Barschartige und Labyrinthfische

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    • Barschartige und Labyrinthfische

      Ich weiß ja nicht, ob man das einfach so darf, aber ich würde mich freuen, wenn man in meinem neuen Thama einmal über Barsche und über meine besonderen Lieblinge die Paradiesfische reden könnte. Ich hatte euch ja schon ganz schön in unter: Ruhiger Schwarmfisch auf Trab gehalten ;)
      In fand einfach, dass die Überschrift nicht mehr passte. Wie ich schon geschrieben habe, spiele ich mit dem Gedanken mir ein weiteres Aquarium anzuschaffen. Grund dafür sind die Paradiesfische die ich bei einer Bekanntin gesehen habe.
      Nun ja, aufgrund meiner blöden Schrägen in der Wohnung passt maximal ein 100cm Kantenlänge Aquarium. Eigentlich eher 80. Mal wieder :( Aber ich finde die Größe eigentlich auch schon ganz schön.
      Könnte man in dem Becken Makropoden halten? Wenigstens ein Paar? Ich wollte dann doch nicht meine Zwergfadenfsiche und diese Art vergesellschaften.

      Und zwar wurde mir gesagt, dass wenn die Tiere zusammen aufgewachsen sind, man mehrere Weibchen, mehrere Männchen oder mehrere Paare vergesellschafte kann. Das kann ich mir gar nicht so vorstellen. Stimmt das wirklich? Angeblich sind doch die Mänchen recht rauflustig ?(

      Ich danke euch schon mal
    • Hallo :)

      Versuche, ein Meterbecken unterzukriegen, das ist immer besser. Bei ausreichender Bepflanzung und anderen Versteckmöglichkeiten kannst du durchaus mehrere Makropoden beiderlei Geschlechts halten und züchten, Sie vermehren sich von selbst und wenn du es nicht auf Riesenmengen von Jungfischen abgesehen hast, kann das alles im Gesellschaftsbecken stattfinden.
      Viele Schwimmpflanzen ******* sind zur Aufzucht notwendig, da die Kleinen sich darin nicht nur verstecken sondern da auch ihr Futter (Rädertierchen und andere Winzlinge) finden, bevor sie groß genug sind, um Artemia zu fressen. Das Prinzip "survival of the fittest" ist sehr gut anzuwenden.
      Ohne weiters kannst du auch noch Grundfische wie zum Beispiel Schmerlen, mit den Makropoden vergesellschaften. Wenn du nicht unbedingt auf gleiche Herkunft Wert legst, passen auch Panzerwelse wunderbar.

      liebe Grüße von KE :guit:
      für den zum fall geneigten liegt stets ein kothaufen bereit (altchinesische weisheit)

      clips bei youtube unter nobodywhite1

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    • Danke für die Antwort. Dann werde ich mich mal nach einem geeigneten Becken umsehen.
      bei dem neuen Aquarium dachte ich an schwarzen Kies. Ich finde einfach, dass man dann viel mehr auf die Fische und auf die Pflanzen achtet. Und es reflektiert auch nicht so für die Fischis. Ist dunkler Kies eigentlich grundsätzlich besser als heller?
      Bei den Pflanzen dachte ich auf jeden Fall an Amazonas Schwertpflanzen. Ich glaube, das ist für größere Fische besser geeignet als diese zarten Pflänzchen ;)
      Nur bei der Schwimmpflanze bin ich mir nicht so sicher. In meinem Becken mit den Keilfleckbärblingen und den Zwergfadenfischen habe ich diese Wasserlinsen oben treiben. Ist zwar ganz nett aber auch immer so eine nervige Sache. Andauernd hat man diese grütze an der Kleidung und auf dem Teppichboden. Für Hornkraut kann ich mich zwar begeistern, wächst bei mir aber irgendwie immer ungleichmäßig und wird spaddelig und braun. Ich habe dann immer einmal die Woche die frischen neuen Teile der Pflanzen gerettet. Was gibt es denn noch für Schwimmpflanzen? Welche hast du denn in deinen Aquarien?
    • Hallo Sabine :)

      Wasserlinsen sind eher eine Plage als alles andere. Ich versuche sie möglichst kurz zu halten. Allerdings habe ich drei Guppyzuchten in denen auch pflanzenfressende Apfelschnecken sitzen. Da gebe ich die Wasserlinsen (auch Entengrütze genannt) hinein, damit nicht aus Versehen irgendwelche unerkannt mitgekescherten Jungfische elendiglich im Müll sterben. Du kannst sie aber auch in ein größeres Glas tun und genau gucken, ob Fischchen dabei sind und diese gegebenenfalls rausfangen und zurück ins Becken setzen.
      Als Schwimmpflanzen empfehlen sich Wassernabel, Sumatrafarn und Muschelblumen. Das sind außer Riccia die besten Schwimmpflanzen. Sie vermehren sich gut und bieten Jungfischen Schutz und Axolotln Beschattung und Plätze zum Abhängen.

