Angepinnt Hitze, Temperatur, Kühlung - Sammel-Dauerthread

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    • Hitze, Temperatur, Kühlung - Sammel-Dauerthread

      Hallo alle,

      das größte Problem bei der Axolotlhaltung sind die Temperaturen im Sommer. Gerade die üblen Hitzeperioden aktuell und die der vergangenen Jahre verschärfen das Temperaturproblem immer weiter. Derzeit merken wir auch in der Krankheitsecke, dass es immer mehr Fälle gibt, in denen zu hohe Temperaturen den Krankheitsfall auslösen oder ihn beschleunigen.

      Daher möchte ich diesen "Hitze, Temperatur, Kühlung - Sammel-Dauerthread" eröffnen. (Ja, noch einer zu den Hunderten, die es bereits gibt. ;) )

      Ziel ist es, an zentraler Stelle alle wichtigen Methoden einer Kühlung zu bündeln, so dass wir alle einen Thread mit erschöpfenden, jeweils aktuell bekannten Information zum Thema haben. Diesen Thread können wir dann jedem (neuen) Mitglied verlinken, nachdem wir ihm erste Hinweise auf die negativen Folgen einer zu hohen Temperatur gegeben habe.

      Ich bitte Euch um rege Beteiligung, die neben dem Einbringen bekannter Maßnahmen, auch das Verlinken bereits bekannter und für gut befundener Threads beinhaltet - oder die wesentlichen Informationen daraus, hier in Kurzform wiedergibt (mit Link).

      Aus den einzelnen Antworten hier, werde ich, in begrenztem Umfang, immer wieder diesen 1. Beitrag editieren um in Kurzform Eure Tipps und Vorschläge zu bündeln.

      Dabei soll es hier nicht um endlose Diskussionen über Sinn oder Unsinn einzelner Methoden gehen, sondern um die Zusammentragung effektiver Methoden der Kühlung, wobei auch solche Sinn machen, die nur minimale Hilfe, aber in der Summe einiges bringen. Nicht nur für die Tiere, auch für uns Schwitzende.

      Es muss unser Ziel sein, alle zu überzeugen, dass frühere Empfehlungen überholt sind und neue wiss. Erkenntnisse ganz klar belegen, dass bestimmte Temperaturwerte einfach "ein Muss" sind und andere unbedingt vermieden werden müssen. Daher sind auch heute noch Temperaturen wie im natürlichen Habitat anzustreben und dort liegen die Werte zwischen 6°C und 20,4°C. Weitere Erkenntnisse zeigen...

      Die Haltungstemperatur für Axolotl hat zwischen 12°C und 20°C zu liegen!

      (Maximale Abweichung für keinesfall länger als 14 Tage bis 22°C!)

      Ich beginne mal mit den ersten Empfehlungen...

      Bei zu hohen Temperaturen...
      1. ist die schnellste Maßnahme ein Teilwasserwechsel mit kaltem Wasser
      2. Ab Temperaturen >22°C im Gefrierschrank vorbereitete, mit Wasser gefüllte PET-Flaschen (also gefroren) in das Becken geben
      3. Speziell angefertigte Durchlaufkühler oder Kühlventilatoren aus dem Axolotl-Shop von Aquaterratec
      4. Durchlüftung stark erhöhen. Dies senkt natürlich nicht die Temperatur, aber bei hohen Werten sinkt der Sauerstoffgehalt ab.
      5. (Ersatz-) Becken mit den Axolotl in den kühlen Keller stellen
      6. Becken (mit geeigneter Unterlage) auf kühlen (Keller-) Fußboden
      7. Ventilator seitlich im Winkel von 45 ° auf das Becken richten (erhöhte Verdunstung beachten)
      8. Klimaanlage aufstellen (verursacht natürlich einiges an Stromkosten, aber man kann ja selbst auch davon profitieren)
      Würde mich freuen, wenn in unser aller Interesse, einiges zusammen kommen würde.
      Viele Grüße, Hartmut

    • Gute Idee Hartmut ....

      dann schreibe ich mal was zu den Lüftern und für wen sie überhaupt infrage kommen.

