Experiment - Welche Pflanzen gedeihen im Axolotlaquarium

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo Ruud,

      wie empfindlich Andersoni sind, weiß ich nicht.
      Aber um bei unseren Lesern Verwechslungen zu vermeiden, möchte ich darauf hinweisen, dass wir aus Sicherheitsgründen von der Verwendung von Pflanzendüngern und CO2-Zugabe bei der Axolotlhaltung grundsätzlich und dringend abraten. Es liegen offenbar vielfache entsprechende Erfahrungen vor.


      LG Reinhard
    • Hallo Ruud,

      danke für deine Tipps, sind lieb gemeint. Aber:

      A: Kommt mir keinerlei Chemie ins Aquarienwasser, egal ob Fisch, Garnele oder Axlolotl.

      B: Sind die Aquarien keine Neueinrichtungen. Ich habe auch schon viele andere Pflanzen in den Becken gehabt, bei Weitem nicht nur die hier aufgezählten.

      Und C: Gedeiht leider jede Pflanze in jedem Becken etwas unterschiedlich. Elodea zum Beispiel hat sich bei mir noch nie gehalten.

      Ich habe soeben mein Garnelenaquarium zur Stecklingszucht umgebaut, in der Hoffnung, wenigstens etwas Pflanzennachwuchs zu erhalten (von Arten, die sich bisher in den Axolotlbecken gut gehalten haben).

      IMG_20160522_161046.jpg
      "Ich verlasse mich auf meine Sinne:

      Irrsinn,Wahnsinn,Blödsinn!"
    • Honafre schrieb:

      Hallo Ruud,

      wie empfindlich Andersoni sind, weiß ich nicht.
      Aber um bei unseren Lesern Verwechslungen zu vermeiden, möchte ich darauf hinweisen, dass wir aus Sicherheitsgründen von der Verwendung von Pflanzendüngern und CO2-Zugabe bei der Axolotlhaltung grundsätzlich und dringend abraten. Es liegen offenbar vielfache entsprechende Erfahrungen vor.


      LG Reinhard
      Hallo Reinhard,
      können Sie mir sagen, wo ich diese Info finden kan.

      Gr Ruud
    • Christina schrieb:

      die CO2 Anlage kannst Du gleich weitergeben da sie bei Axolotl Kiemennekrosen provoziert.
      Christina arbeitet in der Forschung mit Axolotl, wenn sie CO2 Anlagen für ungeeignet hält und entsprechende Erfahrungen damit gemacht hat, sollte das reichen ;)
      Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.
      (Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.)
      LG M.C. :)
    • Hallo Ruud,

      meine Informationen darüber stammen hier aus dem Forum. Um zu sehen, woher sie ursprünglich kamen, müsste man vermutlich die Suchfunktion benutzen und ziemlich viele Beiträge lesen. Habe aber im Moment nicht die Zeit dafür.

      LG Reinhard
    • Honafre schrieb:

      Hallo Ruud,

      meine Informationen darüber stammen hier aus dem Forum. Um zu sehen, woher sie ursprünglich kamen, müsste man vermutlich die Suchfunktion benutzen und ziemlich viele Beiträge lesen. Habe aber im Moment nicht die Zeit dafür.

      LG Reinhard
      Vielen Dank für Ihre ordentlich Reaktion.
      Es wird wahrscheinlich mit einem niedrigem pH zu tun haben.
      Adersoni tolerieren niedrigen pH-Wert besser als Axo
      Mein Axo’s zeigte keine von Düngemittelanlagen verursacht Anomalien.
      Mit Carbon-Einsatz in Axo’s habe Ich keine Erfahrung.
      Dank Reinhard ich beenden unsere diskussion hier.
      Mit Übersetzer Google
    • So, da die Garnelen nicht ausreichend schnell an den Stecklingen ziehen, neue Planungs-Liste:

      Azolla caroliniana
      Cabomba caroliniana
      Egeria Densa
      Elodea canadensis
      Hottonia palustris
      Hydrocotyle leucocephala
      Hygrophila Angustifolia
      Hygrophila corymbosa
      Hygrophila glabra
      Hygrophila polysperma
      Hygrophila Salicifolia
      Limnobium laevigatum
      Limnophila aromatica
      Ludwigia repens
      Penthorum sedoides
      Vallisneria gigantea

      Heute aus Faulheitsgründen ungeprüft reinkopiert. :P Liste gilt die nächsten Stunden noch als "vorläufige Idee" und es ist noch nichts bestellt.
      7 davon haben im ersten Experiment recht gut überzeugt, 3 wären ein komplett neuer Versuch und den Rest probiere ich einfach immer wieder, bis es endlich mal klappt. :horse:
      Irgendwelche Einwände, Vorschläge oder weitere Ideen? :D Immer her damit!
      "Ich verlasse mich auf meine Sinne:

      Irrsinn,Wahnsinn,Blödsinn!"
    • Zu spät zum Editieren. Wollte noch nachfragen, ob ihr eventuell auch schon Erfahrungen mit diversen Teichpflanzen im Aquarium gemacht habt.

