Axolotl in größeres Becken umziehen

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    • Guten Morgen zusammen,

      puh, danke mal wieder für die vielen Antworten!

      Elke schrieb:

      Den Tieren macht das nichts aus, da interpretieren nur
      wir Menschen was hinein, glaubs mir Futter und sauberes Wasser ist das A und O für die Tiere - und genügend Platz natürlich.
      Das ist echt eine spannende Frage.
      Elke, hast du zufällig irgendwelche Texte ohne ähnliches dazu? Habe an mehreren Stellen schon Kommentare von dir im Bezug auf das Reininterpretieren gelesen. Das finde ich spannend.
      Ich habe bis jetzt sicher auch manchmal falsch interpretiert. Z.B. hielt ich unsere Rudi immer für klug. Beispiel: Ein Lotl sitzt an einem Ende vom Becken, eins am anderen. Ich lasse von oben Pallets reinfallen. Rudi isst das erste, dann geht sein Blick direkt in Richtung Lotti, er schwimmt zu Lotti, versucht seine Pallets zu futtern (Lotti ist langsamer, findet sie nicht so schnell wie Rudi), um im Anschluss wieder zu seinen zu flitzen und die auch noch zu essen.
      Ich habe da Intelligenz reininterpretiert. Nach allem was ich jetzt (unter anderem von dir) gelesen habe, kann man das aber auch anders interpretieren: Lotl hat gelernt, mehr Futter zu bekommen, wenn es so vorgeht. Was wohl eher Richtung Überlebensinstinkt oder so geht, als Intelligenz wie beim Mensch. Oder so. Versteh ich glaube.
      Aber was ich trotzdem nicht ganz verstehe:
      Es heißt, man solle z.B. neue Tiere erstmal in Quarantäne halten, damit man sie besser beobachten kann und evtl. Krankheiten feststellt. Wenn ich die Erklärung richtig verstehe, entsteht durch den Umzug und das Umsetzen Stress, wodurch z.B. BD-Symptome sichtbar werden, falls der Pilz vorhanden ist. Das heißt doch, dass es definitiv Stress für die Tiere ist, oder nicht? Arg.
      Und die Sache mit genügend Platz schreibst du ja auch im selben Satz.

      Sorry, dass ich so viel hinterfrage...
      Antrainiertes Verhalten über Jahre :D

      Aber grade diese Frage, was genau Lottl wahrnehmen, ob und wie sie "denken", das finde ich richtig spannend. Mensch neigt ja dazu, gerne Verhalten von Tieren zu vermenschlichen.


      Elke schrieb:

      Du mußt Dir nich dumm vorkommen, wir haben zu Anfang auch nicht immer glech alles verstanden jeder fängt mal an.
      Danke!
      Das baut auf.
      Mal zum Hintergrund, wen es interessiert:
      Mein Freund wollte unbedingt Axolotl. Schon ewig. Letztes Jahr war es so weit und er hat mir gesagt, dass wir Lotl bekommen. Ich war total dagegen. Er hat sich aber nicht von dem Plan abbringen lassen. Also habe ich ihm gesagt, dass es seine Aufgabe ist und ich nichts damit zu tun haben will.
      Also hat er sich um alles gekümmert: Becken angeschafft, HMF-Filter, verschiedene Pallets aus dem Shop entsprechend der Größe, diverse Pflanzen, Aquarium wochenlang einfahren lassen, dann Garnelen rein, gewartet, irgendwann die Lotl. Alles was dazu gehört.
      Dann waren die Kleinen da. Ich habe den Einzug nicht mitbekommen, da ich beruflich außerhalb war. Dann kam ich wieder und habe mich quasi sofort in die Kleinen verliebt und merkte recht schnell: Wir haben jetzt die Tiere und ich kann mich da gar nicht rausziehen, da ich die Tiere viel zu toll finde. War mir vorher nicht klar, ich fand sie langweilig. Dachte ich.
      Deshalb hole ich jetzt nach.

