechselt und Box geschrubbt bietet nunmal eine viel geringere Keimlast als das Aquarium. Und das umsetzen zu üben, gerade als Neuling erleichtert den Umgang wenn wirklich mal was ist und ein Tier aus dem Becken geholt werden muss. ;)
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      Um welche Erkrankungen im speziellen handelt es sich da? Wären die auch aufgetaucht -ohne- Quarantäne? Und in wieweit vermindert es den Umzugsstress wenn man statt:
      -Gewohntes Umfeld--Transport--Einzug
      den Weg über
      -Gewohntes Umfeld--Transport--wochenlang jeden Tag angefasst und umgesetzt werden in neues Wasser--Einzug
      geht?
      Versteh mich nicht falsch, ich bin schließlich hier um Informationen zu sammeln, doch das schließt nicht aus daß ich auch anderweitig recherchiere -und- mir so meine eigenen Gedanken mache...
      Und der Punkt Quarantäne mit -Leitungswasser- bei Erstbesatz will sich mir einfach nicht erschließen...
      Klar hat Leitungswasser ne geringere Keimlast, doch sollte ein Tier was -nicht- gerade immungeschwächt (ergo krank) ist nicht ohne Probleme mit nem neuen Becken klarkommen? Wohingegen ein geschwächtes/krankes Tier während der geringen Keimbelastung in der Leitungswasser-Quarantäne klarkommt, sich das Problem dann aber eh erst zeigt wenn es dann nach der Quarantäne doch ins neue Becken kommt?
      Ein weiteres Argument für die Quarantäne, das "bessere kennenlernen" des Tieres erschließt sich mir ebenfalls nicht. Wie schon gesagt, wie oft werde ich wohl stundenlang vor/über der Quarantänebox hängen um den Lotl zu beobachten? Im Becken ist er -praktisch immer wenn ich zuhause bin- direkt in meinem Fokus, Höhlen und Pflanzen hin oder her.
      BD ist natürlich ein großes Thema, doch bei einem neu aufgesetzten Becken hab ich´s trotz aller Vorsicht entweder im Becken -dann nützt die Lotl-Quarantäne im Vorfeld nüscht- oder der Lotl hat es eben...(hier hab ich den einzigen Punkt gefunden der mir sinnvoll erschien, nämlich daß durch den..ich nenn es lieber "Quarantäne-Stress" statt Umzugsstress...Symptome eher zum Vorschein kommen), dann hab ich eh den Kopf voll um das Tier zu retten, dann isses auch egal daß ich das gesamte Becken desinfizieren muß.
      Ehrlich gesagt isses vor allem das tägliche frische Leitungswasser was mir Bauchschmerzen macht...durchaus auch wegen Stephan Bürger´s Aussage daß man Lotls möglichst nicht in frisches Leitungswasser setzen sollte.
      Das meinte ich eben mit pro/contra.
      Wenn ich ein neues Tier in -meinen- Bestand aufnehmen will: Klar Quarantäne, weil geht nicht anders.
      Da wiegt die Sicherheit des Bestandes schwerer als die Belastung des "Neuen" durchs Leitungswasser. Und daß Leitungswasser kein dauerhaft gesunder und wünschenswerter Aufenthaltsort für nen Lotl ist, davon muß ich ausgehen.
      Und deshalb erscheint es mir eben sinnvoll ein Tier nur bei entsprechender Indikation damit zu belasten.
      Davon abgesehen mach ich mir auch über die Gasblasenkrankeit so meine Gedanken , Leitungswasser kommt mit ziemlich viel Druck aus dem Hahn, und den Effekt sieht man nicht nur wenn kaltes auf warmes Wasser trifft, sondern schon wenn man nen Wasserglas mal ne Weile stehenlässt..
      Wie gesagt, reines pro/contra-Denken bei mir, was sich jederzeit durch validierung einer Seite ändern kann...
      :konf:
      Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur
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      Hallo noch mal
      Da hört sich aber echt jemand wirklich gerne reden oder,!?
      Ehrlich gesagt hab ich mittlerweile und nach den ersten paar Romanen von Dir ziemlich sicher das Gefühl das Du denkst Du weißt eh besser was Du machen willst.
      Ich habe hier echt fertig und bin mal gespannt wie viel Geduld die anderen mit Dir aufbringen.
      Und nein ... ich habe nicht alles gelesen was hier von Dir rein prasselt...der Ansatz mit dem Umbau des Kühlschrankes hat mir dann den Rest gegeben.
      LG
      Hawki ( Marcus )
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      Nur kurz hierzu: Deutsches Leitungswasser unbehandelt ist an nahezu allen Orten super für Axolotl.
      Die Annahme, dass der Aufenthalt in Quarantäneboxen den Tieren nicht wünschenswert ist muss ich hier deutlich widersprechen.
      Lese dich mal im Krankenboard durch 2,3 Jahre an Fällen durch, dann wirst du immer mal wieder auf Folgen stoßen, von Tieren die ohne Quarantäne massiv Probleme entwickeln. Probleme die es wenige Wochen vorher beim Vorbesitzer noch nicht gab und die durch Umweltkeime hervorgerufen wurden. Diesen Keimdruck verringert man erst. Das Immunsystem muss den Umzugsstess und den Wechsel der Wasserwerte erstmal verkraften.
      Da ist nicht nur BD ein Stichwort, sonder auch Aeromonas, Pseudomonaden etc