      Interessieren würden mich hier noch Stratiotes aloides, Potamogeton in Sorten, Callitriche palustris, Aponogeton distachyos, Nymphoides peltata und Ranunculus aquatilis. :konf:
      "Ich verlasse mich auf meine Sinne:

      Irrsinn,Wahnsinn,Blödsinn!"
    • Bestellung abgeschlossen:


      Ani T. schrieb:


      1x Azolla caroliniana
      3x Cabomba caroliniana
      3x Egeria Densa
      3x Elodea canadensis
      3x Hottonia palustris
      3x Hydrocotyle leucocephala
      3x Hygrophila corymbosa
      3x Hygrophila polysperma
      1x Limnobium laevigatum
      1x Limnophila aromatica
      3x Ludwigia repens
      1x Penthorum sedoides

      Ani T. schrieb:


      1x Stratiotes aloides
      1x Potamogeton crispus
      1x Potamogeton natans
      1x Aponogeton distachyos


      :D Und wieder einmal die 100 €-Marke geknackt. Die machens einem aber auch einfach. :huh:
      "Ich verlasse mich auf meine Sinne:

      Irrsinn,Wahnsinn,Blödsinn!"
    • Ani T. schrieb:

      Die machens einem aber auch einfach.
      :thumbup:

      Japp, wenn ich gelegentlich mal meine online Ausgaben zusammenrechne, erschrecke :huh: ich mich auch jedesmal.


      Informativ:

      Zwei Pflänzchen sind eher nicht Axolotlbecken geeignet, da ein rötlicher Farbton meistens auf einen erhöhten Eisenbedarf hinweist.
      Ohne zusätzliche Eisendüngung wird da nicht viel passieren oder sie wird irgendwann plötzlich schwächeln.
      Also nicht wundern oder gleich ins Garnelenbecken und erstmal nur ein Ablegerversuch starten.

      8)
      LG aus BaWü

      Thomas


      Ich habe am Schwarzjoch Trolle greinen, Orks jammern und Ritter verzweifeln sehen.

      Aber niemals einen Zwerg, der aufgab.
    • Barskalin schrieb:

      ... da ein rötlicher Farbton meistens auf einen erhöhten Eisenbedarf hinweist.
      Wusste ich noch nicht. Hast Du dazu irgendwelche Hintergrundinformationen? Anthocyanmoleküle z. B. enthalten ja keine Eisenatome oder -ionen, und in Komplexen mit Aluminium- oder Eisensalzen soll sich die Färbung eher ins bläuliche verlagern.

      Gerne auch per PN. Hier würde das ja zu weit führen. Bin halt immer neugierig ;) .
    • Honafre schrieb:

      Hast Du dazu irgendwelche Hintergrundinformationen?

      Nein.

      Straßenschläue :D


      Diese Meinung wird von mehreren mir bekannten Aquarianern (auch im Verein) vertreten, habe mich hier aber nie, da nicht notwendig, um Hintergrundinformationen bemüht.

      8)
      LG aus BaWü

      Thomas


      Ich habe am Schwarzjoch Trolle greinen, Orks jammern und Ritter verzweifeln sehen.

      Aber niemals einen Zwerg, der aufgab.
    • Nun jaaaaa ....... wenn Du mal im Internet nach Informationen gesucht hast, weißt Du doch, wie schnell sich 20 Leute einig sind, nachdem alle nichts Genaues wissen, aber jeder sich auf den Anderen verlässt :D .
      Und im realen Leben jemanden schon lange zu kennen, garantiert leider auch für nichts Inhaltliches.
    • Hallo

      mir hat es keine Ruhe gelassen, warum rötliche Pflanzen schwieriger zu pflegen sind, als unsere grünen Pflanzen.
      Am zu wenig gedüngten Eisen liegt es wohl wirklich nicht.

      Da ich gerne möglichst viel wissen möchte, wenn mich etwas beschäftigt, vor allem wenn ich leichtsinnigerweise etwas Falsches behauptet habe,
      bin ich mal auf die Suche gegangen, um eine, mir plausible Erklärung zu finden, warum rötliche Pflanzen (wenn man den rötlichen Ton erhalten möchte)
      schwerer zu pflegen sind als die meisten anderen Aquarienpflanzen.
      Für die, die es interessiert habe ich meine Ergebnisse hier mal zusammengefasst.
      Ich denke hier passt es gut hin, da das Experiment noch läuft.

      Soweit ich es im Moment beurteilen kann, beeinflusst überwiegend die Beleuchtung die rötliche Färbung.