      Zum einen sollten die Lüfter immer der Beckengröße angepaßt sein.
      Wer eine Wohnung/Haus hat, wo die Temperatur zu Zeiten von Hitzeperioden stark ansteigt, reichen diese Lüfter oft nicht mehr aus.
      Sie bringen maximal ca. 4 Grad Kühlung, das aber auch nur im Dauerbetrieb bei dem sich in kühleren Nächten ein Temperaturbonus erwirtschaftet wird.
      Gegen Abend kann so die Beckentemperatur wieder zunehmen wegen der höheren Tagestemperaturen.

      Wer tagsüber nicht zu Hause ist, die Temperatur nicht kontrollieren und ggfs. weitere Zusatzmaßnahmen ergreifen kann, sollte sich eher ein Kühlgerät anschaffen um auf der sicheren Seite zu sein.

      Wer im Winter stark heizt oder gar einen Kaminofen etc. im gleichen Raum hat, sollte gleich ein Kühlgerät mit einplanen.
      Das Ziel sollte immer sein, die Wassertemperatur unter 20 Grad zu halten :thumbup:
      Liebe Grüsse von Elke

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    • Zum Thema Lüfter/ Ventilator muss ich anmerken, dass das nur was bringt, wenn die umgebende Luft trocken genug ist, Feuchte aus dem Becken aufzunehmen, damit überhaupt Verdunstungskälte entstehen kann. Wenn es schwülwarm wird und die Luftfeuchte steigt (wie gestern bei uns auf 80%), dann bringt der Lüfter nichts mehr, weil die Luft schon gesättigt ist mit Feuchtigkeit. Da verdunstet nichts mehr, daher kühlt es nicht mehr!
      Wenn also in einer Hitzewelle Schwüle und Gewitter oder Regen angesagt werden, macht euch schon mal parat, das Becken anderweitig zu kühlen (Eisflaschen z.B.) oder die Lotl zu evakuieren. Sonst kommt die böse Überraschung und die Verwunderung, wieso der Lüfter auf einmal nichts bringt.
      Aus demselben Grund ist es auch bei trockenem Wetter wichtig, die feuchtgewordene Raumluft immer wieder auszutauschen, sprich lüften und die nasse Verdunstungsluft rauszulassen, damit neues Wasser nachdunsten kann.
      Viele Grüße von Anke
    • Hallo,

      mein Lüfter bei den Feuerbauchmolchen bringt je nach Luftfeuchtigkeit zwischen 4 und 6°C. Das ist so ziemlich das beste, was mit dieser Methode erreicht werden kann. Dabei ist dieses Gerät für Becken bis 80l ausgelegt und das Molchbecken hat vielleicht 20l Wasser. Außerdem genügen in schlecht isolierten Wohnungen selbst diese Optimalwerte nicht, um Axolotl-taugliche Temperaturen zu halten (für meine Tiere reicht´s meistens, in besonders heißen Phasen helfe ich mit gefrorenen PET-Flaschen nach). Die Verdunstung ist beträchtlich, sodass man ziemlich häufig Wasser nachgießen muss. Das ist also nichts für längere Abwesenheiten und wie Elke schreibt, ist ein Kühlaggregat die sicherere Wahl.
      LG

      Julia
    • Was ich gerade beim Einrichten merke: die entstehende Hitze bspw. Durch die Beleuchtung minimieren. Die mitgelieferten Leuchtstoffröhren scheinen da ordentlich was her zu heizen :S (keine Angst, LED's sind unterwegs und die bald kommenden Tierchen müssen eh erst mal zur Quarantäne in den Keller .. ;) )
    • Maxl schrieb:

      Was ich gerade beim Einrichten merke: die entstehende Hitze bspw. Durch die Beleuchtung minimieren. Die mitgelieferten Leuchtstoffröhren scheinen da ordentlich was her zu heizen :S (keine Angst, LED's sind unterwegs und die bald kommenden Tierchen müssen eh erst mal zur Quarantäne in den Keller .. ;) )
      Hi,

      guter Punkt. Geschlossene Abdeckungen können generell für einen Wärmestau sorgen. Besser sind offene Becken mit Sicherheitsabstand oder Gitter mit Klemm-, Aufsetzleuchten o.ä.
      LG

      Julia
    • Lynx schrieb:

      Dabei ist dieses Gerät für Becken bis 80l ausgelegt und das Molchbecken hat vielleicht 20l Wasser.
      Das ist der Punkt um überhaupt eine Temperaturreduzierung bis 6 Grad erreichen zu können. Bei einem komplett gefüllten Becken wird das leider nicht möglich sein. Konnte ich auch nicht bei einem 60er Becken (4er Lüfter ) erreichen bei einigen Jahren Lüftererfahrung. Egal welcher Stand an Luftfeuchtigkeit....
      Liebe Grüsse von Elke

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    • Fenster tagsüber geschlossen halten

      Das Lüften sollte man auf nachts und die kühlen Morgenstunden beschränken, wenn die Außentemperatur einige Grad tiefer ist als die Temperatur in der Wohnung. Wer tagsüber lüftet, riskiert, dass sich die Wohnung samt Wänden und Mobiliar aufheizt. Dann wird es schwer, die Temperatur wieder zu senken. Tagsüber sollten daher möglichst alle Fenster und Türen geschlossen bleiben.

      Außen angebrachter Sonnenschutz

      Damit die Hitze gar nicht erst in die Wohnung gelangt, ist ein außen angebrachter Sonnenschutz wichtig. Rollos, Fensterläden oder Jalousien können nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) die Sonneneinstrahlung um bis zu 75 Prozent reduzieren. Wenn der Sonnenschutz dann noch aus hellem Material ist, wirkt er noch besser, weil dann die Sonne reflektiert wird.

      Feuchtes Bettlaken

      Als sehr angenehm wird es empfunden, wenn handfeuchte Tücher oder Bettlaken mit hohem Baumwollanteil im Raum platziert werden. Sie können die Stoffe zum Beispiel vor das Fenster hängen. Durch den Trocknungsvorgang wird der Luft Wärme entzogen – die so genannte Verdampfungswärme. Dabei wird nicht nur die verdampfende Flüssigkeit sondern auch ihre Umgebung abgekühlt. Man spricht dabei auch von Verdunstungskälte. Nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit in der Wohnung oder Schwüle anwenden.

      Noch wirkungsvoller ist es, wenn man den entstehenden Dampf durch einen trockenen Luftzug abtransportiert, damit die Verdunstung nicht abreißt. Ein Ventilator könnte für eine entsprechende Luftzirkulation sorgen.

      Ventilator

      Ein Standventilator bringt frischen Wind ins Haus und ist eine günstige Alternative zum Klimagerät. Bei der Verwendung sollte aber darauf geachtet werden, dass der Ventilator rückseitig vor dem Fenster positioniert wird. Nur so kann frische und kühle Luft in den Abendstunden in den Wohnraum transportiert werden.

      Sonnensegel

      Wer seine Wohnung im Erdgeschoss hat, kann ein Sonnensegel über den betreffenden Fenstern an der Fassade anbringen. Da die Segel gewöhnlich weiß sind, werden die Räume immer noch ausreichend belichtet, die Hitze aber trotzdem draußen gehalten. Wenn Sie zur Miete wohnen, sollten Sie eine solche Installation aber immer mit Ihrem Vermieter absprechen.

