Angepinnt Diskussionsbeiträge zum Thema "Keks"

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    • Danke Becky,wollt grad selbst tadeln. :thumbup:

      Gruß

      Dirk
      "Menschen sind eine faszinierende Spezies,in einem Universum voller Wunder haben sie es tatsächlich geschafft die Langeweile zu erfinden!" :smok:

      Terry Pratchett
    • Hallo
      ich hatte kürzlich eine sehr interessante Diskussion mit einem angefressenen Urodelenhalter, der betreffend der Kekse eine sehr originelle, aber durchaus auch wahrscheinliche Theorie hat:
      Der Keks ist kein A. mexicanum, sondern eine eigene Art.
      so, und jetzt die Gründe, warum ich diese Theorie so interessant finde:
      1. das plötzliche Auftauchen und die Erbfestigkeit: wenn jemand in einem kleine Tümpel irgendwo in Mexico ein paar Tierchen gefischt hat, diese nachgezogen und dann weitergegeben hat, würde das sowohl das plötzliche Auftauchen als auch die Erbfestigkeit erklären. Dass er sich nicht mit dem Ruhm des Entdeckers schmückt hängt vielleicht mit der Illegalität seines Tuns zusammen...
      2. Die weisse Eifarbe: Ausser den Albinos, scheinen alle Eier schwarz zu sein, nur nicht die der Copper, obwohl die doch alles andere als Albinos sind
      3. Die z.T. schwächlichen Stämme... wenn die Copper ähnlich wie die A. taylori salzigeres Wasser oder einfach einen ganz anderen Wassertyp brauchen als die A. mexicanum, dann scheint es logisch, dass sie kränkeln wenn wir sie Axolotl-mässig halten. Oder vielleicht leben sie ja auch einfach nur in kälterem Wasser (scheinen bei höherer Temperatur ja eine höhere Infektionsanfälligkeit zu haben)
      4. Copper werden oft als schmächtiger, feingliedriger beschrieben als die anderen Axolotl, die These, dass es eine eigene Art ist würde auch da schön dazu passen
      5. Die ganzen Ernährungstheorien: auch da, könnte ja sein, dass die Art A. sp. copper in der Natur eine etwas andere Speisekarte hat als die A. mexicanum
      6. Auch dass die Copper weniger beissen, dafür mehr gebissen werden... vielleicht sehen sie ja besser und können Artgenossen besser erkennen und dann eben nicht beissen, so ähnlich wie das bei den A. andersoni ja auch zu sein scheint

      Ich habe diesen und andere Topics hier im Forum unter dem Blickwinkel gelesen, dass der Copper eine eigene Art sein könnte, und ich habe kein einziges Argument gefunden, dass gegen diese Theorie spricht...

      Ich denke, ich bin nicht der erste mit dem der Kollege diese Theorie geteilt hat, darum war ich doch ziemlich erstaunt, dass niemand sie hier vorgestellt hat...

      und jetzt bin ich nur noch gespannt, welche Reaktionen kommen, ob Euch diese These plausibel erscheint oder völlig an den Haaren herbeigezogen...

      Grüsse aus der Schweiz
      Tom
    • Menacora schrieb:

      das klingt für mich sehr interessant, so was ähnliches haben wir erst heut im AMBC diskutiert. Aber es spricht auch nix gegen, das der Copper ein Hybrid sein könnte


      AMBC ? American Boxing Confederation ? Oder Anderson Mill Baptist Church ? Oder American Mountain Bike Challenge ? Oder Arts Martiaux Bio Contact ? Oder Appalachian Moutain Bike Club ? Alberta Multilingual Book Consortium ?

      :lach:

      Barbara
      Live now, die later
    • Hallo Kimberly,

      was willst du uns mit deiner Nachzucht zeigen?
      Das Tier ist ein Wildling.

      @Thomas:

      Ich habe spontane Gedankengänge zur Bestätigung dieser interessanten Theorie, aber auch Dinge die dagegen sprechen.

      zu 1.: Grundsätzlich ist es ja sehr schwer Tiere illegalerweise aus Mexiko zu exportieren (gerade Tiere im Wasser).
      Dafür, dass sie eine eigene Art sein könnten, spricht, dass in Mexiko viele Arten falsch bestimmt sind oder noch nicht einmal entdeckt!

      zu 2.: Kekse weisen eine verringerte Melaninmenge auf. Sie haben nur in den Augen schwarze Pigmente.

      zu 3.: A. taylori leben zwar anscheinend in einem See mit Brackwasser, hierzu gibt es aber Berichte gegensätzlicher Angaben, die sagen, dass sich der Salzgehalt kaum nachweisen lässt und das Wasser auch nicht salzig schmeckt. Nebenbei sehen A. taylori auch ganz anders aus. Alles andere lässt sich natürlich nur spekulieren, so wie du es auch (sehr richtig) tust.

      zu 4.: Der Axolotl kann ja leider nicht als Art mit eindeutigen, validen Merkmalen beschrieben werden. Die Tiere sind vielmehr ein Arten-Komplex-Mischmasch.
      Grundsätzlich sind sie ja auch viel höher (oder zumindest gestaucht) als Tigersalamanderlarven, und haben einen schmaleren Kopf.

      Wird wohl noch ein wenig dauern, bis wir uns sicher sein können, was die Tiere sind .

      @Barbara: Ambstoma Bioregeneration Center ;)

      Grüße
      Mario
    • von den bisherigen Thesen finde ich die Mutanten-Theorie plausibler als jene der Hybriden, Hybriden sind an sich nicht erbfest, jemand hatte geschrieben, dass es sehr aufwendig ist, Hybriden erbfest zu kriegen... das "plötzliche" Auftauchen der Copper und die sofort festgestellte Erbfestigkeit sprechen für mich gegen Hybriden...
      aber am liebsten hab ich die A. sp. copper-Theorie... :froehlich:
      Tom
    • man weiß ja nicht woher sie stammen und was da reingekreut hätte werden können sollte (oder so :D ) also die Hybrid-these ist für mich noch net raus. Aus welchen dunklen Quellen sie auch stammen mögen und welche Theorie da wohl die richtige ist, wird nur die Zeit klären
      lg Mena, Falte, Pyrdacor, Drako :glup:

    • Hi.

      Gegen eine eigene Art spricht meiner Meinung nach dass,wenn er mit A.mexicanum verpaart wird,das Farbmerkmal "Keks" erstmal vollkommen verschwindet,das spricht eher für ein rezessives Merkmal und daher würde eher Mutation in Frage kommen.Hybriden zeigen in der F1 ja auch Unterschiede zu den Ausgangsarten,manchmal deutlicher(A.Mexicanum x A.tigrinum beispielsweise),manchmal weniger deutlich(A.mexicanum x A.andersoni)aber Unterschiede sind auch dort für das geübte Auge erkennbar.

      Hybrid?
      Da schreib ich jetzt nix zu,lest den Thread gefälligst selber nochmal in Ruhe durch,das leier ich jetzt nicht nochmal runter. :soldier:

      Gruß

      Dirk
      "Menschen sind eine faszinierende Spezies,in einem Universum voller Wunder haben sie es tatsächlich geschafft die Langeweile zu erfinden!" :smok:

      Terry Pratchett
    • Mario schrieb:

      Ich habe spontane Gedankengänge zur Bestätigung dieser interessanten Theorie, aber auch Dinge die dagegen sprechen.

      zu 1.: Grundsätzlich ist es ja sehr schwer Tiere illegalerweise aus Mexiko zu exportieren (gerade Tiere im Wasser).
      Dafür, dass sie eine eigene Art sein könnten, spricht, dass in Mexiko viele Arten falsch bestimmt sind oder noch nicht einmal entdeckt!

      zu 2.: Kekse weisen eine verringerte Melaninmenge auf. Sie haben nur in den Augen schwarze Pigmente.

      zu 3.: A. taylori leben zwar anscheinend in einem See mit Brackwasser, hierzu gibt es aber Berichte gegensätzlicher Angaben, die sagen, dass sich der Salzgehalt kaum nachweisen lässt und das Wasser auch nicht salzig schmeckt. Nebenbei sehen A. taylori auch ganz anders aus. Alles andere lässt sich natürlich nur spekulieren, so wie du es auch (sehr richtig) tust.

      zu 4.: Der Axolotl kann ja leider nicht als Art mit eindeutigen, validen Merkmalen beschrieben werden. Die Tiere sind vielmehr ein Arten-Komplex-Mischmasch.
      Grundsätzlich sind sie ja auch viel höher (oder zumindest gestaucht) als Tigersalamanderlarven, und haben einen schmaleren Kopf.

      Hallo Mario
      zu 1) Eier oder Larven aus Mexico zu holen, ist zwar sicher heikel, aber machbar... vielleicht hat er ja Verwandte dort und hat sich nicht geoutet, um diese nicht in Schwierigkeiten zu bringen... lol

      zu 2) Weisslinge habe ja auch nur in den Augen schwarze Pigmente, trotzdem ist das Ei und die sich entwickelnde Larve bis kurz vor dem Schlupf schwarz... wann nehmen die Copper-larven eigentlich Farbe an?

      zu 4) das mit dem Gemisch stimmt ja... habe aber das Glück, hier bei Barbara Uris in voller Pracht zu sehen... lol dafür hat's hier keine ausgewachsene Copper als Vergleich...

      schönen Abend noch
      Tom