Axolotl in größeres Becken umziehen

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    • Axolotl in größeres Becken umziehen

      Hallo Foren-Gemeinschaft,

      wir sind seit ein paar Tagen hier angemeldet, da wir einen kleinen Krankheitsfall haben.
      Seit dem durchforste ich gefühlt durchgehend das Forum nach Ratschlägen und habe mich entschieden, unseren Plan mit euch zu teilen.
      Vielleicht habt ihr Tipps oder seht Schwierigkeiten,
      Der Post wird länger, ich versuche zu strukturieren.

      Der Plan:
      Lotl in ein größeres Aquarium umziehen. Standort bleibt gleich.

      Der Grund:
      Zum Einen haben wir bei der Erst-Einrichtung ein paar Fehler gemacht:
      - Sachen zu nah an den Rand, daher keine Bahn zum Flitzen
      - Als zweite Höhle eine Amphore, die wegen der Form nicht gern benutzt wird (daher wird sich manchmal um die andere Höhle gestritten)
      - Moos falsch angebracht. Fängt Dreck und sieht unschön aus
      - Zu spitze Steine, zum Gleück ist noch nichts passiert
      Und ganz banal: Lotl sind gewachsen und wir wollen ihnen mehr Platz geben

      Unsere Lotl:
      Lotti und Rudi, m & w.
      Wir haben sie Ende Juli 18 mit etwa 11-12cm bekommen. Sie stammen aus einem Zoofachhandel, die die Lotl aus einer Züchtung beziehen, die wir nicht "kennen".
      Der Laden ist unabhängig (keine Kette), der Mensch in der Aquarienabteilung hat selbst Lotl und kennt sich sehr gut aus. Alle Tipps die wir von ihm bekommen haben, finden sich auch hier im Forum.
      Die beiden sind jetzt knapp 20cm.

      Aktuelles Aquarium und Pflege:
      Größe: 100 Liter, 80x40x40.
      Filter: HMF-Filter aus dem Foren-Shop
      Bodengrund: Axogravel weiß 1-3 mm aus Foren-Shop
      Wasserwechsel: 1x pro Woche etwa 30%
      Zwischenfrage: Habe hier gelesen, dass einmal die Woche zu oft sei. Wir kommen so gut zurecht. Was sagt ihr dazu?
      Filter noch nicht gereinigt.
      Einrichtung:
      - eine Höhle aus dem Shop
      - Amphore die nicht angenommen wird
      - Steine die zu spitz sind
      - ein Sprudler/Blubbelding das schlecht platziert ist und nie an ist
      Pflanzen:
      - Moos
      - eine Mosskugel
      - Anubias
      - Echinodorus
      - Bucephalandra
      - Salvinia (Schwimmpflanze)
      - Froschbiss (Schwimmpflanze)
      - Pistia (Schwimmpflanze)
      Beleuchtung: LED
      Kühllung: keine Kühlung, Standort erlaubt ohne
      Wasserwerte sind immer gut, allerdings haben wir nur Teststreifen. Wir legen uns zeitnah (vor dem Umzug) einen Koffer bzw. entsprechende Tröpchentests zu.

      Neues Aquarium
      Größe: 220 Liter, 120x40x50 (abgeflachte Ecken)
      Das Aquarium haben wir völlig verdreckt mit Unterschrank gebraucht gekauft. Wir haben es bis jetzt einmal mit neuem Schwamm und Essigessenz gereinigt. Es folgen noch min. 2 weitere Runden, evtl. Desinfektion mit Wasserstoffperoxid. Nötig ja/nein?
      Filter: Außenfilter von JBL
      Den Filter haben wir ebenfalls gebraucht gekauft. Gut gereinigt und sämtliches Filtermaterial getauscht, war vom Vorbesitzer aber auch schon gut gereinigt. Es sind jetzt als Filtermedien drin: verschiedene Filterschwämme, Keramikringe, Zeolith
      Bodengrund: Axogravel wie gehabt
      Einrichtung:
      - aktuelle Höhle
      - neue, zweite Höhle
      Wir finden diese super. Meint ihr, diese Höhle hat zu viele "Fenster" / ist zu hell? Hat jemand Erfahrung? Oder Charaktersache der Lotl?
      - evtl. runde Steine
      - evtl. noch eine Höhle, unsicher
      - Sprudler / Blubbelding ja/nein?
      Pflanzen:
      - die Anubias, Bucephalandra und einige Schwimmpflanzen wollen wir mitnehmen
      - neu sollen noch vermutlich noch: Vallisneria, Crinum calamistratum und Echinodorus cordifolius und evtl. Lobelia cardinalis, Microsorum pteropus, Hydrocotyl oder Hygrophilla siamensis
      - Moosball natürlich mit, vermutlich noch mehr
      - Efeutute und Süßkartoffel (?) oben drauf
      Die Pflanzen müssen wir zeitnah besorgen, damit wir sie ausreichend lange wässern können.
      Beleuchtung: Selbstkonstruiertes LED-Licht mit Lichterschlauch aus dem Baumarkt. Über Fernbediening dimmbar.
      Kühllung: wie gehabt keine