      Jalousien und Plissee Faltstores

      Für den Hitzeschutz im Haus sind Jalousien eine gute Lösung. Man kann mit der Innenbeschattung den Hitzeeinfall immerhin um etwa 25 Prozent reduzieren. Vorteil ist, dass die Lamellen so eingestellt werden können, dass sie sowohl das direkte Sonnenlicht und die Hitze reflektieren, gleichzeitig aber das Tageslicht ins Innere hindurch lassen. Die Plissee Faltstores für den Innenraum sind eine teure, aber praktische Angelegenheit. Sie werden für jedes Fenster maßgefertigt und lassen sich sowohl von oben nach unten, als auch von unten nach oben auf- und zuschieben. Besonders praktisch für Dachflächenfenster!

      Geräte abschalten

      Die meisten Haushaltsgeräte produzieren eine Menge Abwärme. Im Winter ist das praktisch, da so Heizenergie gespart wird, im Sommer hingegen heizen die Geräte die Umgebung noch zusätzlich auf. Computer, Steckerleisten, Licht und Fernseher sollten daher bei Nichtgebrauch vom Strom getrennt werden. Vorteil: Sie sparen zusätzlich noch bares Geld wegen des geringeren Stromverbrauchs.

      Sonnenschutzfolie

      Für Fensterflächen gibt es spezielle Sonnenschutzfolien, die nicht nur die Hitze von der Wohnung fernhalten, sondern auch die eindringende UV-Strahlung reduzieren. So schützen Sie Ihre Wohnung vor unangenehm hohen Temperaturen und Ihre Möbel und Accessoires vor dem frühzeitigen Ausbleichen. Die Folien sind transparent und absorbieren bis zu 78 Prozent der Wärmeeinstrahlung.

      Sonnenschutz zum Selbermachen

      Ein passgenauer und wirkungsvoller Sonnenschutz ist schnell selbst gebaut. Dazu eine große Pappe auf die Größe der Fensterfläche zuschneiden und mit Alufolie bekleben. Nun die Pappe einfach ins Fenster klemmen oder mit Klebeband anbringen. Praktisch: Im Winter kann man die Pappen bis zum nächsten Sommer einfach auf dem Speicher verstauen.

      PCs und Fernseher erzeugen Wärme

      Außerdem sollten alle großen Wärmequellen im Haus- wie Computer, Deckenfluter oder auch Plasmafernseher- nur dann benutzt werden, wenn sie wirklich gebraucht werden: «Der Kampf gegen Außenwärme ist sinnlos, wenn man gleichzeitig im Raum unnötig Wärme erzeugt»

      Alte Glühbirnen erzeugen viel Wärme

      Durch LED-Birnen ersetzen. Diese sind i.d.R. ganz kalt oder nur wenig warm, jedenfalls massiv kälter als Glühbirnen.
      Viele Grüße, Hartmut

    • Hallo :)

      Ich habe mir folgende Methode zurecht gelegt, da ich selten mittags nach Hause komme:

      Vorbereitung:

      6 Pet-Flaschen in den Gefrierer

      2 Kühlpads in den Gefrierer

      1 kleine "Quarantänebox) mit Wasser füllen und in den Kühlschrank stellen

      den Wasserstand im AQ habe ich auf die Hälfte reduziert!

      Morgens nach dem aufstehen schöpf ich mit einem Eimer ca. 3-4 Ladungen AQ Wasser raus, füll das mit dem "Kühlschrankwasser" wieder auf (zur Not auch noch ein Eimer kaltes Leitungswasser dazu) 3Petflaschen 1 Kühlpad rein :) das "Kühlschrankwasser" wieder auffüllen und zurück in den Kühlschrank. Am Abend genau gleich :) so kam ich nie über 21° muss aber gestehen, dass noch ein AQ-Venti 4 Rotoren Ding 24H läuft :D Ich wohne in einem alten Gebäude im dritten Stock, also nicht der ideale Ort um es kühl zu halten- aber so funktioniert es wirklich super und dauert nicht länger wie 10 min :)