      Wir haben übrigens noch ein zweites, sehr kleines Becken nur mit Garnelen, Blasen- und Posthornschnecken und sehr vielen Pflanzen für die Größe. Damit habe ich nachwievor nix zu tun :D Das Becken ist für mich ziemlich faszinierend. Das läuft seit etwa nem dreiviertel Jahr ohne Filter oder sonstigen technischen Sachen (nur Licht). Die Wasserwerte sind immer super, es ist noch kein Tier (außer mal ältere Schnecken) gestorben, die Garnelen vermehren sich fleißig und die Pflanzen wachsen unfassbar gut. Keine Algen, für mich als Laie sieht es perfekt aus.

      Honafre schrieb:

      Wenn der Film aus den gleichen oder ähnlichen Bakterien gebildet wird, wie die Erstbesiedlung eines fabrikneuen Aquarienfilters, dann müssten diese Mikrolebewesen im ersten Schritt alle eiweißhaltigen Ausscheidungen der Axolotl unter anderem zu Nitrit verarbeiten. Und dieses Gift möchte ich meinen Axos auf keinen Fall zumuten (Richtwert: 0,00 mg / Liter Nitrit).
      Ja, deine Theorie klingt für mich logisch.
      Aber dann wäre doch der Biofilm in einem alten, schon eingefahren Aquarium mit altem Filter quasi der "gute" Biofilm.

      Um meine Frage mal anders zu stellen:
      Klar, die Box ist definitiv hygienischer. Aber ist es soooo schlimm, wenn die vermeintlich gesunden Tiere vorübergehend nicht ganz so hygienisch gehalten werden?
      Bei Krankheit ist es völlig klar.

      Ich habe das Gefühl, ich stelle hier alles was ihr sagt in Frage. Das ist nur so halb meine Absicht. Ich will das nicht kritisieren, ich will es wie gesagt nur verstehen. Bitte deutet meine Fragen nicht, dass ich Kritik oder Ratschläge nicht annehmen will. Das ist nicht so!
      Ich bin wirklich dankbar für alles was ihr schreibt.


      Hamburger Axolotl schrieb:

      Noch eine Frage zum anstehenden Bd-Test. Warum willst Du diesen erst durchführen, nachdem die Tiere im NEUEN Becken sitzen?
      Sollte der Test positiv sein (was wir alle ganz sicher nicht hoffen), DANN hättest Du RICHTIG ARBEIT.
      Ich denke, dass wenn BD positiv, dann auch zwangsläufig im neuen.
      Z.B. hängt der Filter ja schon alten dran. Der ist gut gereinigt, aber nicht desinfiziert. Da sich die Sporen ja auch an den Händen festsetzen, kann das überall sein. Vom Gefühl her, will ich sie unbedingt im neuen Aquarium testen, da das Risiko besteht, dass es sozusagen drin ist.
      Und dann, ums ehrlich zuzugeben, ist es auch eine Kostenfrage. Da ich den Test unbedingt im neuen machen will, müssten wir ihn zwei mal machen. Ich habe einfach nicht das Gefühl, zu 100% sicher zu sein, dass von den ganzen neu angeschafften Sachen alles gut genug desinfiziert/erhitzt ist.
      Hier muss ich aber sagen, dass ist wirklich eine Gefühlssache. Von der Logik her hast du recht. Nur mein Gefühl widerspricht ;)


      Danke euch!
      Ich halte euch auf dem Laufenden.
      Es ist immer noch nicht ganz klar, wie wir das alles so machen...