      Richtig ist, zur Bildung von Chlorophyll und einiger anderer Prozesse, in der Pflanze, wird Eisen benötigt.
      Durch Chlorophyll wird das Blatt allerdings grün und nicht rot, braun oder rötlich.
      Für das rot (auch blau und violett) sind Blattfarbstoffe zuständig.
      Diese Blattfarbstoffe werden als Anthocyane bezeichnet und für die Produktion wird scheinbar kein Eisen benötigt.
      Das richtige Licht/die Beleuchtungsintensität spielt hier wohl die größere bzw. entscheidende Rolle.
      Zusätzlich vermute ich auch ein gewisses, förderliches Lichtspektrum bei der Zucht.
      Das richtige Licht, stimuliert also die Bildung von Anthocyanidin und somit, in unserm Fall, die rötliche Färbung.
      In einem Artikel wurde die rötliche Farbe auch als eine Art Sonnenschutz bezeichnet.
      Evtl. wird hier dann auch das Chlorophyll reduziert und die Farbstoffe kommen besser zur Geltung.

      Das erklärt dann auch das Verkümmern, die farbliche Rückbildung u. das evtl. Eingehen der Pflanzen,
      wenn diese in ein Becken mit einer nicht auf sie abgestimmten Beleuchtung gesetzt werden.

      Insofern sind diese Pflanzen eher noch weniger für unsere Becken geeignet, als die "normalen" Wasserpflanzen, um wieder auf unsere Pfleglinge zu kommen.

      Ergänzungen, Korrekturen, weiter führende Überlegungen und Informationen sind ausdrücklich erwünscht, da ich dieses Thema auf unserem nächste Vereinsabend ansprechen/diskutieren möchte.


      8)
      LG aus BaWü

      Thomas


      Ich habe am Schwarzjoch Trolle greinen, Orks jammern und Ritter verzweifeln sehen.

      Aber niemals einen Zwerg, der aufgab.
    • So, die Dunkelkur im 100er ist überstanden, das Ergebnis auf den ersten Blick zufrieden stellend. Nach erfolgter Reinigung des Aquariums kann ich sagen:

      Überstanden haben diese Prozedur über 7 Tage folgende Pflanzen sehr gut:

      Cryptocoryne beckettii
      Penthorum sedoides
      Hottonia palustris
      Hygrophila salicifolia
      Ludwigia repens rubin (die noch immer blattunterseits rot ist) :thumbsup:

      Ich muss zugeben, dass es jetzt widerlich kahl ist, aber die neue Bestellung sollte ja wohl im Laufe der nächsten Woche eintreffen.

      IMG_20160528_132311.jpg
      "Ich verlasse mich auf meine Sinne:

      Irrsinn,Wahnsinn,Blödsinn!"
    • Barskalin schrieb:

      wurde die rötliche Farbe auch als eine Art Sonnenschutz bezeichnet.
      Das deckt sich mit dem, was ich vor mindestens 1 Jahr in einem Fernsehbeitrag hörte. Allerdings ging es dort um die Rotfärbungen in der Schale von Äpfeln.

      Die Lichtabsorption verschiedener Anthocyane soll nach Wikipedia im energiereichen Teil des Spektrums bis in den Bereich von 450 nm gehen. Dort geht das Blaue ins Ultraviolette über. Gerade die Absorption von / der Schutz vor UV-Strahlung dürfte wertvoll für Pflanzen sein - und im Schatten überflüssig, wenn nicht sogar Ressourcenverschwendung.
    • krore schrieb:

      nur volles Sonnenlicht erhält die rote Blattfarbe.


      In meinen kleinen Becken (Guppys u. Garnelen) scheint sich dieses auch zu bestätigen.
      Je nach Beleuchtung habe ich rote oder grüne Blätter an der Oberfläche oder außerhalb des Wassers.
      Im Ursprungsbecken, mit einer warmweißen Beleuchtung grün und in einem kaltweiß sowie in einem LED beleuchteten Becken rötliche Blätter.
      Außerdem habe ich vorletzte Woche eine Nepenthes instinktiv abgehängt und schattig gestellt, da einige Blätter braun/rötlich wurden.
      Die hing im Dachfenster und in den beiden anderen Etagen habe ich keine Veränderungen an den Nepenthis wahrgenommen.
      Bin mal gespannt, wie sie sich jetzt verhält.

      Bildchen:

      k-DSCI4448.JPGk-DSCI4450.JPGk-DSCI4452.JPGk-DSCI4455.JPGk-DSCI4457.JPG
      LG aus BaWü

      Thomas


      Ich habe am Schwarzjoch Trolle greinen, Orks jammern und Ritter verzweifeln sehen.

      Aber niemals einen Zwerg, der aufgab.