      Geplantes Vorgehen:
      Wir wollen den Umzug in den nächsten Wochen angehen. Der neue Filter läuft seit über einer Woche im alten Aquarium parallel. Der Plan ist, alles an einem Tag zu machen:
      1. Lotl in Boxen
      2. Wasser in Eimern/Wannen auffangen
      3. Sand in Eimer
      4. neues Aquarium an der Stelle aufbauen
      5. Alten Bodengrund einfüllen. Zusätzlich mit nach Vorgabe gewaschenem neuen Bodengrund vermischen.
      6. Etwas vom aufgefangen Wasser einfüllen
      7. Höhlen, Deko, Pflanzen, Filter anbringen
      8. Wasser auffüllen
      9. Lotl rein

      Meint ihr, das Vorgehen ist klug?
      Wir gehen davon aus, dass wir sozusagen genügend Bakterien mitnehmen. Meint ihr das ist wirklich gewährleistet? Dass wir täglich die Wasserwerte kontrollieren ist klar.
      Wir wollen ein erneutes komplettes Einfahren vermeiden.

      Fällt euch sonst noch irgendetwas auf, was wir nicht bedacht haben oder was keine gute Idee ist?

      Vielen Dank!

      Anbei noch ein paar Fotos von den beiden

      Rudi-und-Lotti-ganz-klein.jpg

      Rudi-in-Amphore.jpg

      Rudi-und-Lotti.jpg
    • Hallo Jörg,

      nein, wir haben noch keinen BD-Test gemacht.
      Ich habe mich grad etwas eingelesen und denke, wir werden den Test zeitnah machen. Dachten, dass das überflüssig ist.
      Die beiden zeigen normales Verhalten, hatten noch keine komisch gefärbten Stellen, wenig Appetit oder irgendwas. Habe allerdings auch eben irgendwo gelesen, dass die Tiere auch infiziert sein können, ohne das etwas ausbricht. Stimmt das?
      Also besser den Test!

      Gehen trotzdem mal hoffnungsvoll von einem negativen Ergebnis aus.

      Danke schon mal für den Hinweis!
    • Wenn der BD-Test erst mal gemacht und hoffentlich negativ ist, von mir Folgendes:

      Größeres Becken ist immer gut. Dass eine Höhle zu hell ist, kann ich mir nicht vorstellen. Mit mehreren Löchern ist ja auch gut zum Rein- und Rauskommen.
      Den Sprudler würde ich auf jeden Fall beobachten. Ich hatte zu Beginn einen drin, dann ist aber der ph-Wert ungesund angestiegen, daher ist er wieder draußen.
      Einmal die Woche Wasserwechsel ist viel zu oft, wie soll sich da ein stabiles Biotop bilden? Ich mache alle 6 - 8 Wochen einen Teilwasserwechsel mit Austausch von ca. 30% (mein Becken ist 100x50x40), die Wasserwerte sind seit 2 Jahren stabil.

      Efeutute ist gut, Süßkartoffel im Aquarium, weiß ich nicht. Müsste man jetzt wissen, welche Stoffe die Blätter evtl. ans Wasser abgeben.
      Liebe Grüße :D
      Jutta



      Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist. (Dalai Lama)
    • Hallo zusammen,

      danke für die Antworten!


