Angepinnt Hitze, Temperatur, Kühlung - Sammel-Dauerthread

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    • Ok,

      Kühlakkus haben wir jetzt quasi durch. Dabei sollten wir immer im Auge behalten, nur leere gekaufte Akkus, selbst mit Wasser befüllt, zu verwenden. Evtl. "andere" müssen zur Sicherheit in Gefrierbeutel eingeschweißt werden. Wenn bei diesen mal einer, z.B. diese weichen Kühl-Beutel, im Becken ausläuft, ist das Problem mit der Kühlung, zumindest für dieses Becken gelöst. :(

      Bei den PET-Flaschen und allen anderen möglichen eingebrachten Kühlbehältnissen darf man nicht vergessen, diese regelmäßig außen gründlich zu reinigen.
      Viele Grüße, Hartmut

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hartmut ()

    • Wir haben ja die Becken in den Wohnräumen alle an Durchlaufkühlern angeschlossen und sind damit äußerst glücklich. Aber 3 große Kühler brauchen natürlich jede Menge Strom. Daher werden unsere Kühler mit Solarenergie versorgt. Gut die Anschaffung war enorm teuer, aber jetzt profitieren wir schon etwas von den Einsparungen. Wir kühlen fast nur tagsüber auf 16-17 Grad runter und wenn die Sonne weg geht, werden auch die Kühler abgeschaltet. Morgens waren bisher max. 19 Grad in den Becken so dass die Kühler wieder ihre Arbeit aufnehmen konnten. Können natürlich nur Leute machen, die sich ohnehin so etwas anschaffen wollen.


      Im Keller haben wir die restlichen Becken ohne Kühler zu stehen. Bodennahe Becken heizen nicht so stark auf, wie weiter oben stehende.
      Merke: warme Luft steigt auf

      In den oben stehenden Becken ist schon mal eine extra-Kühlung notwendig, Dafür verwende ich einen alten Kühlschrank, der einen defekten Kühlfühler hat. Die Flaschen frieren nach 1-2 Tagen schon. Die dann nochmal in die Kühltruhe bei -18 Grad gekühlt, macht auch in den Becken schnell kälteres Wasser und die Kühltruhe muß nicht so viel leisten.
      LG Ines ;)

      Wo immer sich eine Katze niederlässt, wird sich das Glück einfinden. (Sir Stanley Spencer)

      Forentreffen in Börnicke bei Bernau (Berlin) findet am 01.08.2020 statt. ^^



    • Nach der letzten Hitzewelle, wo es selbst nachts nicht mehr groß abkühlte, konnte ich trotz gefrorener PET-Flaschen und Ventilatorkühlung, sowie Jalousien und Teilwasserwechsel die Temperatur nicht mehr halten. Mein Eisfach ist bis zum Rand voll mit Flaschen. Für Lebensmittel ist z.Zt. kein Platz mehr. ;(

      Bei mir hat sich in solchen Situationen nur bewährt, Axolotl in Quarantänebox und diese in eine offene Styroporbox gesetzt, wo ich von unten abgedeckte Tiefkühlakkus unter die Quarantäne-Box gelegt habe. Die hab ich dann entsprechend alle paar Stunden erneuert. Da ich ja ein Thermometer in der Box hatte, konnte ich die Temp ganz gut im Auge behalten. Zwar muss man dann ja jeden Tag die Lotl wieder in eine frisch geputzte Box umsetzen, aber das ist nicht so viel Arbeit, wie ständig die PET-Flaschen hin-und herzuschleppen und versuchen, die immer wieder schnell genug eingefroren zu bekommen.
    • So, die nächste Hitzwelle rollt an. Ab Montag in Norddeutschland mit 30°C und darüber und im Süden ebenso. Mancherorts, z.B. Freiburg und im Westen geht es auch wieder locker auf 35°C... usw. Sattelt die Gefriertruhen. ^^

      Klimaanlagen. Auch sie sind eine Alternative, allerdings kosten sie, wie bekannt, Strom ohne Ende. Meine benötigt "wenig", d.h. 860 Watt pro Stunde und wenn es heiss ist, läuft sie 24 Std. am Tag; macht etwa 5,90 € Strom pro Tag.

      Ab etwa 5 Becken in einem Raum kommt man damit günstiger als mit Durchlaufkühlern weg. Wenn auch eher wenige soviele Becken in einem Raum haben, ist es für diese dennoch eine Überlegung wert, zumal man ja auch selbst davon profitiert (auch bei nur einem Becken und 37°C ;) ).