      Heute wird es schon mal spannend. Neues Aqua ist jetzt endgereinigt etc und wir befüllen es erst mal testweise. Wenn es dann springt oder so, muss eh ein ganz neuer Plan her :keineAhnung: Bei gebrauchten Sachen weiß man ja nie..
    • Nur ganz kurz
      BD-TEST empfehlen wir mindestens jährlich, so wie andere Tiere jährlich geimpft werden, also irgendwann kommt er wieder
      Ansonsten verstehe ich deinen Plan, da Du unwissend, nicht auf strikte Trennung geachtet hast

      Hygiene "Mal etwas geringer" - mit Glück passiert nichts, aber es kann eben auch schnell Krankheiten auftreten.
      Sitzt Du in nem Wartezimmer mit Grippekranken ist die Möglichkeit, Dir ebenfalls was einzufangen größer, als wenn du im sauberen leeren Vorzimmer wartest.
      Kein Tag hat genug Zeit, wenn wir uns nicht genug Zeit nehmen :cool:


      Viele Grüße aus der Oberlausitz
    • Meine Bedenken, Maria, beziehen sich in erster Linie auf den Weg bis hin zum "guten Biofilm". Um in einer Box den Biofilm zu bekommen, der das Nitrit dann zu dem weniger gefährlichen Nitrat abbaut, müsstest du in der sehr geringen Wassermenge der Box Axolotl + Bakterien mehrere Tage miteinander existieren lassen. Der unvermeidliche Nitritpeak würde in dieser geringen Wassermasse meiner Meinung nach extrem heftig ausfallen - und die Axolotl vermutlich nicht nur schädigen, sondern umbringen.

      Deine Anschlussüberlegung ist nicht ganz verkehrt. Allerdings: In einem Aquarium verdünnt sich alles in sehr viel mehr Wasser, ein guter Teil der Bakterienarbeit spielt sich nicht direkt im Hautkontakt mit den Axolotln ab, sondern unerreichbar innerhalb des Filters, und die trotz regelmäßiger Reinigung noch im Becken befindlichen Biofilme helfen dabei mit und können sogar nützlich sein, um das Immunsystem der Tiere zu trainieren. Aber Vorsicht: Wissen wir denn, wieviele unserer "Haustieraxolotl" unter den natürlichen Hygieneverhältnissen des ursprünglichen Xochimilco-Sees überhaupt eine Überlebenschance hätten ???
    • JanaMaria schrieb:

      Ich habe das Gefühl, ich stelle hier alles was ihr sagt in Frage. Das ist nur so halb meine Absicht. Ich will das nicht kritisieren, ich will es wie gesagt nur verstehen.
      Da mach Dir mal keine Sorge. Daß Du alles hinterfragst ist nicht schlimm. Wenn jemand nichts annehmen möchte, das sieht anders aus
      ... und dann würde unsere User müde werden mit Antworten :P das würdest Du schon merken :lach:

      Was das Reininterpretieren betrifft, das machen doch alle oft bei ihren Tieren :) man beobachtet sie, stellt sich was vor, warum sie gerade das eine oder andere machen und hat halt so seine Vorstellungen :) Ist auch nicht schlimmes dran, so lange man es nicht übertreibt oder wichtige Ratschläge in den Wind haut weil man eine andere Vorstellung hat die möglicherweise so gar nicht paßt - oder sogar den Tieren schaden würde :thumbup:

      Die Tiere haben einen sehr guten Geruchssinn - sind die Pellet kurz im Becken geben sie Duftstoffe (von den Inhaltstoffen...) ab und sie gehen auf die Suche.
      Wieviel jeweils ein Tier frißt ist immer unterschiedlich. Auch die Agilität ist unterschiedlich. Es gibt sogar sehr schüchterne Tiere und wieder andere die meinen "alles ist mein" :lach: Da sie nicht gut sehen können, geht alles nur über den Geruchssinn - ich glaube sogar, daß der wie bei den Menschen, auch unterschiedlich ausgeprägt sein könnte, so daß einige etwas länger suchen müssen.
      Komicherweise laufen sie dann sogar oft über die Pellets weg. Man könnte meinen die müßten sie jetzt doch "beißen" aber nein, sie latschen drüber weg als wären keine da :lach: Andere die stürzen sich drauf und sammeln flott alles ein was herumliegt :) So snd sie eben... ;)
      Liebe Grüsse von Elke

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    • Hallo zusammen,

      jetzt melde ich mich nach längerem auch mal wieder.