      Schmidi schrieb:

      Ich würde ein neues Becken, nachdem, was ich hier schon alles gelesen habe, immer einfahren lassen. Ich würde da kein Risiko eingehen. Ist aber nur meine persönliche Meinung.
      Wir haben entscheiden, dass es wohl wirklich besser ist, das Aquarium richtig einzufahren zu lassen.
      Die Reinigungsarbeiten sind weiter im Gange und sämtliche Bestellungen trudeln langsam ein.
      Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um Informationen zu sammeln, deshalb eine so späte Antwort.

      Der neue Plan:
      Lotl noch nicht ins neue Becken, sondern im "leeren" alten lassen mit regelmäßigem Wasserwechsel. Wir haben zwar dann noch den Filter laufen, aber der Bodengrund etc ist raus.
      Die Alternative wären die Stapelboxen, allerdings ist das grad echt furchtbar. Unser Lotti sitzt ja aktuell wegen Krankheit darin und ihm gefällt es gar nicht. Er ist richtig biestig, bewegt sich kaum, reagiert nicht und regt sich beim täglichen Wasserwechsel extrem auf. Stress pur. Rudi, die derweil alleine ist, zickt auch total rum. Sie ist eh immer etwas zickig, wenn ihr was nicht passt. Jetzt lässt sie uns das richtig spüren.
      Daher denken wir, dass es besser ist, sie zusammen im großen Becken aufs neue Aquarium warten zu lassen.

      Klingt das für euch logisch? Oder seht ihr Probleme, die wir noch nicht berücksichtigt haben?

      Axolotl-Novize schrieb:

      Einmal die Woche Wasserwechsel ist viel zu oft, wie soll sich da ein stabiles Biotop bilden? Ich mache alle 6 - 8 Wochen einen Teilwasserwechsel mit Austausch von ca. 30% (mein Becken ist 100x50x40), die Wasserwerte sind seit 2 Jahren stabil.
      Ich muss ganz ehrlich zugeben:
      Ich habe richtig Probleme, das alles zu verstehen. Ich kann natürlich einen Rat einfach befolgen (was klug ist, da ihr Erfahrung habt), aber das ist für mich schwierig, weil ich vom Typ her so bin, dass ich Dinge verstehen muss.
      6-8 Wochen kommt mir für uns viel zu lange vor. Im Wasser sind ja auch sämtliche Schweb- und Schadstoffe, die wir nicht haben wollen. Es macht schon Sinn, dass sich das verändert und die Lotl älter werden und nicht mehr so viel essen und kacken. Aber aktuell wäre nach 8 Wochen das Becken bei uns trüb und voller Algen.
      Ich habe das ganze auch so verstanden, dass die "guten Bakterien" überwiegend im Boden und im Filter sind und nicht im Wasser. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren und bin dankbar für Links und möglichst fundierte Informationen!

      Fakt scheint zu sein: Wasserwechsel handhaben alle etwas anders.
      Wir sind uns noch uneinig, wie wir das im neuen Becken handhaben.
      Ich habe hier nämlich auch noch einen Biologen sitzen, der mir immer noch mal ganz andere Argumente entgegen bringt :D



      Axolotl-Novize schrieb:

      Efeutute ist gut, Süßkartoffel im Aquarium, weiß ich nicht. Müsste man jetzt wissen, welche Stoffe die Blätter evtl. ans Wasser abgeben.
      Haha, ja.
      Das gilt es noch rauszufinden.
      Wir haben dieses Video von der Süßkartoffel gesehen, das ist wirklich cool (finde ich):


      Danke wirklich für alle Tipps! Das ist super.


      Liebe Grüße

      EDIT: Oh, ich wusste nicht, dass das Video direkt eingebunden wird. Hatte den Link auch nicht verlinkt, nur eingefügt. Ich hoffe, dass ist nicht verboten, dann bitte löschen
    • Das mit der Süßkartoffel sieht interessant aus - einen Test ist es sicher wert. Link ist übrigens voll okay ;) Quelle sollte halt immer mit angegeben sein. Ist sie ja in deinem Fall.

      Zum Wasserwechsel:
      - klar entfernt man Schadstoffe - allerdings stellt sich mir die Frage woher diese kommen sollen. Den Kot der Tiere verwerten Bakterien ja und deren Abfallprodukte brauchen die Pflanzen ja beim Wachsen. D.h. es sollte keine freien Nährstoffe im Becken geben.
      Dieses Wechselspiel wird bei zu häufigem Wasserwechsel gestört.

