Asselheime

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    • Hallo ihr Lieben,

      ich plane ein paar Wohnstätten für Asseln. Bisher habe ich lediglich welche im Terrarium, die dieses ja gut sauber halten. Dort haben sie sich, soweit ich das beurteilen kann, auch ohne jegliches Zutun vermehrt. Derzeit sind es nicht mehr viele, allerdings noch in allen Größen vertreten.

      Ich hätte gerne wieder mehr davon und habe gefühlte hundert Berichte gelesen, wie man was am Besten macht. Da weiß ja zum Glück jeder etwas anderes zu berichten, was die Sache jetzt nicht unbedingt erleichtert.

      Zur sofortigen Verfügung stehen mir jetzt zwei kleine Aquarien (40x25 und 30x20) und eine Glaskugel. An Einrichtungsmaterialien hätte ich jetzt: Seramis, Kokoshumus, gesiebten Kompost, Laubhumus, Moosplatten, weißfaules Holz und Holz mit Flechten (Laubhumus und Holz von Buchen).

      Meine Idee war jetzt, das alles in erwähnter Reihenfolge schichtweise in die Becken einzubringen. Das die Asseln das dann durcheinander bringen, ist mir klar. Sie sollen sich ja auch nicht langweilen. ;)

      Die fragen, die sich mir jetzt stellen, sind:

      Macht Seramis als Drainage und Feuchtigkeitsreservoir Sinn in solchen Becken?

      Haltet ihr Kokoshumus überhaupt für geeignet?

      Und sollte ich in allen Becken die selben Schichten verwenden oder in jedem etwas variieren?

      Was meint ihr dazu?
      "Ich verlasse mich auf meine Sinne:

      Irrsinn,Wahnsinn,Blödsinn!"
    • Ich hab jetzt die Kugel mal wie gedacht vorbereitet.

      Unterste Schicht: Seramis,
      zweite Schicht: Kokoshumus,
      dritte Schicht: im Halbkreis gesiebten Kompost, auf die andere Seite die Moosplatte,
      vierte Schicht: Buchenlaubhumus und eine kleine Ecke Kompost



      Weißfaules Holz und etwas geriebene Sepiaschale tu ich gleich noch mit rein.

      Dann müssen nur noch die gesammelten Kleinis eingesetzt werden und es heißt abwarten, ob sie sich so wohlfühlen.

      "Ich verlasse mich auf meine Sinne:

      Irrsinn,Wahnsinn,Blödsinn!"
    • Uhh Mauerasseln und Kellerasseln 8o Wenn du willst kann ich mein Bioprotokoll raussuchen mit Asseln. Wir mussten uns einmal eine Art mehrere Inseln aufbauen und dann beobachten und aufzählen welche Art und wo viele Asseln sich wohl fühlten.

      Mauerasseln bevorziehen nähmlich viele andere Sachen wie, Rinde usw. als normale Kellerasseln :saint:



      Wünsche gutes Gelingen!
      - De danske axolotler -


      dänische hobby-Schäferin mit ihren 18 Schafen - :pcwork:



      æ æe ug i æ å - syndejysk muss am Leben bleiben! :thumbup:
    • Also die normalen mit gräuchlichen glatten Panzer sind Kellerasseln.


      Mauerasseln erkennt man eher an den braungestreiften Panzer, wie auf dem Bild zu sehen ist.


      Was ist denn dieses gelbe kleine Ding? Auch eine Assel?


      -Protokoll wird erst was Montag, habe es zurzeit noch in der Schule liegen lassen X/ :thumbdown:
      - De danske axolotler -


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    • Diese kleine gelbe Ding ist auch eine Assel, der Farbe nach vermutlich Mauerassel. Kellerasseln sind in klein ja auch eher hellgrau.

      Mich wundert gerade die große, da ich diese Färbung so im Garten bisher nicht kannte. :konf:
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      Irrsinn,Wahnsinn,Blödsinn!"
    • Ani T. schrieb:

      Mich wundert gerade die große, da ich diese Färbung so im Garten bisher nicht kannte.
      Nicht? Das ist eigentlich eine typische Mauerassel :glup: Oder wie man das nennen kann.. ist die übliche Form dieser Art :D
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    • Da ich wieder BIO Montag habe, mache ich sofort paar Bilder, damit du dir dann paar Gedanken machen kannst :lach: War ganz spannend der Versuch... danach haben wir die Kleinen aber wieder freigelassen :thumbsup: Kurze Versuchs-Opfer :glup:
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    • Oh ja, gerne. Lieb von dir.

