Lotl beißt mit Absicht?

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    • Lotl beißt mit Absicht?

      Moin, ich habe das Problem, dass mein Goldalbino meinen anderen Weißling immer wieder beißt. Ich habe ihn mir im Sommer angeschafft und seitdem musste ich meine Lotldame immer wieder vor ihm retten. Ich habe ein 160 Liter Aquarium mit Pflanzen und genug Verstecken, mittlerweile scheint es mir nicht nur ein versehentliches Beißen zu sein, sondern Absicht.
      Sie sind gleichgroß, am Größenunterschied kann es also nicht liegen.
      Letztens hat er ihr ein ganzes hinteres Bein abgebissen, jetzt habe ich sie jetzt ca 2 Wochen schon in einer Salzwasserlösung in einer Box, die Wunde ist schon gut verheilt und das Bein wächst langsam nach.
      Wenn ich sie wieder ins Becken setze, habe ich angst, dass sie wieder attackiert wird.
      Würde es etwas bringen, einen dritten Lotl dazuzusetzen?
      Ein weiteres Becken kann ich mir nicht anschaffen, weil das zu teuer wird.

      Ich bin für jede Hilfe dankbar!
    • Hallo :)

      Ich hatte auch einen Goldalbino der ein absoluter Beißer war und habe ich mal 6 Wochen in Einzelhaft (Boxenhaltung) gesetzt und danach war das Problem gelöst.
      Oftmals kann das beißen aber daher kommen, das ein Tier krank oder geschwächt ist.
      Kranke oder schwache Tiere werden sehr häufig attackiert.

      Liebe Grüße
      Laura
    • Stell doch mal Photos vom Becken ein. Vielleicht findet sich da ja ein Hinweis.

      Ein paar Angaben zum Becken und den Tieren wären auch hilfreich ;) .
      Wie alt uns groß sind die Tiere? Welches Geschlecht? Wie filterst du? Hast du ein Lochrohr am Filterauslass oder evtl. recht viel Strömung?

      Vielleicht brütet der Weißling auch etwas aus. Das könntest du im Krankenboard abklären. Kränkelnde Tiere werden schonmal verbissen.
    • Unser Goldabino hat auch öfters zugebissen. Mir ist dann aufgefallen das dass nur Nachts passiert. Haben dann abends immer nen Trenngitter eingelegt. Ich könnte mir vorstellen, dass er sich einfach vertut. Das Tier spürt im dunkeln etwas, hält es für Futter und langt zu. Wir machen morgends das Trenngitter wieder raus und siehe da, seit zwei Monaten nichts mehr.
    • Ich wäre auch dafür, daß Du mal Dein Becken vorstellst zum drüberschauen, auch die Tiere mal vorstellen.
      Das so als Erstmaßnahme, dann sehen wir weiter.

      Das meist Verbisse nachts passieren ist nicht ungewöhnlich, da sie ja nachtaktiv sind.
      In der Regel beißen die Tiere nicht einfach so "aus Spaß". Kann passieren aber wiederholt sich
      das regelmäßig, muß Ursachenforschung betrieben werden.
      Was Katrin schreibt ist nicht von der Hand zu weisen, oft sind es aus irgend einem Grund schwächere Tiere,
      die gebissen werden - oder eben, es wird nach Beweglichem geschnappt weil das immer potentielles Futter sein könnte.
      Die Tiere können nicht unterscheiden ob es ein Kollegenbein ist oder bewegliches Futter. Von daher ist das fast nie Absicht.
      Eigentlich auch nicht wenn schwächere Tiere gebissen werden. So ist es in der Natur ja auch meist....
      Ein Axolotl läßt potentielles Futter in den seltensten Fällen wieder los. Saugschnappen und festhalten ... das betroffene Tier, gerät in Panik, dreht und windet sich und so ist das Bein bei der Fluchtreaktion dann weg. Oft nicht abgebissen, ev. "abgelutscht und der Knochen liegt bloß - oder im Gelenk abgedreht und endet als Futter beim versehentlichen Angriff. Das sieht oft sehr barbarisch aus, ist aber meist verschlimmert wegen der Fluchtreaktion vom Gebissenen. Wer mal gesehen hat wie blitzschnell sie reagieren... uns so ein Beinchen dann fest im Maul sitzt, kann sich das sicher gut vorstellen. Da schlägt es Wellen im Aquarium bis losgelassen wird oder das Bein/Fuß oder das Fleisch weg ist 8o Das klingt schlimm aber nur mal zum Verständnis... bösartig sind die Tiere nicht.

      Wenn alle Möglichkeiten ausgeschlossen sind, dann wäre Ibrahims Vorschlag auch ev. eine Lösung. Kann man halt
      nur ausprobieren. Zumindest müßte so ein Tier nicht unbedingt länger in Quarantäne, was ja auch immer einiges
      an Arbeit mit sich bringt und auch unnötige Veränderung für das Tier ggfls.
      Liebe Grüsse von Elke

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      VON "ALLESFROSCH" (mein alter Accountname)
    • Danke für die ganzen Antworten:)

      Ich habe mal ein Foto vom Becken hochgeladen. 160 Liter, Außenfilter (Eheim Professional), ja, ich habe ein Lochrohr am Filterauslass. Ein klein wenig Strömung ist im Becken, aber mehr kann ich die nicht runterschrauben, da es schon die letzte Stufe ist.
      Der Bodengrund ist Axogravel und die Pflanzen sind aus dem Forenshop.
      Ich weiß leider nicht, wie alt die Tiere sind. Auch die Geschlechter sind unbekannt (konnte dann bei der Namensgebung nur raten :D ). Den Weißling habe ich schon seit guten 3 Jahren, den Goldalbino erst seit letztem Sommer. Die sind um die 15cm groß, ich wurde schon häufig darauf hingewiesen, dass sie ungewöhnlich klein sind. Woran das liegt, weiß ich nicht.
      Dateien
    • Das Becken ist schön und sehr übersichtlich. Also auf jeden Fall muss die Kokosnuss (wenn sie echt ist) leider raus, da sich da Schadstoffe für die Axolotl ansiedeln können.

      Ich hoffe der Stamm in der Mitte ist eine Kunststoffnachbildung, sonst müsste er leider auch raus und auf jeden Fall können noch mehr Pflanzen rein. Aber Platz ist da ja jede Menge :sup:
    • Korrekt, kein (Wurzel-) Holz und keine Kokusnuss-Höhlen.

      Das Becken könnte gerne, wie schon erwähnt, gerne noch ein paar mehr Pflanzen vertragen. Axolotl lieben Urwald. Einerseits ein guter Sichtschutz und auch gut, um darin abzuhängen, oder um die Eierchen anzukleben. ;)
      LG Nicole

      Ein Tier zu retten verändert nicht Welt,
      aber die ganze Welt verändert sich für dieses Tier!
    • Ich habe den Weißling wieder ins Aqua gesetzt und schon jetzt eben gerade wieder beobachten können, dass der Goldalbino sich an seinen Artgenossen angeschlichen hat, bis ihre Köpfe sich berührt haben und dann zugeschnappt. Ist das normal? Er tut das ja ständig.
    • Ich hätte das Becken erstmal umgestaltet.
      Die Tiere schnappen nach Bewegung, das ist normal.
      Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.
      (Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.)
      LG M.C. :)
    • Naja mehr Pflanzen bedeutet, dass sich die Tiere nicht so leicht über den Weg laufen und das eine dem anderen besser ausweichen kann.
      Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.
      (Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.)
      LG M.C. :)
    • Ich würde das Tier, das angegriffen wird, wieder herausnehmen und in Quarantäne setzen. Vielleicht brütet es auch eine Krankheit aus und das andere Tier merkt das. Schwächere Tiere werden gerne mal angegriffen. Wenn eine zweite Höhle da wäre, könnte es sich dort verstecke und auch mehr Pflanzen als Sichtschutz könnten helfen. Von daher wirklich das "Opfer" erst mal schützend isolieren und erst wieder ins Becken geben, wenn der Sichtschutz gegeben ist. Evtl. wenn Du dem Tier das Becken gönnen willst, eine Abtrennung aus Plexiglas mit Löchern einfügen.