      Natürlich die Rollos nach untern und Fenster zulassen- aber das sagt einem ja der Hausverstand ;)

      Liebe Grüße

      Jasmine



      P.S. trotz funktionierender Methode kommt für nächstes Jahr ein Kühlaggregat her :whistling:
    • Wem das beschlagen der Scheiben Bauchweh bereiet 8| kann das Kühlaggregat auf 19 Grad einstellen und schon beschlägt nix mehr 8o

      Der Kühler fängt ja bei 19,9 Grad an gleich zu kühlen somit wird´s im Becken auch nicht zu warm für die kleinen Racker ^^

      (Das Digitaltermometer zeigt im Becken dann auch nur 20,4 Grad an ... )

      Wenn die extrem heißen Tage dann vorbei sind bzw es kühler wird kann man das Aggregat wieder auf 18 Grad einstellen :D



      Was wichtig ist das wenn man die Methode mit den gefrohrenen Pet-Flaschen macht, sich bewußt zu machen, das man bei einem z.b. 112 l Becken (80 cm breit) 5 Flaschen braucht um von 23 Grad auf 19,2 Grad zu kühlen nach dem Feierabend. Das selbe dann natürlich am morgen vor der Arbeit, da bei der Hitze es Nachts auch keine Abkühlung gibt. Da die Flaschen über Nacht ja nicht vollständig gefrieren, müssen 10 Flaschen im Einsatz sein (Erfahrungen bei uns im Altbau, ganz oben 4 Stock).



      Bei den Kühl-Ventilatoren wäre noch wichtig den Tipp mit einer Abdeckung zu erwähnen um die Verdunstungsmenge zu optimieren. Wir haben einfach einen schwarzen Müllsack auf´s Aqua angepasst (zurecht schneiden, am Lüfter Tesa und in der Mitte zum Ende hin dann Wäscheklammer) und am Ende natürlich 10 cm offen gelassen für´s füttern.
      "Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt"
      Es Grüßen Melanie & Thomas mit Gin & Tonic
    • Hartmut schrieb:



      Feuchtes Bettlaken

      Als sehr angenehm wird es empfunden, wenn handfeuchte Tücher oder Bettlaken mit hohem Baumwollanteil im Raum platziert werden. Sie können die Stoffe zum Beispiel vor das Fenster hängen. Durch den Trocknungsvorgang wird der Luft Wärme entzogen – die so genannte Verdampfungswärme. Dabei wird nicht nur die verdampfende Flüssigkeit sondern auch ihre Umgebung abgekühlt. Man spricht dabei auch von Verdunstungskälte. Nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit in der Wohnung oder Schwüle anwenden.

      Noch wirkungsvoller ist es, wenn man den entstehenden Dampf durch einen trockenen Luftzug abtransportiert, damit die Verdunstung nicht abreißt. Ein Ventilator könnte für eine entsprechende Luftzirkulation sorgen.



      Achtung, wie ich schon oben schrieb, kühlt das zwar den Raum an sich, erhöht aber die gesamte Luftfeuchte, so dass das Becken selbst keinen Kühleffekt durch Lüfter mehr haben wird, da die Raumluft schon von den nassen Laken gesättigt wird. Diese Laken-Methode bringt also nur den Menschen was, aber fürs Becken ist es eher kontraproduktiv. Ich halte den Kühleffekt von Ventilatoren direkt am Becken für effektiver, als den ganzen Raum mit Laken zu kühlen. Aber das müsste man vielleicht mal ausprobieren :konf: .
      Viele Grüße von Anke
    • Stimmt, aber auch nur zum Teil. Daher schrieb ich ja: Nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit in der Wohnung oder Schwüle anwenden.