      Ich überlege gerade, ob ich eine räumliche Trennung von Keller- und Mauerasseln probieren soll. Ist nur fraglich, ob ich sie ordentlich sortiert bekomme. :glup:
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    • Hmmm das wäre schon cool! Leider kann ich nicht mehr aus dem Kopf erinnern ob beide Arten die gleichen "Lieblingplätzchen hatten oder nicht... :konf:


      Aber wieso keine farbige Mischung? :glup:
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    • Ani T. schrieb:

      inklusive ( @Barskalin) winziger Schnegelbabys.

      ...................................... :huh:


      Sie denkt an mich :yeah:

      Herzallerliiiiiiiebste Ina , :love:
      wann hast du
      die Schnegel
      versandfertig?

      :kiss:



      LG aus BaWü

      Thomas


      Ich habe am Schwarzjoch Trolle greinen, Orks jammern und Ritter verzweifeln sehen.

      Aber niemals einen Zwerg, der aufgab.
    • Dann muss ich nochmal rüber suchen und die dann fleißig versorgen bis das Wetter passt. Wenns jetzt wieder frieren soll, kann ich die ja nicht auflesen.

      Juhu, ein Nachmittagsplan. :hüpf: Ich dachte schon, ich staub hier ein.
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    • So, der Nachmittag war erfolgreich. Zuerst wurde die Ausbeute von gestern sortiert.



      Wie vermutet, war ein Schnegelbaby dabei. Das wurde nun doch nicht zurück gesetzt.



      Die Ausbeute von heute ergab noch weitere Asseln und 4 weitere Schnegelchen.





      Die Asseln sind ins 40er Becken gezogen, mit allem Notwendigen.



      Die Thomas-Schnegelchen sitzen im 2,5 Liter Glas mit hauptsächlich Fundort-Substrat und etwas Aufräumasseln. Sollten sie bei den kuscheligen Kellertemperaruren nicht weiter schlafen, werden sie gesondert gefüttert.



      Nicht schön, dafür selten. Mal abwarten, wie sich das hier entwickelt.

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    • Hi,

      ich habe meine besten Erfahrungen bei der Asselzucht mit folgendem gemacht:
      "Geerntet" habe ich die meisten Asseln in einer bestimmten Schicht in einem Komposthaufen. Nämlich die Schicht, in der es dauerhaft feucht ist und pflanzliches Material bereits "vertrocknet" ist. Gut kann man erkennen, dass zum Beispiel Blätter kleine Löcher haben, aus denen Gewebe gefressen wurde. Meist befinden sich in diesem Bereich auch viele dünne Zweige/Reisig. Das alles habe ich in meine Box geworfen. Dazwischen dann noch "fertigen" Humus. Weißfaules Holz und Falllaub dazu und schon läuft die Box. Als Futter eignen sich Fischflocken, Karottenschale, Kartoffelschale und vieles mehr.
      Ich habe regelmäßig einfach mit der Gießkanne Wasser eingefüllt, sodass direkt nach dem Gießen das Wasser maximal 10% von der gesamten Füllung hoch am Boden stand. Spätestens abends ist dann alels schön feucht und hält eine Woche.

      Asseln vermehren sich übrigens recht langsam. Bei weniger als 50 erwachsenen Tieren (der gleichen Art!) hast du praktisch keine merkliche Vermehrung. 100 wären eine gute Menge zum Start ;)

      Viel Erfolg!

      Viele Grüße
      Mario
    • Ani T. schrieb:

      Die Thomas-Schnegelchen sitzen im 2,5 Liter Glas


      ....................................... :yeah:


      Hat man keine Schnegel in dem Feld,
      reist man fort, das kostet Geld.
      Der Thomas hat es da doch gut,
      die Ina :love: stapft mit frohem Mut,
      durch ihren Garten schick und fein,
      und sammelt seine Schnegel ein.
      Der Thomas freut sich doll wie Bolle
      und mag die Ina :love: gaaanz gaaanz dolle.
      .
      LG aus BaWü

      Thomas


      Ich habe am Schwarzjoch Trolle greinen, Orks jammern und Ritter verzweifeln sehen.

      Aber niemals einen Zwerg, der aufgab.