Nitritpeak

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  • Gott sei Dank, habe ich nach der Neueinrichtung viel gemessen, so dass ich den Nitritanstieg mitbekommen habe. Ich habe ja etwas Filterschlamm vom Garnelenbecken in den HMF eingeträufelt. so dass der Nitritanstieg jetzt sehr rasch eingetreten ist.
    Gestern Abend 0,2. Heute Abend trotz 25% WW in der Früh 0, 4 - d. H. Der Wert lag heute morgen vor dem WW bei mind 0,6.
    Gerade wieder 25 Ltr raus. Liege jetzt bei 0,2.
    Wie lange kann der Anstieg bzw Peak anhalten?

    Danke für eure Erfahrungen.
  • Ob die Garnelen BD frei sind, weiss ich nicht. Aber die sind ja schon von Anfang an da.
    Die sind ja aufgrund der Menge aufgeteilt worden auf beide Becken.

    Axos sitzen in einem 10 ltr Eimer. Die Fische lass ich. Das war beim Grossputz schon fast unmöglich, die im ausgeräumten Becken zu kriegen. Die Garnelen erwische ich im vollen Becken auch nicht. Die halten Werte bis zu 1 wohl aus, bei den Bärblingen... das muss ich wohl eingehen das Risiko. Ich hätte sie gerne umgesetzt, aber die Guppys kommen mit den Hektikern nicht klar.
  • Der kann noch steigen. Aber jetzt Finger weg vom Bekcen und keine Wasserwechsel mehr. Sonst braucht es ewig. Ist wie ein Schnupfen. (Kommt 3 Tage, bleibt 3 Tage, geht 3 Tage) mit Medikamnt hast Du ihn auch für 9 Tage. ;)
    LG Ines ;)

    Wo immer sich eine Katze niederlässt, wird sich das Glück einfinden. (Sir Stanley Spencer)



  • Der Umgang mit dem Nitritpeak wird aber anscheinend völlig unterschiedlich gehandhabt.
    Die einen sagen, bloss keinen Wasserwechsel und abwarten und andere Seiten sind der Meinung, dass WW keinen Einfluss auf die Entwicklung der Nitrobacter hat, da das Filtermedium und der Bodengrund der eigentliche Sitz der Bakterien ist.
    Da die Nitrobacter jedoch Nitrit zum entwickeln brauchen, schadet WW doch der Entwicklung... wobei keiner so richtig weiss, wieviel Nitrit nötig ist, um der Weiterentwicklung nicht entgegenzustehen. Manche meinen, ein Nitritwert von 0,3 mg/l reicht locker für die Nitrobacter.
    Eine Wissenschaft für sich.
  • Hallo Brigitte,
    Ich möchte Dir natürlich nicht reinreden, was den Peak betrifft, das ist ganz allein Deine Entscheidung. Das gilt auch für das animpfen mit Mulm aus einem Becken, das nicht auf BD getestet ist. Auch Deine Entscheidung. Wir versuchen hier nur, neuen Haltern bestmögliche Informationen an die Hand zu geben, damit sie lange Freude an ihren Mitbewohnern haben. Eine Diskussion auf wissenschaftlicher Basis werde ich nicht führen, da mir hierfür die Kompetenz fehlt. Ich habe von dem Wissen des Forums profitiert und gebe das gern weiter. Wir empfehlen hier, keine Wasserwechsel während des Peaks. Aber auch das ist natürlich Deine Entscheidung, denn es ist auch Dein Aquarium.

    Für alle anderen, die hier zukünftig drüber stolpern, wir empfehlen eine 6 wöchigen Einlaufzeit mit regelmäßigen Wassertests auf NO2 und NO3. Diese Werte steigen im Laufe der Zeit und fallen dann gen Null. Diesen Anstieg bezeichnen wir als Peak. Es ist ein natürlicher Vorgang in einem Aquarium und fällt unterschiedlich stark aus. In dieser Zeit sollten auch keine Tiere im Becken sein.
    LG Ines ;)

    Wo immer sich eine Katze niederlässt, wird sich das Glück einfinden. (Sir Stanley Spencer)



  • Ich stimme dir hier natürlich zu. Mein Weg sollte auch nicht von Neulingen nachgemacht werden, ganz klar.

    Ich bin kein gutes Beispiel. Ich versuche nur, das Beste aus der Situston zu machen

    No2 heute abend: weiterhin 0,4 -
    Kein Wasserwechsel

    Zum Vergleich das ca 8 wöchig laufende Garnelenbecken: konstant 0,1 mg/l
  • Kann mir jemand sagen, wie der Nitritanstieg so in der Regel verläuft? Beim Tröpfchentest von JBL sehe ich zwar nur noch pink, ich kann aber nicht sagen, ob das nur 0,4 oder schon 0,8 mg/l ist.
    Die Fische verhalten sich bisher noch ganz normal. Ich denke, es sind konstante 0,4 oder 0,6 im Becken. Ist das evtl. schon der Gipfel? Sind jetzt 4 Tage *grübel*
    Auffällig ist gerade, dass mir die Zebrarennschnecken versterben, aber das ist im anderen Becken auch so. Lt. Onine-Foren, sind die im Laden verkauften Schnecken meistens ausgehungert und oft anscheinend schon recht alt, man soll nach kleineren Exemplaren schauen.
    Die PHS rennen munter durch die Gegend und meine Blasenschnecken vermehren sich ordentlich.
  • Es gibt keine feste Regel für den Nitritpeak, jedes Becken ist anders. Bei dem einen gibts gar keinen für uns Messbaren, der nächste dauert einen Tag und bei wieder anderen viele Tage auf hohem Niveau.
    Was da bei deinen Tieren los ist kann ich dir nicht sagen, ich habe ausschließlich Schnecken, Axolotl und Guppys hier aus dem Forum, da war ich sicher gesunde Tiere zu haben.
    Auf jeden Fall jetzt geduldig abwarten bis das Nitrit wieder bei null ist ohne am Becken zu manipulieren.
  • Ich werde mich hüten.
    Nein, werde wohl einfach weiter messen und abwarten.
    Die Lotls stört der Aufenthalt im Eimer ja nicht. Die warten immer schön auf ihr Fresschen am Abend. Und die hauen jetzt richtig große Portionen runter. Ich bin immer wieder erstaunt, was da in so ein Mäulchen alles reinpasst ^^
  • Passt jetzt eigentlich nicht hierher, aber weil wir das Thema schon angeschnitten haben:
    Das mit den Rennschnecken scheint überall bei Aquarianern bekannt zu sein.
    Rennschnecken sind wohl alle ohne Ausnahme Wildfänge, die sich 1. schlecht zufüttern lassen und 2. stiefmütterlich in zu sauberen Aquarien gehalten werden, v. a. bei den Händlern, d. h., die verhungern. Man kann Algensteine anbieten, aber ob sie es annehmen, ist jedoch Lotterie.

    Es sind auch die zuletzt gekauften RS, die verenden. Die anderen - alten - putzen schön herum. Die Grünalgen haben sich auch inzwischen gut zurückgebildet, ein grüner Schimmer bleibt aber auf den Scheiben. Den bekomme ich auch mit Schwamm fast nicht weg.