      Es geht ja auch um den Menschen... nicht, dass ihn der Schlag trifft und er gar nicht mehr kühlen kann. :D ;)

      Jedes Zehntel Grad (Raumtemperatur) zählt. Bei der jetzigen Hitze habe ich 30-40 Prozent Luftfeuchtigkeit in der Wohnung und außerhalb gemessen. Gestern abend, vor, während und nach den Gewittern Whg. 66-71% und draußen 81%. Da wäre es natürlich dumm, diese Methode anzuwenden.

      Die Verdunstungskühle, also bei niedriger Luftfeuchtigkeit, wird bei der Laken- oder Wäscheständer-Kühlaktion auch effektiver, wenn man einen 2. Ventilator hat... ;)
      Viele Grüße, Hartmut

    • Hartmut schrieb:

      Ab Temperaturen >22°C im Gefrierschrank vorbereitete, mit Wasser gefüllte PET-Flaschen (also gefroren) in das Becken geben
      Gerade für Anfänger, die noch nicht erfahren mit der Temperaturentwicklung in Aquarien sind, würde ich empfehlen, diese Maßnahme schon ab 20°C einzuleiten. Es braucht etwas Zeit, bis der Kühleffekt einsetzt und wir wollen ja nicht über die 22°C kommen. Vielen (inkl. mir selbst) geht es so, dass wenn man die Grenze für irgendetwas etwas niedriger setzt als sie eigentlich im Notfall maximal sein darf, man deutlich weniger Gefahr läuft, die eigentliche Obergrenze zu überschreiten.

      Eigentlich selbstverständlich, aber generell nochmal:
      Lieber zu früh zu viel unternehmen, als hinterher kranke Lotl zu haben.
      Viele Grüße vom Zwergenaufstand!
      Lisa (160cm), Dreyfuss (17cm), Karfunkel (16,8cm), Wilma (16,5cm), Sputnik (18cm) und im Herzen Casanova († Mai 2015, 18,5cm).

      Und denkt dran, Kinder: Wo die Liebe hinfällt, da wächst kein Gras mehr!
    • Du sprichst ein wichtiges Thema an Lisa.
      Es gibt heute so viele Möglichkeiten die Wetterentwicklung im Auge zu haben, da sollte es eigentlich keine großen Überraschungen mehr geben und jeder könnte früh genug reagieren um Maßnahmen zu ergreifen.

      Ich hab es selber einige male erlebt, daß sich unbedingt Axolotl angeschafft werden mußten - in kühleren Jahreszeiten... und dann kommt die Überraschung im nächsten Sommer... eigentlich nicht, weil schon vorher darauf hingewiesen wurde, leider prallt das zu oft ab und dann gehts bei den ersten höheren Temperaturen los, wenn auch keine kühle Keller-Alternative vorhanden ist zum ausweichen. Einen Sommer mitgemacht und gesehen was man alles zu tun hat ohne Kühler (z.B. bei Dachgeschoßwohnungen) und dann werden die Tiere oft wieder abgegeben - das nur weil man vorher mit dem Kopf durch die Wand mußte und ein Kühlaggregat zu teuer war. Ich möchte nicht wissen was viele Tiere aushalten müssen weil tagsüber niemand da ist um danach zu schauen.

      Es hilft wirklich nur nüchternes Planen und alle Aspekte mit in Betracht ziehen, insbesondere die ev. Temperaturentwicklung in wärmeren Jahreszeiten. Ein Kühler ist nicht billig aber man kann ihn sich zusammensparen, auch vorher.... Wie oft werden 10 Euro für irgend etwas Unwichtiges ausgegeben... die weggelegt, merken die meisten doch fast gar nicht, es sei denn man ist Schüler etc. dann helfen schon Geburtstage u. Weihnachten, eben statt Geschenke oder schenken lassen. Was spricht gegen Vorplanen und sich so ein Teill anzuschaffen um überhaupt erst zu starten und dann alles in Ruhe anzugehen. Gesunde Tiere und Gelder für Arztbesuche einsparen ;) wäre die Folge und nicht Stress und die Gefahr erkrankter Tiere.
      Liebe Grüsse von Elke