      Wenn ihr viele Algen im Becken habt, passt hier das Gleichgewicht von Besatz, Filter und Pflanzen noch nicht.
      Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.
      (Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.)
      LG M.C. :)
    • Sorry, dass ich mich einmische.
      Du schreibst, dass die Tiere im alten Becken verbleiben, bis das neue eingefahren ist.
      Im alten Becken ist der Bodengrund und "der Rest" raus und es läuft nur noch der Filter? Oder habe ich das falsch verstanden/gelesen?
      LG Nicole

      Ein Tier zu retten verändert nicht Welt,
      aber die ganze Welt verändert sich für dieses Tier!
    • Hamburger Axolotl schrieb:

      Sorry, dass ich mich einmische.
      Du schreibst, dass die Tiere im alten Becken verbleiben, bis das neue eingefahren ist.
      Im alten Becken ist der Bodengrund und "der Rest" raus und es läuft nur noch der Filter? Oder habe ich das falsch verstanden/gelesen?
      Ja genau. Statt Stapelboxen.
      Die Frage klingt liest sich schon so, als wäre das problematisch...
      Daher ist einmischen doch super. Gibt es da ein Problem?


      Es gibt kein aktuelles Foto und ich schlage vor, dass ich die Tage eins schicke, wenn das neue Aquarium am werden ist.
      Ist das auch okay? Im alten werden wir eh nichts mehr ändern. Mit dem neuen lassen sich dann auch Tipps umsetzten!
    • Nunja, die "Lagerung" in den Boxen wird u.a. auch wegen der Hygiene empfohlen. Auf dem nackten Glasboden bildet sich sehr schnell ein Biofilm. Diesen hast Du auch in den Boxen, aber diese werden ja täglich mit einem nur für die Boxen zu benutzenden Schwamm ausgewaschen. In einem AQ ist das nicht möglich. Es sei denn, Du möchtest täglich das AQ gründlich schrubben.
      Eine Unterbringung in lebensmittelechten Boxen wäre wirklich angebrachter.
      Durch den täglichen WW ist eine Filterung in der Boxenhaltung nicht notwendig.
      LG Nicole

      Ein Tier zu retten verändert nicht Welt,
      aber die ganze Welt verändert sich für dieses Tier!
    • Doof.
      Das überfordert mich echt alles ziemlich.
      Also gibt es keine Alternative, als die gesunden Lotl aus ihrer "natürlichen" Umgebung zu nehmen und wochenlang in sterile Boxen zu stecken?
      Kann "zu viel" Hygiene einen gesunden Organismus schädigen bzw. anfälliger für Krankheiten machen, wenn sie dann irgendwann wieder ins Becken dürfen?

      Könnt ihr mir erklären, was der Unterschied von dem Biofilm auf dem Glasboden oder auf einer dünnen Bodengrundschicht zu der Bioschicht auf höherem Grund ist?
      Ich komme mir echt dumm vor...

      Zum Thema BD-Test:
      Echt krass. Bevor ich mich hier angemeldet habe war mir nicht klar, wie konkret die Gefahr ist. Und vor Allem dieser Punkt, dass die Krankheit "schlummern" kann, ohne dass Symptome auftauchen.
      Wir gehen auf Grund der hervorragenden Heilungsfähigkeit davon aus, dass der Test negativ ist, machen ihn aber auf jeden Fall! Keine Sorge! Den Test wollen wir aber erst im neuen Aquarium machen. Das ist zwar richtig, richtig ärgerlich, falls er doch positiv ausfällt. Jedoch haben wir so viele Sachen fürs neue Aqua besorgt, wo wir unschlüssig sind (Pflanzen Internet, Aqua und Filter gebraucht). Daher wäre es umso ärgerlicher, vorher einen Test zu machen und dann fürs neue Aquarium doch irgendwas nicht richtig gereinigt/erhitzt/desinfiziert zu haben. Weil vom Gefühl her würde ich auf jeden Fall noch einen machen wollen!
      Deshalb: Test kommt, aber erst im neuen! Wir werden definitiv keine ungetesteten Lotl abgeben, auch keine Pflanzen und so. Eine Zucht ist nicht in Planung :D
    • Neu

      Du siehst das etwas zu eng, was sein muß, muß halt sein und in den Boxen wird die Keimdichte gut kontrolliert mit
      den täglichen Boxensaubermachen. Das ist das wichtigste. Den Tieren macht das nichts aus, da interpretieren nur
      wir Menschen was hinein, glaubs mir ;) Futter und sauberes Wasser ist das A und O für die Tiere - und genügend Platz natürlich.

      Biofilm ist Biofilm egal wo er sitzt, das sind einfach Bakterien.... die setzen sich überall an wenn die Boxen nicht sauber gehalten
      werden. Macht man Kies rein ist das sauberhalten schwieriger, müßtest den ja jedes mal kochend abspülen oder sogar abkochen.
      Das ist einfach unnötige Arbeit. So einfach Box sauberwischen und neues Wasser rein und gut isses. In Boxen gehört halt kein solcher
      Biofilm, weil die Tiere direkt drauf herumlaufen. Zumeist sitzen sie ja aus triftigem Grund darin, aus Spaß macht man das ja nicht ;)

      Du mußt Dir nich dumm vorkommen, wir haben zu Anfang auch nicht immer glech alles verstanden jeder fängt mal an.
      Warte mal paar Wochen ab, dann erzählst Du Neulingen Deine Erfahrungen und Dein Wissen :thumbsup:
      Liebe Grüsse von Elke

      - Anleitung Bodenmattenfilter
      - Anleitung für Kombi Bodenmatte
      - wie Pflanzen einsetzen in Bodenmatte
      Die Links findet Ihr hier an der Pinnwand
      <<---click
      VON "ALLESFROSCH" (mein alter Accountname)
    • Neu

      Zu dem Biofilm in den Boxen hätte ich noch eine Theorie ^^ :

      Wenn der Film aus den gleichen oder ähnlichen Bakterien gebildet wird, wie die Erstbesiedlung eines fabrikneuen Aquarienfilters, dann müssten diese Mikrolebewesen im ersten Schritt alle eiweißhaltigen Ausscheidungen der Axolotl unter anderem zu Nitrit verarbeiten. Und dieses Gift möchte ich meinen Axos auf keinen Fall zumuten (Richtwert: 0,00 mg / Liter Nitrit).

      Wie schnell sich solch ein Bakterienrasen auf den Oberflächen der Box bildet, kannst du abschätzen, indem du 24 Stunden nach dem letzten gründlichen Schrubben einer bewohnten Box mit dem Finger unter Wasser auf der Boxenwand entlang streichst. Der Finger wir viel leichter auf der Oberfläche entlangglitschen, als unmittelbar nach einem gründlichen Reinigen.

      LG Reinhard
    • Neu

      Du nimmst die Tiere ja nicht aus ihrer gewohnten Umgebung heraus. Denn die gibt es ja nicht mehr, nachdem alles aus dem Becken genommen wurde. ;) Und steril sind die Boxen auch nicht. Die werden nur ausgewaschen, nicht desinfiziert. ;)
      Wenn Du eine Box mehr als Tiere hast, wirst Du sehen, dass es einfach und schnell erledigt ist.
      Warum und wieso hat @Elke schon erklärt. :)

      Noch eine Frage zum anstehenden Bd-Test. Warum willst Du diesen erst durchführen, nachdem die Tiere im NEUEN Becken sitzen?
      Sollte der Test positiv sein (was wir alle ganz sicher nicht hoffen), DANN hättest Du RICHTIG ARBEIT.

      Wenn Du die Tiere in den Boxen hälst, kannst Du 1. die Abstriche viel einfacher nehmen und 2. falls doch positiv, gleich richtig und gezielt in den Boxen behandeln. Und dass alles paralell zum Einfahren des neuen Beckens.
      Warum willst Du das Risiko eingehen, das neue Becken und alles was dazugehört, zu infizieren? :keineAhnung:

      Wenn Du alles, was gebraucht erworben wurde gründlich desinfizierst (Virkon S), dann solltest Du auf der sicheren Seite sein. Eine 100%ige Garantie gibt es sowieso nie. :huh:

      Aber, wir können Dir nur Ratschläge geben. Die Entscheidung sie umzusetzen, liegt ganz alleine bei Dir.
      LG Nicole

      Ein Tier zu retten verändert nicht Welt,
      aber die ganze Welt verändert sich für dieses Tier!