      Wenn ich mir meine Tiere anschaue, die stresst umsetzen von Box zu Box nie wirklich. Das dauert aber halt auch nur wenige Sekunden.

      Ich weiß nicht, was du unter Gasblaßenkrankheit meinst. Bei Axolotl wäre mir das unbekannt.
      Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.
      (Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.)
      LG M.C. :)
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      Roughhawk schrieb:

      ziemlich sicher das Gefühl das Du denkst Du weißt eh besser was Du machen willst.
      Witzig, genau das sagte auch die eine Zoohandlungs-Tante zu mir als ich ihr in nem längeren Gespräch mit dem Thema Quarantäne kam und sie sich vehement -gegen- eine Quarantäne aussprach :D

      Also, wie schon im anderen Beitrag erwähnt: Ich will nix "besserwissen", ich ziehe lediglich erstmal mehreres in Betracht bis mich etwas von einer Vorgehensweise überzeugt. Ich neige eben zum hinterfragen, grad bei mir wichtigen Themen, grad wenn es um Tiere geht.
      Und ich werde grad überzeugt, und natürlich hab ich kein Problem damit meine Meinung anzupassen. Ich neige nicht zum Narzismus.

      @M.C. : Diese Gasblasenkrankheit kam genau im oben erwähnten Gespräch mit der Zoohandlungstante auf den Tisch, sie schilderte mit vielen dramatischen Worten wie Schlaganfall, Embolie und Gasdruck von Leitungswasser die ihrer Meinung nach großen Gefahren von täglichem Leitungswasser über Wochen. Klang auch anfangs sehr informiert, skeptisch wurde ich aber spätestens als sie meinte sie kenne BD nur von anderen Amphibien, nicht in Zusammenhang mit Lotls, und müsse da mal "nachforschen"... X/ Ich ging am nächsten Tag "inkognito" hin (sie meinte sie hätten aktuell 3 Lotl, einen in der Aquaristik, 2 im Terraristik-Abteilung). Der in der Aquaristik sah nicht wirklich glücklich aus...und den einen den ich in der Tarraristik fand war tatsächlich gemorpht! Damit ist der Laden für mich gestorben...

      Jedenfalls bin ich nun vom Sinn einer Quarantäne überzeugt, Thx :rolleyes:
      Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur
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      Es wäre einfacher nicht zwei Threads mit der gleichen Frage aufzumachen. Ich hab jetzt keine Ahnung, was du wo gefragt hast, schreibe einfach mal meine Gedanken...