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      VON "ALLESFROSCH" (mein alter Accountname)
    • Ich kann auch immer nur dafür plädieren die Kosten für ein Kühlaggregat nicht zu scheuen!
      Wer hier spart, der spart definitiv am falschen Ende, sofern er die Tiere im Sommer nicht im Keller halten kann oder will.
      Wenn es Temperaturen um die 38 Grad gibt, wie diesen Sommer gesehen, dann gehen die Temperaturen in jeder normalen Wohnung in einen Bereich in dem Kühlventilatoren nicht mehr ausreichend kühlen. Dann helfen nur noch gefrorene Flaschen oder ähnliches.
      Das kam für uns nicht in Frage, zum einen wegen dem nicht vorhandenen Gefrierschrank, zum anderen aber weil wir für gewöhnlich zwischen 8 und 18 Uhr auf der Arbeit sind und nicht gewährleisten können, dass das Becken dann kühl bleibt.
      Auch ist niemand da der sich um sowas permanent kümmern möchte wenn wir mal über das 38 Grad Wochenende die Verwandschaft besuchen.
      Deshalb finde ich dass die 300-400€ für das Kühlaggregat die beste Investition an unserem Aquarium war. Weil ich stets sicher sein kann dass es den Tieren gut geht und vorallem, weil es mir persönlich viel Freiheit schenkt. :)
      Viele Grüße von Inga, Rocky, Lotti, Bella & Fiete
    • Mir wurde damals ja auch gesagt, das Flaschen reichen :P ähm... nöööö , auser ich schmeise vieleicht 20 Stück davon, alle 4 Std rein ^^ heist ich brauche ja fast nur zum kühlen mit der Gefrier genausoviel Strom, somit spart man da ja nicht mal mehr was . Da wir ja einige Zeit keinen Kühler am 150ger hatten, habe ich aus Spaß mal geschaut, ob ichs mit Flaschen hinbekomme (die Tiere waren in der Zeit im Kellerbecken ;) ) Und meiner Meinung nach, sind Flaschen schei* :horse: Mittlerweile haben wir hier zweimal den Aquamedic Titan 500 und ich berreue es nicht. Ich glaube ohne würde ich hier ausrassten. Mein Mann hasst mich zwar, weil ich damals bei der Anschaffung auch noch der Meinung war, das es ohne geht , aber naja :D
      MFG Julia

    • Hallo,
      Flaschen und Kühlakkus klappt bei mir ganz gut!
      Aber: ich habe nur ein 100er Becken, schränke mich im Gefrierschrank etwas mit der Vielfalt ein, fahre nicht in den Urlaub und die Wohnung heizt sich dank Außenjalousien nicht so sehr auf. Gelüftet wird nur Nachts und es ist "verboten" Türen länger als zwei Sekunden zu öffnen :D
      Wenn ich auch nur eines nicht mehr hinbekomme,
      wird es einen Durchlaufkühler geben müssen!

      In die Quarantäneboxen gebe ich immer etwas kühlschrankkaltes Wasser.
      Das hält dann eine ganze Weile. :sup:
      Gut geht es auch wenn man die Box in eine größere, mit Wasser gefüllte Box stellt und in diese dann noch ein paar Kühlakkus mitrein.

      Ich finde Akkus haben den Vorteil das sie wenig Platz im Gefrierfach verbrauchen, man kann ganz viele übereinander legen. Das klappt bei den PET-Flaschen nicht so gut... Ich werde auf jeden Fall noch mehr Akkus besorgen.

      Das Wechselwasser gieße ich in die Regentonne und dann in den Garten damit, dann ist der "Verlust" nicht so groß.

      So haben wir die Hitze ganz gut überstanden :)