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    • nobodywhite schrieb:

      Ohne weiters kannst du auch noch Grundfische wie zum Beispiel Schmerlen, mit den Makropoden vergesellschaften.

      Aber bitte keine Prachtschmerlen, für die ist das Becken viel zu klein. Die werden schon viel zu oft ganz falsch gehalten ;(
      Viele Grüße vom Zwergenaufstand!
      Lisa (160cm), Dreyfuss (17cm), Karfunkel (16,8cm), Wilma (16,5cm), Sputnik (18cm) und im Herzen Casanova († Mai 2015, 18,5cm).

      Und denkt dran, Kinder: Wo die Liebe hinfällt, da wächst kein Gras mehr!
    • Hallo Sabine :)

      Unter den Schmerlen sind am besten geeignet: Dornauge, Rüsselschmerle, Aalstrichschmerle (Botia morleti), Netzschmerle, Zwergschmerle und andere kleinere Arten, für die ich aber mehrere Bücher wälzen müsste und die Auswahl genügt auch schon, da die genannten auch meist zu haben sind.
      Auch viele Zwergbuntbarsche kämen in Frage aber die sind oft heikel, so daß ich dir nur den Glänzenden Zwergbuntbarsch (Nannacara anomala) empfehle, der sehr leicht zu halten und zu züchten ist, auch im Gesellschaftsbecken.
      Oberflächenfische sollte man mit den Makropoden lieber nicht vergesellschaften, da diese ja ihr Schaumnest an der Oberfläche bauen und dort auch ihr Revier verteidigen.
      Du siehst also, man muß sie nicht unbedingt alleine halten, was mir zum Beispiel auch zu langweilig wäre.

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    • So, nun bin ich mal wieder online. Vielen Dank mal wieder für eure Tipps.
      Ich werde sicherlich keine Prachschmerlen einsetzen. Ich habe mich doch selbst aufgeregt, als du in deinem Thread darüber schriebst ;) Ich konnte leider nur ein 112l Becken bekommen. Aber es sieht sehr schön aus. Ich konnte natürlich nicht stillsitzen und habe gleich den Kies aufgefüllt und die Pflanzen rein. Dann aus dem alten Becken etwas Mulm rein und ''angeimpft''. Jetzt heißt es warten und die Wasserwerte im Auge behalten. Die Suche nach Schwimmpflanzen gestaltet sich etwas schwierig. In beiden Zooläden gibt es keine. Doch, in dem einem solche großen halben Seerosen...Aber ich habe ja noch Zeit. Bodenbewohner dürften es recht gut haben. Ich habe einige Mangroven und sogar Morkienolz drin. Dann eine Amazonasschwertpflanze und so etwas ähnliches. Ich konnte ja Teile aus dem alten Becken ausbauen. Das wurde ehe etwas zu grün. Dunkler Bodengrund ist doch gut, oder?

      Sollte ich es bei einem Pärchen der Paradiesfische dann belassen und noch einen Höhlenbrüter einsetzen? Der glänzende zwergbuntbarsch ist wirklich ganz süß. Aber vertragen die sich? Müsste ja eigentlich von den Wasserregionen her. Kann man bei den Makropoden auch einen Harem halten? Meist höre ich immer, mehre Pärchen. Aber wäre es nicht sonnvoller einen Bock und mehre Weibchen zusammenzusetzen?

      Du scheinst dich mit Barschen wirklich gut auszukennen. Bei uns gibt es meist du Schmetterlingsbuntbarsche und Kakaduzwergbuntbarsche. Die sind ja wieder agressiver. Und der Schmetterling lebt ja nicht besonder lange.
    • nobodywhite schrieb:

      Dornauge, Rüsselschmerle, Aalstrichschmerle (Botia morleti), Netzschmerle, Zwergschmerle und andere kleinere Arten
      Muss das alte Thema mal aufgreifen.
      Habe mir Netzschmerle zugelegt für mein Makropoden Becken, nun fällt man in einer Aquaristik Gruppe über die Haltung her, da diese eine starke Strömung benötigen.
      Mäßige Strömung ist ja auch ok bzw die Begebenheiten in einem Labyrintherbecken.
      Mir wurde von mehreren Seiten gesagt es wäre kein Problem, da ich ja auch viel mit Aquarianern schreibe und mich hier nun auch nochmals informieren möchte zu diesem Thema.