      Seit einer Woche sind die Lotl endlich im neuen Zuhause :yeah:

      Die Übergangszeit war echt furchtbar für mich.
      Wir hatten uns für einen Zwischenweg entschieden. Lotti haben wir wegen der Verletzung an Flosse und Kiemen in der Box gelassen, um die Gefahr von Infektionen zu verringern. Unsere Viel-Schwimmerin Rudi haben wir – trotz euren Hinweise und Abraten – im leeren Becken gelassen.
      Das hat wunderbar funktioniert, ABER ich rate allen die das hier lesen davon ab. Oder anders: Wer sich unsicher fühlt, sollte das nicht machen! Hätte ich nicht meinen Freund, hätte ich mich auf JEDEN FALL an die Ratschläge hier gehalten.

      Den aktuellen Stand des Aquariums bekommt ihr jetzt auch mal zu sehen :) (Fotos nur so mittel, weil mein Handy alt)
      Es fehlt noch die ein oder andere Efeutute und evtl. früher oder später mehr Planzen. Der Süßkartoffel-Plan steht auch noch. Die Crinum calamistratum (mittig, vorne der Stumpf) ist leider erst mal eingegangen, nach dem Einsetzen. Jetzt bekommt sie neue Blätter, wir hoffen noch, dass sie wieder schön wird... Einen Froschbiss mit langen Wurzeln hätte ich auch gerne noch :love:

      Aquarium-im-Maerz.jpg


      Wie sich erahnen lässt, lieben die Lotl den Platz ganz links zwischen den Pflanzen. Die Höhlen werden auch genutzt, aber nicht so gerne wie die strömungsarme Pflanzenecke.

      Die ersten 4 (!!) Nächte, gab es erst mal kein anderes Thema als Paarung. Da wird die Lotl ja noch nicht so lange haben und sie noch jung sind, war das das erste mal und wir mussten erstmal raffen, warum Rudi ununterbrochen von einem Ende zum anderen flitzt :D Aber als wir am ersten Morgen dann die ganzen Spermahügel gesehen haben, war es klar...

      Trotz wirklich sehr vielen Spermahügeln gab es keine Einer. Rudi will wohl nicht.
      Ihr habt ja schon gemerkt, dass ich dazu neige, menschliches Verhalten zu interpretieren. Aber sie war echt gemein. Erst hat sie Lotti immer scharf gemacht durch Schwanzspitze anheben und wenn er ankam, ist sie immer hochgeschwommen, um über ihm rum zu "schweben". Lotti bekommt das mit dem Schwimmen nämlich nicht richtig hin und immer wenn Rudi ihre Ruhe will, schwimmt sie über ihm her. Das macht ihn ganz wahnsinnig, aber er kriegt es wie gesagt nicht hin, mit dem gezielten Schwimmen.

      Ich bin wirklich gespannt, ob wir doch irgendwann noch Eier vorfinden.

      Naja, jedenfalls geht es den beiden scheinbar gut, sie fühlen sich wohl, futtern fleißig und ich bin einfach nur froh, dass das geschafft ist. Jetzt müssen wir noch den (hoffentlich negativen) BD-Test machen.

      Habt ihr noch Tipps oder seht etwas ungünstiges bzgl. des neuen Aquariums?
    • Zwei Kleinigkeiten habe ich an dem ansonsten tollen Becken :sup: anzumerken.

      Das Erste, was mir fehlt ist das Thermometer. Wie sieht es damit aus?

      Und dann würde ich die Pflanzen doch etwas weiter weg von den Scheiben abrücken, damit sie auch dahinter rumtollen können. So entsteht dann auch in der Mitte eine Verschattung und sie werden auch mal vorn an der Scheibe zu finden sein.