      •Ein Becken ohne Versteckmöglichkeiten bedeutet Stress für die Bewohner. Dadurch kann es zu Verbissen und Krankheiten kommen. Finde ich persönlich nicht erstrebenswert.
      •In einer Quarantänebox (besonders wenn sie durchsichtig ist) kann ich ein Tier jeder Zeit von sllen Seiten betrachten. Krankheitszeichen können mir frühzeitiger auffallen, als wen ich "warten" muss bis das Tier im Becken in der entsprechenden Position ist.
      •Fangen aus dem Becken ist für alle Seiten ( Lotl und Mensch) sicher aufregender als das Fangen aus einer relativ kleinen Box. Im Becken gibt es viel besser Fluchtmöglichkeiten und wenn der Fänger dann noch ungeübt und unsicher ist, artet das Unternehmen mit ziemlicher Sicherheit in eine wilde Verfolgungsjagd aus. Finde ich persönlich auch eher unschön. Wenn man das Handling und die möglichen Reaktionen beim täglichen Umsetzen von einer Box in die andere geübt hat ist es für beide Seiten einfacher.
      •das Anfassen beim Umsetzen ist viel weniger Stress/Aufregung als viele vermuten. Ich finde es z.B. wesentlich besser einmal kurz etwas Aufregung zu verbreiten als ständig Höhlen anzuheben und im Becken rumzufummeln. Zumal man bei jedem "ins Becken fassen" auch Keime mit einschleppen kann.
      •Auf jedem Tier sind Keime. Das ist völlig normal. Wenn das Immunssystem, auch durch den Transportstress, geschwächt sein sollte (das sieht man den Tieren nicht so schnell an) kochen diese Keime hoch und sorgen für Erkrankungen. Das dauert aber natürlich einige Zeit. Darum ist die Quarantänezeit so lang bemessen.
      • auch eine Quarantäne kann natürlich nicht verhindern, das ein Tier im Becken erkrankt. Aber das Risiko wird vermindert.
      • frisches Leitungswasser macht den Tieren keine Probleme. Diese Gasblasenkrankheit ist hier im Forum unbekannt. Keine Ahnung was die Dame im Zooladen meint. Wenn es da Probleme geben sollte hätte Christina das bestimmt schön mal beobachtet und hier eine Warnung ausgesprochen. Sie hat bei solchen Dingen immer den Finger am Puls der Zeit.
      •das "besser Kennenlernen" der Tiere bezieht sich hauptsächlich auf das Fressverhalten und die Ausscheidungen. Das sind Dinge, die man im Becken ganz schlecht beurteilen kann. Das stellen wir immer wieder im Krankenboard fest. Dort gibt es ganz oft Probleme Kotballen zuzuordnen oder zu sagen, wann welches Tier wieviel Futter aufgenommen hat. Und das liegt sicher nicht nur an der Sorglosigkeit der Halter.
      •Auch die Frage, ob ein Lotl überhaupt die Pellets frisst möchte ich möchte ich nicht erst im Becken "überprüfen". Wenn man merkt das ein Tier abmagert ist es schon länger ohne Futter. Auf Aussagen von Verkäufern/ Züchtern würde ich persönlich nichts geben. Die wollen ihre Tiere los werden. Einzige Ausnahme bei mir wäre, von langjährig befreundeten Lotlhaltern die ich wirklich gut kenne. Das findet man aber nicht auf eBay oder im Zoohandel.

      Das ist erstmal alles was mir einfällt ;) . Viel Text... solltest du noch Fragen haben, nur zu.
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      Mit etwas Glück kann ich mir bald die neuen Mitbewohner aussuchen, und da ich ne Katze habe will ich die Quarantäneboxen wenn ich außer Haus bin "katzensicher" verstauen (meine Katz ist fast nur draußen und interessiert sich -bisher- null für´s Aquarium, aber man weiß ja nie..). Ich hab keinen Keller, mein Schlafzimmer (das könnte ich zur Not Katzendicht machen) liegt direkt neben der Heizungsanlage, also dachte ich an den Aquarien-Unterschrank.
      Nun die Frage: Kann jemand einschätzen wie es dann mit der Sauerstoffversorgung aussieht wenn ich die Schranktür zu habe??
      Klar ist es nicht "hermetisch abgeriegelt", aber könnte das trotzdem zu eng werden mit dem Sauerstoff?
      Oder ist im Waser genügend vorhanden für 24 Stunden? Man soll ja schließlich bei Deckeln auch Löcher reinmachen...
      Ansonsten würde ich schnell ne extra Tür bauen, mit Gitter, hätte natürlich den Vorteil daß ich noch einen Lüfter mit Temperaturkontrolle davor setzen kann (Bei nem 24 Stunden Test mit gefüllter Box kam ich auf knapp über 20 Grad ;( )

      Was meint Ihr?
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      Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur
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      Das frische Leitungswasser hat genug Sauerstoff, da braucht es auch keine Löcher im Deckel. Wenn du nur über knapp 20 Grad kommst, reicht vermutlich ein in ein Handtuch gewickeltes Kühlakku unter oder zwischen die Boxen um die Temperatur unter 20 Grad zu halten.
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      Ja damit hatte ich auch direkt etwas Bauchschmerzen...Jut, dann wird's doch eine Gittertür. Ich werde ja sehen ob sich meine Katz zu sehr interessiert. Falls ja wäre es natürlich auch doof wenn sie die Lotl die ganze Zeit nervt. In dem Fall wird der Notfallplan wohl Schlafzimmer mit gekipptem Fenster und ggf. Kühlakkus sein...
      Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur