Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Ambystoma andersoni und Ambystoma mexicanum (Axolotl) Teil 1

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    • Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Ambystoma andersoni und Ambystoma mexicanum (Axolotl) Teil 1



      Gemeinsamkeiten
      und Unterschiede
      zwischen
      Ambystoma andersoni und Ambystoma mexicanum (Axolotl)


      Vorwort!!!


      Andersonis und Axolotl dürfen niemals vergesellschaftet werden, da es hier zu einer Artenvermischung kommt.Zudem würde es den Axolotl wahrscheinlich auch sehr bald "an den Kragen" gehen, da die tagaktiven Andersoni wesentlich aktiver auftreten und auch ansonsten einen eher lebhaften Lebensstil führen. Untereinander verhalten sie sich völlig problemlos und gegenseitige Verbisse sind eigentlich unbekannt.


      1. Beide gehören derselben Systematik an, nämlich

      Klasse: Amphibia (Lurche)
      Ordnung: Caudata (Schwanzlurche)

      Überfamilie: Salamandridea (Salamanderverwandte)
      Familie: Ambystomatidae (Querzahnmolche)
      Gattung: Ambystoma (Eigentliche Querzahnmolche)


      2. Natürliches Vorkommen

      Der Andersoni
      kommt ausschließlich im Laguna de Zacapú, in Mexiko vor.

      Der Axolotl kommt ausschließlich im Xochimilco See ebenfalls in Mexiko vor.


      3. Körperbau

      Der ausgewachsene Andersoni hat einen massigen Körper mit einem ziemlich hohen Schwimmsaum. An den mittelgroßen außenliegenden Kiemenbüscheln befinden sich rostrote Fäden, welche später fast braun werden. Sie leben aquatisch (unter Wasser) und verbringen dort normalerweise ihr ganzes Leben. Im Gegensatz zu ihren Verwandten, z.B. den Axolotl, besitzen sie zwischen ihren Fingern eine Schwimmmembran und nur die Endglieder stehen hervor.

      Der ausgewachsene Axolotl hat einen weniger massigen Körper als der Andersoni, einen oftmals nicht ganz so hohem Schwimmsaum. Ein „ruhender“ Axolotl zeigt einen gering durchbluteten Körper, wobei die sonst rot gefärbten Kiemenäste ein blasses Rosa bzw. weißlichen Farbton annehmen können. Ist dieses Tier bei der Jagd oder Futteraufnahme, werden sich die Kiemenäste in einem knalligen Rot darstellen, übrigens auch ein Anzeichen höchster Erregung während der Paarungszeit. Auch sie leben aquatisch und verbringen dort normalerweise ihr ganzes Leben. Im Gegensatz zu den Andersonis besitzen sie normalerweise keine Schwimmembran.


      4. Färbung

      Die Färbung des Andersoni ist ein ungewöhnliches Muster mit schwarzen Flecken, die oft miteinander verbunden sind, und einer leuchtend rötlich braunen Grundfärbung. Der Bauch ist hell mit schwarzen Flecken.

      Die ursprünglichen Axolotl hatten eine Wildlingsfärbung. Jedoch wurden bereits 1860 Weißlinge aus Mexiko nach Paris mitgebracht. Durch die Einkreuzung von Tigersalamandern sind nach und nach noch folgende Farbschläge entstanden: Melanoid, Goldalbino, Melano-Albinos, Axantische Albinos, Pigmentlose Albinos, Axantische und Weisslingsalbinos.


      5. Aktivität und Fressverhalten

      Andersoni sind tag- und dämmerungsaktive Jäger, welche wesentlich aktiver auftreten als Axolotl und auch ansonsten einen eher lebhaften Lebensstil führen. Untereinander verhalten sie sich völlig problemlos und gegenseitige Verbisse sind eigentlich selten. Die verschiedenen Futtersorten kann man direkt in das Becken geben. Sie gehen direkt und aktiv auf die Jagd. Meist haben sie das Futter bereits erreicht bzw. gefressen, bevor es den Beckenboden erreicht. Sie schießen, wenn sie Futter erspähen, regelrecht darauf los. Es wird vermutet, dass evtl. ihr Seitenliniensystem stärker ausgeprägt ist.

      Der Axolotl ist ein dämmerungsaktiver Lauerjäger und frisst das, was ins Maul passt und von ihm überwältigt werden kann. Der Axolotl nimmt seine Nahrung hauptsächlich vom Boden auf. Direkt vorbeischwimmende Nahrung wie z. B. Fische, Mückenlarven, oder Wasserkrebse fängt er sehr geschickt. Gegenseitige Verbisse können durchaus einmal vorkommen, vor allem wenn man sie auf zu engem Raum hält.


      6. Ernährung

      Der Andersoni kann mit kleinen lebenden Fischen (z. B. Guppies), roten und schwarzen Mückenlarven, Bachflohkrebse, Insekten, Heimchen, grätenlosem Süßwasserfisch und Süßwassergarnelen gefüttert werden. Bei Pellets ist darauf zu achten, dass es Low-Protein-Pellets sind. Auf keinen Fall dürfen vor der Geschlechtsreife Regenwürmer verfüttert werden, da dies die Metamorphoseneigung steigert. Dasselbe gilt für eine Überfütterung des Andersoni. Hier sind Diät- und Futterpausen ganz besonders wichtig.

      Der Axolotl kann ebenfalls mit kleinen lebenden Fischen (z. B. Guppies), roten und schwarzen Mückenlarven, Bachflohkrebse, Insekten, Heimchen, grätenlosem Süßwasserfisch und Süßwassergarnelen gefüttert werden, aber auch Regenwürmer. Für die alternative Ernährung des Axolotls sind am besten Axolotl-Premium-Pellets geeignet.


      Weiter im Teil 2

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