      Ach und noch eine Frage: ist die Rückwand eine Folie oder eine Nachbildung, die im Becken steht? Dann bitte darauf achten, dass dort das Wasser nicht steht. Es kann dahinter schnell gammeln. ;) ;)
      LG Ines ;)

      Wo immer sich eine Katze niederlässt, wird sich das Glück einfinden. (Sir Stanley Spencer)

      Forentreffen in Börnicke bei Bernau (Berlin) findet am 06.07.2019 statt. ^^



    • Hallo Ines,

      danke für die Antwort :)

      Ein Thermometer gibt es – das ist rechts versteckt und lässt sich auf dem Foto nicht erkennen. Das ist ein recht simples zum an die Scheibe hängen. Irgendwo habe ich schon mal gelesen, dass solche nicht gut sind. Warum habe ich vergessen.
      Die Temperatur ist bei 17 Grad.
      Wir haben ziemlich Glück mit dem Standort. Da das Haus aus Backsteinen gebaut ist und das Aquarium im Flur ohne Fenster steht, bleibt selbst bei 35Grad Außentemperatur das Wasser im Aquarium kühl, bzw. unter 20 Grad. (So wie der Rest der Wohnung auch) War letzten Sommer zumindest so. Wenn es diesen Sommer wieder so heißt wird, wäre auch die Überlegung einen Durchlaufkühler an den Außenfilter anzuschließen. Mal schauen.

      Ja, mit den Pflanzen hast du recht. Vor Allem auf der rechten Seite sind sie ganz schön eng an der Scheibe.
      Da links wo die Lotl sitzen, sind zwei Wege zwischen den Pflanzen, die auch durchflitzt werden, wenn nicht grad ein Lotl da sitzt :D Kannst du einschätzen, ob Flitzwege durch Pflanzen ok sind?
      Ich glaube auf der rechten Seite müssen wieder Vallisnerien raus :(
      In der Mitte, das erkennt man nicht so gut, ist hinter der Röhre und zwischen den Pflanzen noch Platz.
      Der Bodengrund ist übrigens in der vorderen Hälfte weißer, in der hinteren Hälfte dunkler. Erkennt man kaum. Aber das lässt etwas abschätzen, wie viel Platz in welche Richtung ist.

      Die Rückwand ist tatsächlich eine "richtige" 3D Rückwand und ist im Aquarium.
      Da waren wir auch etwas unsicher, wegen Fäule.
      Sie ist sozusagen leicht gekippt, so dass da hinter mehr als nur ein bisschen Platz ist. In der Hoffnung, dass das Wasser zirkuliert.
      Und steht auf Steinen und es ist kein Bodengrund da.
      Habe auch schon darüber nachgedacht, beim Wasserwechsel das Wasser von da hinten rauszulassen. Dann würde man ja sehen, ob es gescheit zirkuliert. Oder was meinst du?
      Bringt ein Wassertest mit dem Wasser hinter der Rückwand was?
      Oder hast du eine Idee herauszufinden, ob das Wasser da gut zirkuliert?
      Hast du außerdem eine Idee, wie lange es dauern würde, bis Fäule entsteht, falls es nicht gescheit zirkulieren kann?

      Was mir auf jeden Fall auffällt: Rudi schwimmt weniger, als im alten Aquarium. Oder sie tut das nur tief in der Nacht. Kann mir nicht recht erklären – ist ja nun viel mehr Platz.
    • Zu Rudis Verhalten: Was ich schon mehrfach selbst erlebt habe, ist eine deutliche Verhaltensänderung bei Ortswechsel. Axolotl gelten zwar einerseits als nicht territorial im Sinne agressiver Verteidigung eines Reviers. Aber andererseits reagieren sie auf eine ungewohnte Umgebung sofort mit Zurückhaltung. Das kann sich im Laufe der Zeit wieder ändern, also warte geduldig ab wie es weitergeht :tat: !

      LG Reinhard
    • Das ist gut, dass du das sagt, Reinhard.

      Ich war richtig aufgeregt, als wir sie haben einziehen lassen.
      ... Und dann saßen sie einfach nur stundenlang regungslos da...

      Bin wirklich gespannt, wie sich das entwickelt.
      Vorher hatten wir (da das Aqua kleiner und somit niedriger war) viel mehr Pflanzen weiter oben. Vielleicht müssen wir das hier auch noch ändern, damit wieder ein Anreiz zum Hochschwimmen da ist.