      Vorweg und was die Meisten auch ohnehin wissen... jede Art von Ventilator, als auch die angepriesenen Standkühler (das sind normale Ventilatoren) machen nur Eines. Sie pusten mehr oder weniger kühle Luft auf den Menschen, der ihn in seine Richtung gedreht hat... und hinten raus geben sie Wärme ab. Macht für die Raumkühlung also Null-KOMMA-NICHTS Sinn.

      Bei den Klimaanlagen gibt es im Prinzip 2 Arten (alles andere ist gewissermaßen auch Mumpitz): Split- und Monoblock-Geräte

      Zum Einen sind dies die Splitgeräte, Splitanlagen. In der Anschaffung sind sie deutlich teurer als Monoblockanlagen. Hinzu kommen Handwerkerkosten, da ein Loch in die Außenwand gemacht werden muss und davor und dahinter die Gerätschaft an-/eingebaut wird. Das darf rechtlich nur ein geschulter Handwerker... (Es gibt auch eine Fensterglas-Lochvariante.) Der Stromverbrauch ist je nach Gerät auch sehr hoch, aber zu einem vergleichbaren Monoblockgerät etwa 30% niedriger. Das müsste man sich mehr als genau vorher ausrechnen. Zudem ist die Kälteabgabe in der Richtungseinstellung nicht besonders flexibel UND u.U. freuen sich die Nachbarn über das nervige Geräusch... :)

      Monoblockgeräte lassen sich beliebig in der Wohnung hin- und her schieben, was ganz nett ist und wenn man/frau in der Lage ist, das Teil mit seinen 40 kg etwa, zu bewegen. Günstigere Anschaffungskosten (und gebraucht derzeit um 150-200 €) usw. usw. ...

      Die Kritik im Web an den Monoblockgeräten ist (Radio Eriwan) im Prinzip gerechtfertigt. Man hat hinten am Gerät einen 2 bis 2,5 m langen und 11-14 cm dicken Abluftschlauch, der heiss wird, was ansich kühltechnisch nicht wirklich produktiv ist. Zudem muss dieser Schlauch aus dem (halb?) geöffneten Fenster nach draußen "rausgehängt" werden und dabei, genau, richtig geraten :P ... kommt ununterbrochen warme bzw. heiße Luft wieder in den Raum. "Och, ist das Blöd!" Stimmt.

      Da Onkel Hartmut mit Reichtümern gesegnet ist und dennoch nicht die Umwelt kühlen bzw. heizen möchte, macht er es so, wie auf den folgenden Bildern und hat somit, je nach Einstellung 16-18°C im Lotlraum (der mal eine Küche werden sollte). :D
      Ooops, die Bilder stecken noch in der Digi...
      Viele Grüße, Hartmut

    • Oh nein, bitte nicht! Da müssen meine Lotl wieder alle in den Keller, und meine Katze ist auch nicht fit, die hechelt immer mal. Ich wollte mit ihr zum Herzcheck, wenn die Hitze vorbei ist, weil ich ihr nicht Hitze UND Stress antun wollte ;( . Na, vielleicht kommt es ja hier im Westen nicht so schlimm...
      Viele Grüße von Anke
    • Na ja, ich hab´vorhin, als wir nach Hause kamen, noch ein Blick in die Gefriertruhen geworfen. Alles schön durchgefroren. Unsere Kühlakkus sind bis dahin auch wieder Einsatzereit. Durchlaufkühler sind auch in Betrieb und hier im Wohnzimmer ist es Dank der Verdunkelung auch viel kühler als sonst.

      Wenn alle Strick reißen und es hier oben nicht mehr auszuhalten ist, werde ich die Technik nasses Laken mal wieder einführen. So etwas kann man nicht nur zur Raumkhlung verwenden. Man kann sich auch damit einwickeln, läuft aber natürlich Gefahr, sich anständig zu erkälten.

      alternativ wäre für uns Menschen natürlich auch noch ein kühles Bad vor dem Schlafen angesagt.
      LG Ines ;)

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    • Und da jammern immer alle das es in den Ferien so kalt sein soll ?(
      NA ja zum Glück hab ich mein Becken schon bei der letzten Hitzewelle in denn Keller verfrachtet und dort erst mal gelassen. :yeah:
      Da hab ich wohl alles richtig gemacht. :banane:
      Mfg
      Korbi & die Axos :banane:
      Du hast es dir selbst so ausgesucht !!
      Deshalb heul nicht rum & tu endlich was !! :droh:
    • Punki schrieb:

      Boah, Hartmut, NOCH mehr Tipps 8o ?

      ...ja nicht für mich, für Alle bzw. für Jeden (Axolotl) sollte etwas dabei sein, konzentriert in einem Thread. :D

      Meinen Lotln kann ich bald Jäckchen stricken (lassen), so kühl haben sie es. ^^

      Und wenn es noch ein paar Wochen so heiß bleibt, brauche ich auch noch Jäckchen, damit ich, wenn die nächste Stromrechnung kommt, nicht unter einer Brücke erfriere. :glup:
      Viele Grüße, Hartmut

    • 8) Erster Versuch über Handy...



      als wir noch in unserer DG Wohnung wohnten, hatten wir eine riesige Glasfassade an der langen Wohnzimmerwand. Hier knallte über Mittag die Sonne unerbittlich drauf und hat das Zimmer schön aufgeheizt. Mit den fast durchlaufenden Kühlern wurde das Wohnzimmer damals regelrecht zum Hexenkessel! Wir haben dann diese silber\goldenen Rettungsfolien von außen an die Scheiben gebracht. Erst die Scheibe mit Seifenwasser nass machen und dann die Folie mit Gold nach innen anbringen. Möglichst ohne Lufteinschlüsse und dann mit Klebeband luftdicht umranden. Ergebnis waren etwa 5-10 Grad weniger im Zimmer, abends war es wieder warm, hat sich nur deutlich langsamer aufgeheizt. Und leicht geblendete Nachbarn ;) :D

      wurden aber vorher informiert...

      edit: grad nochmal am Laptop überprüft 8) nur die Smileys waren nicht an den richtigen Stellen...
      Das Ohr ist der direkte Weg ins Herz eines Menschen - Fontane

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ulina96 ()

    • Hi Merle, so etwas ähnliches haben wir auch im Wohnzimmer am Anfang gehabt. Da hatten wir aber noch keine Aquarien.

      Im Moment sind wir schon froh und glücklich, dass wir Thermorollos haben. Natürlich an fast allen Fenstern hier oben im DG. Nachts versuchen wir es mit Durchzug und morgen hänge ich die Bettwäsche zum Trocknen hier im Wohnzimmer auf.

      Habe gerade im Urlaub festgestellt, das richtige Außenjallousien noch besser sind. Man, war das toll, Dachgeschoß und eine erträgliche Temperatur. Nun wissen wir, worauf wir wieder sparen können. ;)
      LG Ines ;)

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    • Es gibt wohl auch so tolle Folien, die man dauerhaft ins Fenster kleben kann, die dann zumindest etwas wärmeisoliert und vor direkter Sonneneinstrahlung schützen sollen... Aber halt für einen dementsprechenden Preis :thumbdown:

      Mittlerweile habe ich an jedem Fenster Außenrolläden und schöne 22° Raumtemp :thumbup:
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    • Hätte noch zwei Hinweise:

      Wer einen Plissee-Schutz, ein Rollo oder (wie in einigen Fachräumen unserer Schule :( ) eine vollständige Verdunklung an der Innenseite des Fensters anbringt, hat, sobald direkte Sonnenstrahlung darauf trifft, eine hocheffektive Heizung für sein Zimmer - um so mehr, je dunkler die Außenseite dieses Lichtschutzes ist, weil dann mehr Lichtenergie absorbiert und in Wärme umgewandelt wird.
      Die beste Konstruktion ist meiner Meinung nach die hier im Thread bereits beschriebene reflektierende Folie auf der Außenseite des Fensters (s. Post 36), dicht gefolgt von einer metallic-glänzenden Außenjalousie.

      Meine Lotlaquarien sind (außer natürlich an Frontscheibe und Oberseite) an allen 4 übrigen Seiten mit Styropor isoliert. Die Wärme, die man an heißen Tagen mit Kühlaggregaten, Kühllüftern oder PET-Flaschen aus dem Aquarienwasser zu entfernen versucht, ist ja hauptsächlich durch die Außenflächen des Beckens dort "hineingekrochen" (neben der Strahlung durch die Beleuchtung usw.). Ich versuche auf diese Weise die Stromkosten für meine Kühlaggregate zu minimieren. Wer mit Kühlmethoden wie PET-Flaschen, Kühlakkus oder Kühllüftern (im Winkel von ca 45° auf die Wasserobefläche) arbeitet, könnte mit solchen Isolierungen auch im Falle eines Grenzfalls dann doch noch unter dem angepeilten Maximalwert bleiben.

      LG Reinhard