      Ist das normal, dass Lotl das manchmal mit dem gezielten Schwimmen nicht so hinbekommen wie Lotti?
    • Eigentlich würde ich gerne mal Filmaufnahmen von Lotti sehen. Aber grundsätzlich finde ich die Beschreibung überraschend. Bisher kenne ich nur Axolotl, die schon wenige Tage nach dem Schlüpfen, also noch als Larven, Luft schlucken, einige weitere Tage mit Üben verbringen und dann für den gesamten Rest ihres Lebens je nach Lust und Laune auswählen: mit viel Auftrieb unter der Wasseroberfläche chillen, mit eingermaßen passendem Auftrieb fast schwerelos im gesamten Beckenvolumen umherschwimmen wie Fische (was sie garnicht sind, es sind ja Amphibien) oder mit wenig Auftrieb am Boden herumwandern oder -flitzen.

      Hat Lotti denn sonst noch Auffälligkeiten im Bewegungsapparat oder Verhalten? Wenn sie mit ihren "persönlichen" Eigenheiten im Aquarium gut zurecht kommt, ist ja erst mal alles OK. Würde mir selber allerdings überlegen, ob ich mit einem solchen Tier auch züchten wollte, denn wenn sie irgendeine Art von vererbbarer Einschränkung hätte, würde die sich eventuell weiter verbreiten.
    • Honafre schrieb:

      Eigentlich würde ich gerne mal Filmaufnahmen von Lotti sehen.
      Also Lotti versucht es auch gar nicht. Vllt ist er auch eher der Kandidat à la "Ich chill lieber am Boden". Wüsste daher gar nicht, was ich filmen soll?
      Das Verhalten sonst ist (glaube ich) normal. Er lotlt so vor sich hin und hat wie gesagt, ganz viel gebalzt und Sperma verstreut. Ist aber alles in allem viel zurückhaltender als Rudi.

      Ihm fehlt, seit wir ihn haben, eine Zehe am linken, vorderem Fuß. Das wäre jetzt das einzige, was mir an Besonderheiten auffällt. Sieht man auf einem Foto hier auf der ersten Seite.

      Zucht ist aktuell nicht geplant. Aber da hast du wohl recht, falls das mal ein Thema werden sollte. Bis jetzt will Rudi ja eh nicht :D
    • Zu der Rückwand kann ich so gar nichts sagen, da ich diese noch nie verwendet habe. Ich hatte aber mal eine Wurzel, in der das Wasser stand. Die mußte ich wöchentlich aus dem Becken nehmen, da es dann schon anfing, mächtig zu müffeln. Letzlich ist sie aber raus geflogen.
      Ich könnte mir aber vorstellen, dass man dort die Ansaugung für den Filter anbringen könnte. Damit würde ja ein Zirkulation statt finden. Ist aber nur reine Theorie.

      JanaMaria schrieb:

      Da links wo die Lotl sitzen, sind zwei Wege zwischen den Pflanzen, die auch durchflitzt werden, wenn nicht grad ein Lotl da sitzt Kannst du einschätzen, ob Flitzwege durch Pflanzen ok sind?
      Wenn sie mit der Bepflanzung nicht einverstanden sind, werden sie schon selbst anfangen alles um zu bauen. :D

      Ich selbst verwende immer Ableger von Efeutute in den Becken. Die ziehe ich selbst groß und schneide dann ab. Die Schnittstelle lasse ich antrocknen. Meine Tiere finden es echt toll, sich auch mal in die Pflanzen zu hängen und chillen auch so gern mal darin und die Mädels dekorieren sie auch gern. :whistling: Ewig halten sie nicht, aber dafür habe ich ja einige Töpfe zu stehen. Da ist immer Nachschub da. :engel:
      LG Ines ;)

      Wo immer sich eine Katze niederlässt, wird sich das Glück einfinden. (Sir Stanley Spencer)

      Forentreffen in Börnicke bei Bernau (Berlin) findet am 06.07.2019 statt. ^^